| Sam, 11. Sep 2010 14:30 Uhr | ||
![]() FC Einheit |
: | ![]() Altenburg |
| P | ||
| 1 | Sondershausen | 12 |
| 2 | 1. FC Gera | 12 |
| 3 | Heiligenstadt | 9 |
| 4 | Weimar | 7 |
| 5 | Wismut Gera | 7 |
| 6 | Altenburg | 6 |
| 7 | Jena | 5 |
| 8 | FC Einheit | 4 |
| 9 | Borsch | 4 |
| 10 | Nordhausen | 4 |
| 11 | Mühlhausen | 4 |
| 12 | Ilmenau | 4 |
| 13 | Pößneck | 3 |
| 14 | Leinefelde | 3 |
| 15 | Arnstadt | 1 |
| 16 | Neustadt | 0 |
| 17 | Zeulenroda | 0 |
| Besuche heute: | 4 |
| Besuche gestern: | 304 |
| Besuche Monat: | 1137 |
| Besuche Jahr: | 43630 |
| Besuche gesamt: | 43630 |
Marco Kämpfe hat Entscheidung gegen den Lehrerberuf bisher nicht bereut
Im Interview: Der Co-Trainer vom Zweitligaaufsteiger FC Erzgebirge Aue
Am Dienstag, dem 27. Juli, gibt der FC Erzgebirge Aue wie schon im vergangenen Jahr im Rahmen eines Trainingslagers in Bad Blankenburg seine Visitenkarte in Rudolstadt ab. Gegner ist wiederum der FC Einheit.
Hartmut Gerlach sprach im Vorfeld dieses Tests, der um 18.30 Uhr angepfiffen wird, mit Co-Trainer Marco Kämpfe. Der spielte von 2001 bis 2004 in 72 Punktspielen (1 Tor) für die Rudolstädter in der Landesklasse und danach Landesliga.
Der FC Erzgebirge Aue hat nach einer dreiwöchigen Vorbereitung eine zehntägige Pause eingelegt. Seit dem 21. Juli steht die Mannschaft wieder im Training. Eine ungewöhnliche Maßnahme ... ?
„Wir halten nicht viel davon, neun Wochen am Stück für die neue Saison zu trainieren. Deshalb haben wir uns für diese Zweiteilung entschieden. Dadurch hatten die Spieler nach drei Wochen die Möglichkeit zu regenerieren. Natürlich haben sie für die trainingsfreie Zeit zwischen dem 10. und 20. Juli aktive Programme bekommen, die sie erfüllen mussten und die wir auch kontrolliert haben."
Wie kontrollieren die Trainer, dass die Spieler ihre Hausaufgaben gemacht haben?
„Das geschieht relativ einfach über Pulsuhren, die wir auslesen können. Es gab keine Probleme, alle haben ihre Aufgaben erledigt. "
Was sind die Schwerpunkte der jetzigen Trainingsphase?
„Es geht um die konditionelle und taktische Spielfähigkeit. Wir arbeiten an Dynamik, Spiel – und Wettkampfhärte, Zusammenspiel, am Taktischen und am Verteidigungs – und Angriffsspiel. Der Feinschliff steht als im Mittelpunkt."
Welche Aufgaben erfüllt Marco Kämpfe im Trainings – und Wettkampfprozess beim FC Erzgebirge?
„Rico Schmitt und ich sind ein gutes Team. Jeder hat seine Hauptgebiete, aber der Cheftrainer hat das letzte Wort. Er gibt die Spiel – und taktische Richtung vor. Ich kümmere mich vor allem um die körperliche Leistungsfähigkeit der Spieler, führe beispielsweise zumeist die Erwärmung durch und übernehme danach Gruppen. Aber wir arbeiten permanent zusammen."
Was erwartet Sie mit Aue in der 2. Liga?
„Ich war ja schon einmal in der 2. Liga mit dem FC Carl Zeiss Jena tätig. Ich weiß, dass die Euphorie, die es nach dem Aufstieg in der Region gab und noch gibt sich nun im Alltag beweisen muss. Der wird geprägt sein von extremer Qualität der Gegner, von Stadien, die viele Spieler – zwei Drittel der Mannschaft hat noch nie in der 2. Bundesliga gespielt - beeindrucken. Die Liga hat noch einen Tick zugelegt. Es wird ein schweres Stück Arbeit. Alles andere als eine Außenseiterrolle und der Kampf um den Klassenerhalt kommt für uns nicht in Frage."
Sie haben Jena erwähnt. Gab es denn Überlegungen, zum FC Carl Zeiss als Trainer zurückzukehren?
„Es gab die Idee, als Heiko Weber Sportlicher Leiter war, dass wieder so etwas in Jena entsteht, wie es schon einmal war. Da wurde ich auch konkret angesprochen. Doch als der FC Carl Zeiss keine klare Richtung fand und es auch finanzielle Probleme gab, wurde diese Frage spätestens nach meiner Unterschrift in Aue ad acta gelegt."
Bestehen dennoch Kontakte zum Club?
„Ich wohne nicht weit vom Stadion weg. Ich war zum Spiel gegen Cottbus. Meine Tochter und die von Ziegner gehen in eine Schule. Ich bin informiert und sehe Jena, ohne jetzt Aue in den Rücken zu fallen, als meinen Verein, zumal ich hier gespielt und als Trainer gearbeitet habe. Ich habe mit niemandem in Jena ein Problem."
Sie haben ja auch beim FC Einheit gespielt. Haben Sie noch Verbindungen nach Rudolstadt?
„Der Hauptkontakt besteht zu Vorstand Renè Just, der mich auch bei der Trainersuche von Rudolstadt einbezogen hat. Ich informiere mich bei solchen Gesprächen über den Verein, schaue oft ins Internet oder in den Videotext und ich freue mich, dass wir erneut in Rudolstadt spielen."
Sie standen kurz vor dem Ausbildungsende als Lehrer und haben sich dann für den Trainerberuf entschieden. Bereuen Sie diese Entscheidung?
„Der Lehrerberuf hat sich wohl erledigt. Mein Plan ist bisher aufgegangen, ich bin zufrieden, dass ich mich so entschieden habe. Die Ausbildung hilft mir jedoch auch in meiner Trainertätigkeit enorm. Vielleicht ärgere ich mich einmal mit 55, dass ich nicht Lehrer geworden bin."












