06.03.2017  17:54 Uhr  Alter: 228 Tage
Von: Textauswahl: Hartmut Gerlach

So sah man in Barleben das Oberligaspiel gegen die Einheit

Spielbericht auf www.fsvbarleben.de

Auf der Internetseite des FSV Barleben 1911 fanden wir heute Nachmittag (06.03.) diesen Bericht zum Oberligaspiel des Gastgebers, der gegen unseren FC Einheit verlor (1:3).

FSV verliert trotz Leistungssteigerung

05.03.2017 | Der FSV Barleben hat am Sonntag sein Heimspiel gegen Einheit Rudolstadt mit 1:3 (0:2) verloren. Anders als vor einer Woche in Jena machte die Leistung der Middendorf-Schützlinge aber Mut für den andauernden Kampf um den Klassenerhalt.

von Christian Meyer |

Es war die große Frage vor dem Spiel, wie hatte die Mannschaft das 0:7-Debakel von Jena verkraftet? Die Antwort war von der ersten Minute sichtbar. Die Zweikämpfe wurden angenommen, es wurde sich geholfen, gesprochen und gekämpft. Allerdings nur bis zum ersten Gegentor. Das fiel in Spielminute 18. Peter Otte beging ein Foul nahe der Außenlinie auf Höhe der Strafraumkante. Alles rechnete mit einer Freistoßflanke, doch Marco Riemer probierte es direkt und traf, zumindest aus Sicht von Schiedsrichter Justin Weigt und seinem Assistenten. Ob der Ball wirklich mit vollem Umfang hinter der Linie war, bevor ihn Alexis Lenhard parierte, wird und kann nicht aufgelöst werden. Jedenfalls zählte der Treffer und keine drei Minuten später fiel der zweite für die Gäste aus Thüringen. Arne Reetz war der Nutznießer einer langen Barleber Fehlerkette. „Wir bekommen die Tore momentan zu einfach, das zweite ist ja fast schon Slapstick“, ärgerte sich Middendorf sichtlich. Danach ging bis zur Pause nichts mehr beim FSV. Kein Zweikampfverhalten, kein Spielfluß, keine Torchance. Erst in der 48. Minute wurde der Gastgeber vollends wachgeküsst. Ein guter Ball von Markus Paulik fand Christopher Kalkutschke, dessen mustergültige Ablage Denny Piele sicher zum Anschlusstreffer veredelte. Barleben war nun zeitweise sogar die bessere Mannschaft, ließ die große Ausgleichschance aber liegen. Piele brachte nach 73 Minuten keinen Druck hinter den Ball. In der Schlussphase standen die Barleber höher, riskierten alles und gaben dem neuen Tabellenzweiten Räume. Konnte Alexis Lenhard mit Können und Glück, Rudolstadt traf mit einem satten Distanzschuss nur das Aluminium, seinen Kasten zunächst noch sauber halten, war der FSV-Keeper in der 85.  Minute zum dritten Mal und entscheidend durch Khvasta geschlagen (85.). Dennoch sollte die Leistung nach der Pause Mut gemacht haben für das Schlüsselspiel am Freitag in Bernburg.