17.04.2017  09:48 Uhr  Alter: 186 Tage
Von: Hartmut Gerlach

Oberligatrainer bewerten Spielausgang als gerecht

Die Meinung der Trainer Benjamin Lehmeier (TV Askania) und Holger Jähnisch (FC Einheit)

Nach dem Oberligaspiel zwischen Bernburg und Rudolstadt (2.2) sprachen wir wie immer mit beiden Trainern, Was sie sagten, lesen Sie hier. Wir bemühen uns außerdem um Spielberichte auf der Internetseite des TFV Askania - da gibt es bislang noch keinen - und in der Mitteldeutschen Zeitung (MZ). Zudem soll es einen Beitrag des regionalen Bernburger Fernsehens geben. Auch den suchen wir am Dienstag oder Mittwoch.

Benjamin Lehmeier (TV Askania)

„Es war bitter, dass wir mit der ersten Aktion von Rudolstadt das 0:1 kassiert haben. Aber ich habe danach eine Bernburger Mannschaft gesehen, die gut wiedergekommen ist und das Heft des Handelns ergriffen hat. Es gab gute Chancen für uns. Egal, ob fraglich oder nicht. Durch den Elfmeter haben wir den Ausgleich erzielt und durch eine gute Konteraktion sind wir in Führung gegangen. Die war meiner Ansicht nach auch verdient. Und dann haben wir uns vorgenommen, auch in der zweiten Halbzeit stabil zu stehen. Wir hatten gute Einzelaktionen, standen aber auch gut in der Defensive. Dass Rudolstadt einer seiner Chancen zum 2:2 nutzt, ist für uns natürlich bitter. Aber dem Spielverlauf nach war das nicht zwingend unverdient, weil Rudolstadt recht viel investiert hat. Ich denke, es war ein gerechtes Ergebnis. Unsere Mannschaftsleistung war geschlossen und gut. Leider hat unser Torhüter beim 2:2 wohl darauf spekuliert, dass der Ball vorbei geht.“

Holger Jähnisch (FC Einheit)

„Wir sind auf eine erwartet spielerisch gute Bernburger Mannschaft getroffen. Sie würde, das war uns klar, alles versuchen, um sich im Abstiegskampf zu behaupten. Aber Askania hat auch einen wirklich guten Fußball gespielt. Doch wir müssen sowohl vor dem 1:0 für uns als auch danach bei Abschlüssen in der Oberliga einfach konzentrierter zu Werke gehen. Dann darf man sich nicht über ein Gegentor beschweren. Die Aktion mit dem Handspiel kann man pfeifen. Aber das zweite Tor war unfassbar und es hatte ein Stück weit Kreisliganiveau, dass der Assistent die Abseitsstellung von gut drei Metern nicht gesehen hat. Aber wir haben uns das Leben heute auch über die gesamte Spielzeit extrem schwer gemacht. Da gab es viele einfache Ballverluste und viele technische Mängel. Daran war jeder mal mehr oder weniger beteiligt. Vor dem Hintergrund muss man den Hut ziehen, denn solche Situationen nagen an der Moral. Aber die Mannschaft hat immer wieder versucht, sich positiv zu motivieren, um einen Punkt mitzunehmen. Das ist uns auch geglückt. Am Ende sicher ein gerechtes Resultat.“