21.04.2017  09:35 Uhr  Alter: 9 Tage
Von: Hartmut Gerlach

Spitzenreiter wird mit vielen Anhängern erwartet

Tabellenvierter FC Einheit empfängt am Sonntag um 14 Uhr den Oberligaprimus Chemie Leipzig

Für das Heimspiel am Sonntag, dem 23.04., um 14 Uhr hat der ehrenamtlich geführte FC Einheit sehr viel mehr organisatorischen und finanziellen Aufwand als bei einem „normalen“ Oberligaspiel. Das hängt damit zusammen, dass die Rudolstädter den Tabellenführer Chemie Leipzig empfangen. Und der kommt nicht nur als Ligaprimus, sodnern hat viele Anhänger dabei. Es könnten durchaus mehr als 800 werden, ist vom Traditionsverein aus der Messestadt zu hören. Dieser Information erforderte zunächst zwei Sicherheitsberatungen, in der auch festgelegt wurde, wie die Chemie-Fans ins städtische Stadion kommen. Dazu gibt es eine Zufahrt über die Große Wiese und einen Parkplatz hinter dem Kunstrasen. Das wurde auch bereits bei den großen Landespokalspielen gegen Erfurt und Jena so gehändelt.

Alle wichtigen Hinweise zur Partie sind an die Leipziger gegangen. Auch auf www.einheit-rudolstadt.de sind die Informationen abrufbar.

Den Besuchern aus Rudolstadt und Umgebung wird empfohlen, entweder auf der Bleichwiese oder in der Stadt zu parken und dann über die Elisabethbrücke oder den Kleinen Damm zu gehen. Diese Straße ist komplett für Fahrzeuge gesperrt.

Aber nun zum sportlichen Teil der Veranstaltung. Die BSG Chemie Leipzig, die in diesem Jahr aus der Sachsenliga in die neue Spielklasse aufstieg, nimmt nach 23 Runden mit 50 Punkten und 49:16 Toren den 1. Platz ein und ist auf dem besten Weg, nach dem Aufstieg in die Regionalliga durchzustarten. Wir haben die Mannschaft bereits ausführlich vorgestellt.

Der Gastgeber wird sich auf einen so wie im Hinspiel bedingungslos fightenden Kontrahenten einstellen und muss an seine bislang besten Leistungen anknüpfen, um zu bestehen. Holger Jähnisch steht nach Lage der Dinge auf das Aufgebot zurückgreifen, das mit in Barleben war. Fraglich ist, ob Jakob Schneider und Carsten Sträßer noch in den Kader rücken. Sollten die Grün-Gelben gewinnen, ist der Kampf um den Aufstieg in die Regionalliga weiterhin völlig offen.