07.08.2017  09:53 Uhr  Alter: 17 Tage
Von: Textauswahl: Hartmut Gerlach

Presseschau: Und noch ein Bericht aus Stendal

Artikel in der „Volksstimme“

In der „Volksstimme“, einer großen regionalen Zeitung in Sachsen-Anhalt, fanden wir noch diesen Bericht zum Oberligaspiel in Stendal:

Der 1. FC Lok Stendal hat am 1. Spieltag der Oberliga einen 2:0-Heimsieg gegen den FC Einheit Rudolstadt gefeiert.

Von

Jeannette Heinrichs ›

Stendal l Den dritten Platz nach dem 1. Spieltag der Oberliga Süd hat der 1. FC Lok Stendal nach dem Heimspiel gegen den FC Einheit Rudolstadt inne.

 

Der 1. FC Lok Stendal begann die erste Halbzeit sehr nervös. Die Rudolstädter versuchten ihr Spiel aufzuziehen und die Altmärker mussten zunächst in ihr Spiel finden. Nach einer Viertelstunde kamen die Gastgeber zu ihrer ersten aussichtsreichen Möglichkeit.

Ein guter Angriff über den agilen Niclas Buschke, der auf Martin Gödecke passte endete nicht bei Max Salge. Der kam freistehend nämlich nicht mehr an den Ball.

Danach war die Nervosität bei der Körner-Elf abgelegt und es wurde richtig gefährlich. Ein Schuss von Buschke wurde zur Ecke geblockt. Die brachte anschließend ordentlich Gefahr in den Gäste-Strafraum. Doch nach mehreren Abschlüssen konnten die Rudolstädter klären. Nur eine Minute später lag der Ball schließlich im Kasten. Nach einer Ecke köpfte Tim Schaarschmidt zum 1:0 ein (25.). Im Gegenzug blieb ein Gäste-Akteur im Strafraum liegen, doch der Schiedsrichter ließ weiter spielen.

Die erste gute Chance zum Ausgleich folgte nur wenig später. Kapitän Marco Riemer setzte seinen Heber jedoch zu hoch an, so dass der Ball auf dem Tornetz landete. Auf der anderen Seite machten es die Lok-Kicker besser. Nach einem Freistoß auf Buschke, brachte dieser den Ball in den Strafraum wo am langen Pfosten Benedikt Nellessen heran gerauscht kam und zum 2:0 einnetzte. Das wirkte bei den Altmärkern wie eine Erlösung und Buschke hatte nach Zuspiel von Nellessen die nächste Gelegenheit.

Die Gäste kamen vor der Halbzeit erneut durch ihren Kapitän nochmal zu einer kleineren Möglichkeit, aber der Kopfball ging am Tor vorbei. Somit blieb es beim 2:0 für die Stendaler zur Halbzeit.

Im zweiten Spielabschnitt war es lange Zeit sehr zerfahren. Es gab viele Nicklichkeiten und die Rudolstädter forderten erneut, wie in der ersten Halbzeit, gleich zweimal Elfmeter. Doch Schiedsrichter Justin Weigt ließ weiter spielen.

Die Stendaler wirkten dennoch im weiteren Verlauf präsent und Rudolstadt fiel nichts ein, um spielerisch Gefahr auszustrahlen. Die Konter der Gastgeber waren stets gefährlich, aber ein Tor sollte nicht mehr gelingen. Kurz vor Schluss hatte Rudolstadt durch Tom Eichberger, der völlig frei stand, die dickste Chance zum Anschlusstor. Daraus wurde nichts und Schiedsrichter Weigt pfiff ab.

Der Jubel im Rund des Stendaler Hölzchen war groß, denn schließlich verfolgten 668 Zuschauer den ersten Auftritt in der Saison 2017/18 in der Oberliga.