26.09.2017  10:08 Uhr  Alter: 145 Tage
Von: Hartmut Gerlach

Die Berichte aus der Sicht der Jenaer Presse und des SV SCHOTT

Letzte Beiträge zum Oberligaspiel unseres FC Einheit vom Sonntag

Mit den Berichten, die wir in der „Thüringische Landeszeitung“ (TLZ) und auf der Internetseite des SV SCHOTT Jena fanden, wollen wir das Oberligaspiel zwischen unserem FC Einheit und dem SV SCHOTT Jena zu den Akten legen. Ab morgen blicken wir dann auf die nächste Heimpartie, das Spiel gegen den FC Inter Leipzig, am Samstag, dem 30.09.17, um 14 Uhr:

„Thüringische Landeszeitung“ (TLZ)

Ex-Glaswerker Bahner leitete das Debakel ein

Fußball, Oberliga: Der SV Schott Jena verliert beim FC Einheit Rudolstadt klar mit 0:5

VON RALPHPETER PALITZSCH

RUDOLSTADT. Nach fünf Minuten sagte Mannschaftsleiter und Schott-Urgestein Helmut „Hase“ Langner mit einer gehörigen Portion Selbstironie: „Da können wir das Auto schon mal wieder anlassen“. In Rudolstadt führte der Gastgeber beim 5:0 (3:0) bereits mit zwei Treffern.

Das Heimteam hatte nach zuletzt schlechten Ergebnissen umgestellt, sich für das Derby

heiß gemacht. Immerhin kicken in der Residenzstadt einige ehemalige Schott- und Zeiss-Spieler. Ausgerechnet Bahner, Pokalheld der Glaswerker beim Sensationssieg im Landescup gegen Rot-Weiß Erfurt vor ein paar Jahren, besorgte per Kopf die schnelle 1:0-Führung (2.).

Gheorghiu kam raus, aber zu spät. Zwei Minuten später zog Schneider nach Vorarbeit Güttichs knapp im Strafraum beherzt ab. Die Kugel schlug unter der Latte ein. 2:0 nach vier Minuten.

Davon erholten sich die Gäste nicht mehr, bekamen in der ganzen Partie kaum ein Bein

vors andere. Auch nach dem Wechsel fand Schott nicht statt Erst Mitte der ersten Halbzeit kam Kießling, nachdem ihn Bismark in Szene gesetzt hatte, zu einem Abschluss, der weit über das Tor flog (25.). Dafür bauten die Gastgeber ihren Vorsprung kurz vor der Pause noch auf 3:0 (42.) aus. Als Bismark für sein Team einen Einwurf reklamierte, bekam ihn Rudolstadt. Seturidze flankte, Bahner war erneut mit dem Kopf zur Stelle.

Auch in der zweiten Spielhälfte fand Schott nicht statt. Der Sieg für Rudolstadt hätte durchaus

noch höher ausfallen können. Allein Riemer hatte innerhalb kurzer Zeit drei gute Möglichkeiten. Den ersten Schuss konnte Schotts Keeper im Verbund mit Kießling klären (68.), den zweiten festhalten (73.), der dritte flog daneben (75.). Später belohnte er sich doch für sein engagiertes Spiel. Frei durch hob er die Kugel über den herauseilendenden Torwart zum 5:0 (88.) ins Netz. Das vierte Tor hatte zuvor Rupprecht markiert, nachdem er drei Gegner düpierte.

Internetseite: svschott.jena.de

Am 6. Spieltag verlor der SV SCHOTT im Auswärtsspiel in Rudolstadt mit 0:5.

Unweit des Rudolstädter Vogelschießens erwischten die Gastgeber einen Auftakt nach Maß. Sowohl Bahner (2.Min.) als auch Schneider (4.Min.) zeigten sich kaltschnäuzig vor dem Jenaer Tor und versenkten die Eingaben von rechts bzw. links im Gehäuse des SV SCHOTT. Trotz des 2:0 Vorsprungs ließen die Rudolstädter nicht locker und führten die Gäste mit einfachen aber effektiven Mitteln vor.  

Von der sonst leidenschaftlichen Defensivarbeit der Jenaer Spieler war an diesem Tag nicht viel zu sehen. Zusätzlich gelang im Angriffsspiel kaum etwas. Dementsprechend konnte Bahner noch vor dem Pausenpfiff gegen einen schwachen Kontrahenten auf 3:0 erhöhen (42.Min.). Im zweiten Durchgang versuchten sich die Jenaer darin, eine Blamage zu vermeiden und traten etwas engagierter auf, während Rudolstadt einen Gang zurückschaltete. Es blieb beim Versuch. Die Rudolstädter Rupprecht (81.Min.) und Riemer (88.Min.) steuerten die Treffer vier und fünf bei. Aufgrund der dargebotenen schlechtesten Saisonleistung kann die Jenaer Mannschaft mit der noch schmeichelhaften 0:5 Niederlage absolut zufrieden sein. Der einst so schwungvolle Saisonstart wurde unnötig verspielt und so findet sich der SV SCHOTT nach dem 6. Spiel auf einem zweistelligen Tabellenplatz wieder.

Textauswahl: Hartmut Gerlach