05.11.2018  14:46 Uhr  Alter: 16 Tage
Von: Hartmut Gerlach

Rudolstädter mit intensiver Zweikampfgestaltung zum verdienten Sieg

Die Meinung der Trainer nach dem Oberligaspiel FC Einheit - Wacker 90 II (1:0)

So sahen die Trainer das Spiel. Die Fotos sind von Achim Freund.

Philipp Seeland (FSV Wacker 90):

„Glückwunsch an Rudolstadt und meinen Trainerkollegen zum Sieg. Der war meines Erachtens auch verdient. Wir haben es heute nicht geschafft, was wir uns vorgenommen hatten, umzusetzen. Rudolstadt war einfach griffiger und dynamischer und hatte die klareren Torchancen. Sie haben am Ende nicht unverdient die drei Punkte geholt. Wir haben heute etwas probiert, deshalb lief es in der 1. Halbzeit überhaupt nicht gut für uns. Wir haben auf Dreierkette umgestellt, um die Mannschaft zu neuen Sachsen zu motivieren. So haben wir im letzten Jahr in der Thüringenliga oft gespielt. Aber das war in dieser Saison erstmals so und wir hatten große Probleme. Rudolstadt, das scharf angelaufen ist, ist immer wieder durchgebrochen. Wir hatten Glück, dass es nicht schon zur Pause 1:0 gegen uns steht. In der zweiten Halbzeit sind wir wieder zur Viererkette zurückgekehrt und waren besser im Spiel. Aber wir bekommen mit der ersten Kontersituation das Gegentor. Zu dem Zeitpunkt war das für uns ärgerlich. Mit dem Lucky Punch kurz vor Schluss hätten wir auch noch das 1:1 machen können.“

Holger Jähnisch (FC Einheit):

„Wir sind heute extrem glücklich, dass wir endlich gewonnen haben, nachdem wir in den letzten Spielen vergeblich angerannt sind und viele Torschancen liegen gelassen haben, ohne etwas Zählbares zu erreichen. In der ersten Halbzeit haben wir uns ähnlich wie beim letzten Heimspiel mit einer guten Spielanlage präsentiert. Aber wir haben erneut vier, fünf gute Möglichkeiten nicht genutzt. Das war wieder ein Spiegelbild der letzten Begegnungen. Aber man hat draußen sicher auch gespürt, dass die Mannschaft willig ist und intensiv in den Zweikämpfen arbeitet. Aber es war von beiden Teams ein engagiertes und zweikampfintensives Spiel, das für den Schiedsrichter nicht leicht zu leiten war. Doch wir wollten das Tor und haben es erzwungen. In den letzten Minuten hatten wir heute auch mal das nötige Glück auf unserer Seite. Ich denke, wir haben uns den Sieg ein Stück weit erarbeitet. Wir sind happy, dass wir gegen eine richtig gute Mannschaft mit einem sehr guten Kader, die die letzten acht Spiele nicht verloren hat, gewinnen konnten.“