12.04.2019  18:53 Uhr  Alter: 11 Tage
Von: Hartmut Gerlach

FC Eilenburg-Kapitän Sebastian Heidel kehrt zurück

Vorschau auf sportbuzzer.de

In der „Leipziger Volkszeitung“ (Sportbzuzzer) fanden wir diese Vorschau auf das Oberligaspiel FC Einheit - FC Eilenburg am Samstag um 14 Uhr:

Eilenburgs Kapitän Sebastian Heidel gastiert mit dem FC Eilenburg in der Fußball-Oberliga am Sonnabend in Rudolstadt.

Eilenburg. Kapitän Sebastian Heidel kehrt an Bord zurück und soll den FC Eilenburg in der NOFV-Oberliga Süd am Sonnabend (14 Uhr) bei Einheit Rudolstadt zum fünften Auswärtssieg in dieser Saison führen.

Beim mühsamen 2:1-Erfolg am letzten Wochenende gegen Blau-Weiß Zorbau musste Heidel wegen einer Gelbsperre eine Zwangspause einlegen. Er verfolgte das Spiel nicht auf der Ersatzbank, sondern auf der Tribüne. „Von oben hast du einen ganz anderen Blick auf das Spielfeld und erkennst Fehler viel besser“, sagte Heidel, der bereits jetzt an einer späteren Trainerlaufbahn feilt und den B-Schein schon in der Tasche hat.

Am Sonnabend wird aus Trainer Heidel aber wieder Spieler Heidel. „Basti ist mein verlängerter Arm auf dem Platz. Ein Motivator. Ich bin froh, dass er zurück ist“, freut sich Eilenburgs Cheftrainer Nico Knaubel. Nachdem er gegen Zorbau eine „Bubi-Elf“ auf den Rasen schicken musste, wird in Rudolstadt wieder mehr Erfahrung mitmischen. Der zuletzt starke Dennis Kummer, letzte Woche auf Spätschicht, ist wieder an Bord, dürfte in die Startelf rücken und die Außenbahn beleben. „Ich warte die Trainingsleistungen ab. Dennis ist aber sicher eine Option“, sagte Knaubel.

„Das ist natürlich für jeden eine Extra-Motivation“

Das Flügelspiel war gegen Zorbau zumindest ausbaufähig. An das Hinspiel haben die Eilenburger nicht gerade die besten Erinnerungen. Vor heimischen Fans führte man bei Schiet-Wetter mit 2:0, hatte Spiel und Gegner im Griff und musste doch noch zwei Punkte abgeben. Die Gäste glichen innerhalb von drei Minuten aus. Das soll nicht noch einmal passieren. Zumal die Muldestädter plötzlich wieder Platz drei vor Augen haben. Der schien bereits sicher an International Leipzig vergeben. Doch seitdem der Abgang von Trainer Heiner Backhaus zum Saisonende feststeht, geht bei dem Multi-Kulti-Team nichts mehr. Inter wartet seit drei Spielen auf einen Sieg. Der Vorsprung ist auf zwei Zähler geschmolzen und Eilenburg bereit für den Überholvorgang.

„Das ist natürlich für jeden eine Extra-Motivation“, sagt Knaubel, der aber vor den kompakten Thüringern (derzeit auf Rang elf) warnt. „Sie haben eine eingespielte Mannschaft und mit Marco Riemer einen erfahrenen Mittelfeldmann, der schon im Hinspiel gegen uns getroffen hat.“

Textauswahl: Hartmut Gerlach