14.05.2019  06:54 Uhr  Alter: 8 Tage
Von: Hartmut Gerlach

Unentschieden war das verdiente Ergebnis

Die Meinung der Trainer nach dem Oberligaspiel Wacker Nordhausen II - Einheit Rudolstadt (2:2)

Mit den Meinungen der Trainer, um die wir die Übungsleiter nach einem Oberligaspiel immer bitten - beenden wir heute Morgen (14.05.19) die umfangreiche Berichterstattung über das Spiel Wacker Nordhausen II - Einheit Rudolstadt (2:2). Und es gibt noch einmal Fotos von Achim Freund.

Philipp Seeland (FSV Wacker 90)

„Am Ende war es ein verdientes 2:2. Die 1. Halbzeit ging an uns, die zweite klar an Rudolstadt. Das erste Tor, ein Eigentor, haben wir so ein wenig erzwungen. Das zweite spielen wir schön heraus durch Leon Gümpel und Torsten Klaus. Hier verschätzt sich der Rudolstädter Abwehrspieler ein wenig. Der Knackpunkt war sicher der Anschluss kurz vor der Pause. Da läuft selbst ein Konter von uns. Doch wir vertändeln den Ball und laufen selbst in einen Konter. Mit diesem 2:1 war das Spiel wieder offen. Wenn wir mit einem 2:0 in die Halbzeit gehen, gewinnen wir das Spiel auch. So war es aber offen und es gab durch den Elfmeter noch den Lucky Punch. Das war aber nicht unverdient, das muss man ehrlich sagen. Wir haben in der 2. Halbzeit nicht wirklich für Entlastung gesorgt. Das Spiel hat dann schon größtenteils in unserer Hälfte stattgefunden.“

Holger Jähnisch (FC Einheit):

„Wir haben sehr verhalten begonnen. Nordhausen hat uns mit zwei einfachen langen Bällen schon früh überspielt. So ein Eigentor kann mal passieren, aber das zweite darf es eigentlich nicht. In dieser Situation stehen wir einfach in der gesamten Kette nicht gut. Damit läuft man im Gegensatz zur letzten Woche durch zwei Gegentore, die relativ einfach zu verteidigen sind, hinterher. Wichtig war dann das Tor von Patrik Schlegel kurz vor der Pause durch eine klasse Einzellleistung. In der 2. Halbzeit haben wir permanent Druck ausgeübt. Ich will zwar nicht sagen, dass es ein Sturmlauf war, aber wir haben uns den Punkt mit viel Moral und Mentalität am Ende schon verdient.“