07.04.2014  17:34 Uhr  Alter: 5 Jahre
Von: Hartmut Gerlach

Robin Lenk: „Mehr als es dem Linienrichter sagen, kann ich auch nicht“

Die Meinungen der Trainer nach dem Spiel FC Einheit – FC Erzgebirge II (0:2)

Wie immer hat der FC Einheit nach Spielschluss eine Pressekonferenz durchgeführt. Hier haben die Trainer dargestellt, wie sie das Spiel gesehen haben. Hier die Kernaussagen, wobei Robin Lenk noch einmal betont hat, dass er dem Assistenten signalisiert habe, dass der Auer Spieler auf den Ball getreten ist.

 

Robin Lenk (FC Erzgebirge Aue II):
„Wir haben im sechsten Spiel der Rückrunde den fünften Sieg eingefahren. Es war das erwartet schwere Spiel. Wir sind recht schwierig hinein gekommen. Die erste Chance hatte Rudolstadt durch Sonnenberg. Wenn er das Tor macht, wird es für uns schwieriger. Danach haben wir uns stabilisiert, haben aber zu langsam und zu umständlich nach vorn gespielt. In der ersten Halbzeit hatten wir nur einen richtig guten Angriff, den wir zum Glück in ein Tor ummünzen konnten. Wir hatten uns für die zweite Halbzeit vorgenommen, auf das zweite Tor zu gehen, was uns etwas glücklich dann auch gelungen ist. Ich bin nach der Aktion, die zum Elfmeter führte, sofort zum Linierichter und habe ihm gesagt, dass mein Spieler auf den Ball getreten ist. Aber mehr als es sagen, kann ich auch nicht. In der Folge hatten wir noch einige Möglichkeiten. Da mussten wir die Angriffe besser ausspielen. Deshalb ist es bis zum Schluss spannend geblieben. Ich freue mich über den dritten Sieg im dritten Auswärtsspiel.

 

Holger Jähnisch (FC Einheit Rudolstadt)

„Wir sind die ersten zehn Minuten gut in das Spiel hinein gekommen und hatten die erste Chance. Ich hätte gern die Sorgen von Robin Lenk. Denn man wenn man die Spielanlage, die Spielgeschwindigkeit, die Passfrequenzen und die Laufwege auch im Vergleich zu Bautzen betrachtet, war das eine richtige klasse Vorstellung von Aue. Der FC Erzgebirge ist die beste Mannschaft der Rückrunde und für mich eine Spitzenmannschaft. Gegen die kann man nur mit einer guten Staffelung bestehen. Aber wir müssen aus unseren Chancen unbedingt ein Tor machen. Ich denke an die Möglichkeiten zum 1:0 oder die zum 1:1 kurz nach der Pause. Eigentlich habe ich keinen Lust über solche mysteriösen Entscheidungen wie auch gegen Bautzen zu diskutieren. Wir brauchen Schiedsrichter mit einer gewissen Qualität so wie der Schiedsrichter zuletzt in Heidenau. Doch das war heute nicht der Fall. Der Schiedsrichter muss auch ein Fairplay auf dem Feld vorleben. Aber Fakt ist, wir müssen einfach treffen. Wir müssen aus dem Spiel lernen und den Blick nach vorn richten. Jetzt gilt es, sich zu straffen, um die Punkte für den Klassenerhalt zu holen.“

 

Fotos: Grit Fleischer 

Hartmut Gerlach