04.06.2019  10:33 Uhr  Alter: 109 Tage
Von: Hartmut Gerlach

Tobias Donath und Holger Jähnisch zum Spiel in Askania Bernburg - Einheit Rudolstadt (1:2)

Die Meinungen der Trainer

Wir haben schon kurz nach dem Abpfiff der Oberligapartie in Bernburg mit beiden Trainern gesprochen. Was sie uns sagten, lesen Sie hier. Noch eine Korrektur: Überall geistert durch die Medienlandschaft, dass das Siegtor von Sven Rupprecht in der 77. Minute gefallen sei. So steht es auch auf dem Spielformular. Doch so war es keineswegs. Rupprecht erzielte den schönen Treffer zum 2:1 für die Einheit in der 47. Minute.

Wir haben weitere Fotos von Achim Freund:

Tobias Donath (TV Askania Bernburg)

„Ich bin mit dem Ausgang des Spiels nicht einverstanden und auch nicht zufrieden. Wir verlieren hier 2:1, ganz einfach deshalb, dass wir vorne nicht die nötige Durchschlagskraft hatten. Dabei haben wir mit dem Ball zumindestens im eigenen Drittel ganz gut gespielt und auch das Pressing überspielt. Teilweise haben wir aber zu lange gebraucht und nicht zielstrebig genug nach vorn gespielt. Aber wenn wir dann die erste Pressinglinie überspielt hatten, war es ganz vorn einfach zu harmlos von uns. Wir haben die letzte Genauigkeit und den letzten Zug zum Tor sehr, sehr oft vermissen lassen. Die wenigen Möglichkeiten, die wir dann hatten, haben wir auch noch leichtfertig vergeben. Unser Ziel war heute, spielbestimmend zu sein und im Spiel mehr mit dem Ball zu tun. Das ist auch meine Idee vom Fußball. Das haben wir heute angefangen, aber nicht zu einhundert Prozent umgesetzt. Doch wir müssen aus dem Ballbesitz mehr Zählbares herausholen.“

Holger Jähnisch (FC Einheit)

„Wir wollten heute mit einem Dreier die Auswärtssaison ordentlich abschließen. Aber wir haben ja in den letzten Jahren aus Bernburg nicht so viel mitgenommen. Aber es war ein schwieriges Spiel und es war schon ein Stück weit brutal unmenschlich, was beide Mannschaften angesichts der Temperaturen heute gelaufen sind. Da muss man ganz einfach den Hut davor ziehen. Wir hatten in der ersten Halbzeit eineinhalb Chancen, ohne ein Tor zu machen. Bernburg macht dann mit seiner ersten Möglichkeit, sicherlich unter Mithilfe von uns, den Treffer. Wir sind aber dann fantastisch zurückgekommen mit einer diagonalen Spielverlagerung, einer guten Flanke und einem nicht minder guten Kopfball von Patrick Schlegel. Das war kurz vor der Halbzeit wichtig. In der Pause gab es jedoch viel zu besprechen, unter anderem, wie wir die Räume besser bespielen und energischer zum Torabschluss kommen müssen. Sven Rupprecht hat das bei seinem Tor hervorragend umgesetzt. Danach haben wir manchen Angriff schlecht ausgespielt und mussten deshalb noch zittern, wie der TV alles nach vorn geworfen hat. Mit mehr Zielstrebigkeit und Ruhe am ball hätten wir durchaus auch das 3:1 machen können. Am Ende war das Ergebnis verdient.“