Satzung

Hier lesen können Sie die Satzung des FC Einheit einsehen. Diese steht auch zum Download bereit. Nutzen Sie bitte hierzu den Menüpunkt unterhalb des Starbanners.

Satzung des FC Einheit Rudolstadt e.V.


§ 1 Name, Rechtsform und Sitz

Der Sportverein führt den Namen FC „Einheit“ Rudolstadt e.V.
Er ist Rechtsnachfolger der Sektion Fußball der BSG Chemie Schwarza und Einheit Rudolstadt.
Der Sportverein wurde am 12. Juli 1990 in Rudolstadt gegründet und hat seinen Sitz in Rudolstadt.
Der Verein ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Rudolstadt unter der Reg.-Nr.: VR 119 eingetragen.

§ 2 Zweck und Gemeinnützigkeit

  1. Der Zweck des Vereins ist die Pflege und Förderung des Fußballsports.
  2. Der Satzungszweck wird verwirklicht, insbesondere durch Förderung sportlicher Übungen und Leistungen.
  3. Neben der Pflege des Massensports verfolgt der FC „Einheit“ Rudolstadt e.V. leistungsorientierte Ziele. Daher gilt es, in allen Altersklassen des Nachwuchs- und insbesondere Männerbereichs, die I. Mannschaften zu Spitzenmannschaften des Freistaates Thüringens zu entwickeln.
  4. Der FC „Einheit“ e.V. wirkt zur Förderung, Umsetzung und Verwirklichung seiner Ziele und Aufgaben mit den gesetzgebenden und kommunalen Körperschaften sowie staatlichen und verwaltenden Organen und Einrichtungen zusammen und unterstützt diese nach seinen Möglichkeiten.
  5. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes steuerbegünstigter Zwecke der Abgabenverordnung.
  6. Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
  7. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3 Farben und Auszeichnungen

  1. Die Farben des Vereins sind „Grün-Gelb“.
  2. Jedes Mitglied hat das Recht zum Erwerb und Tragen des Vereinsabzeichens

Als Auszeichnung werden besondere Vereinsnadeln verliehen.

II. Mitgliedschaft


§ 4 Mitgliedschaft

  1. Der Verein besteht aus ordentlichen, fördernden und Ehrenmitgliedern.
  2. Mitglied des Vereins kann jeder Mitbürger ohne Rücksicht auf Beruf, Rasse, Religion und Nationalität werden.
  3. Der Antrag um Aufnahme in den Verein hat schriftlich zu erfolgen. Kinder unter 14 Jahren können nur mit schriftlicher Zustimmung der gesetzlichen Vertreter aufgenommen werden. Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme. Ehrenmitglieder werden vom Vorstand ernannt. Sie müssen sich besondere Verdienste um die Arbeit des Sportvereins erworben haben. Ehrenmitglied kann auch eine natürliche Person werden, die nicht Mitglied des Vereins ist.
  4. Die Mitgliedschaft endet:
    1. durch Austritt durch Streichung durch Ausschluss oder durch Tod. Der Austritt ist dem Vorstand gegenüber schriftlich zu erklären.
    2. Die Streichung aus dem Mitgliederverzeichnis erfolgt durch den Vorstand, wenn ein Mitglied 6 Monate mit der Entrichtung der Vereinsbeiträge im Verzug ist und trotz Mahnung diese Rückstände nicht bezahlt oder sonstige finanzielle Verpflichtungen dem Verein gegenüber nicht erfüllt hat.
    3. Der Ausschluss eines Mitgliedes kann durch den Vorstand vorgenommen werden. Der Ausschluss ist insbesondere zulässig:
      1. wegen Handlungen, die sich gegen den Sportverein, seine Zwecke und Aufgaben und sein Ansehen auswirken und die in besonderem Maße die Belange des Sports schädigen.
      2. Dem Auszuschließenden ist die Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Gegen den Ausschlussbeschluss kann der Auszuschließende schriftlich die nächste Mitgliederversammlung anrufen, die endgültig entscheidet.
      3. Mit dem Ausscheiden aus dem Verein erlöschen alle Rechte und Pflichten gegenüber dem Verein.

III. Organe des Vereins und Wahl der Mitglieder


§ 5 Organe

Organe sind:

  1. Die Mitgliederversammlung
  2. Der Vorstand
     

§ 6 Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung ist das oberste beschließende Organ des Vereins.
  2. Die Mitgliederversammlung beschließt die grundlegenden Ziele und Aufgaben des Vereins, ihre Organisation und bestimmt die allgemeinen Richtlinien der Vereinsarbeit.
  3. Die Mitgliederversammlung wird durch den Vorstand einberufen.
  4. Die Mitgliederversammlung findet jedes Jahr, spätestens bis zum 30. Juni des nachfolgenden Jahres statt.
  5. Die Einladung zu einer Mitgliederversammlung einschließlich der Tagesordnung hat spätestens 2 Wochen vorher durch öffentliche Bekanntgabe zu erfolgen.
  6. Die Tagesordnung soll enthalten:
    1. Bericht des Vorstandes
    2. Bericht der Kassenprüfer
    3. Entlastung des Vorstandes
    4. Neuwahl des Vorstandes
    5. Wahl der Kassenprüfer
    6. Haushaltsvoranschlag
    7. Anträge
    8. Festsetzung von Beiträgen, Umlagen und deren Fälligkeit
    9. Verschiedenes
  7. Jedes Mitglied hat das Recht, Anträge und Vorschläge einzubringen, über die bei der Versammlung beraten und abgestimmt wird, Die Anträge müssen mindestens 5 Tage vor der Versammlung dem Vorstand mit entsprechender Begründung bekannt gegeben werden.
  8. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
    Wahl- und Stimmberechtigt sind alle Vereinsmitglieder, die am Tage der Versammlung das 18. Lebensjahr vollendet haben.
  9. Der Vereinsvorsitzende, im Vertretungsfall ein Mitglied des Vorstandes, leitet die Versammlung.
  10. Über die Versammlung hat der Schriftführer eine Niederschrift anzufertigen.
  11. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst (enthaltene Stimmen werden nicht gezählt).
  12. Die Satzung kann mit Dreiviertel-Stimmenmehrheit geändert werden.
  13. Außerordentliche Mitgliederversammlungen finden auf Vorschlag des Vorstandes oder wenn ein schriftlich begründeter Antrag von mindestens 25% der Mitglieder vorliegt statt. Der Antrag ist an den Vorstand zu richten. Außerordentlichen Mitgliederversammlungen stehen die gleichen Befugnisse zu wie den ordentlichen Mitgliederversammlungen. 


§ 7 Wählbarkeit des Vorstandes

  1. Wählbar sind alle Mitglieder des Vereins ab dem 18. Lebensjahr.
  2. Wahlen sind schriftlich und geheim durchzuführen.
  3. Die Wahl des Vorstandes erfolgt als Einzelwahl.
  4. Steht nur ein Kandidat zur Wahl, ist eine offene Abstimmung auf Antrag zulässig. Es gilt als gewählt, wenn er die Stimmenmehrheit erhalten hat.
  5. Stehen mehrere Kandidaten zur Wahl, ist derjenige gewählt, der mindestens die Hälfte aller abgegebenen Stimmen erhalten hat.

Wird diese Stimmenzahl von keinem Kandidaten erreicht, findet zwischen den zwei Kandidaten, die im ersten Wahlgang die meisten Stimmen haben, eine Stichwahl statt, bei der die einfache Stimmenmehrheit entscheidet.

§ 8 Der Vorstand

  1. Dem Vorstand gehören an: Der Vereinsvorsitzende und bis zu 9 weitere Mitglieder für besondere Aufgabenbereiche.
  2. Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 2 Jahren gewählt.
  3. Der Vorstand kann einen Geschäftsführer bestellen.
  4. Die Vorstandssitzungen beruft der Geschäftsführer oder der Vorstandsvorsitzende ein. Sie werden vom Vorsitzenden, im Verhinderungsfall von einem Vertreter, geleitet.
  5. Die Vorstandssitzungen finden in der Regel einmal im Monat statt.
  6. Beschlüsse des Vorstandes werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorsitzende.

§ 9 Aufgaben des Vorstandes

  1. Der Vereinsvorsitzende und der Geschäftsführer vertreten den Verein im Rechtsverkehr. Beide sind gemäß § 26 BGB auch einzeln vertretungsberechtigt. Dem Geschäftsführer obliegt das Führen der Vereinsgeschäfte. Im Übrigen gibt sich der Vorstand eine Geschäftsordnung.
  2. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 6 gewählte Mitglieder anwesend sind.
  3. Bei Ausfall eines Mitglieds bestimmt der Vorstand auf Vorschlag des Vorsitzenden ein neues Vorstandsmitglied für den Rest der Wahlperiode.
  4. Bei Ausfall des Vorsitzenden ist durch den Vorstand innerhalb von 8 Wochen eine Neuwahl durch eine außerordentliche Mitgliederversammlung zu veranlassen.
  5. Die Rechte und Pflichten des Vorstandes enden erst dann, wenn ein neuer Vorstand gewählt ist.
  6. Der Vorstand arbeitet nach einem Geschäftsverteilungsplan.

§ 10 Kassenprüfer

Die Mitgliederversammlung wählt auf die Dauer von zwei Jahren zwei Kassenprüfer. Diese dürfen nicht Mitglieder des Vorstandes sein.

IV. Haushalt und Finanzen


§ 11 Haushalt

  1. Der Vorstand ist verpflichtet, für jedes Kalenderjahr einen Haushaltsplan aufzustellen.
  2. Die Mittel sind nach den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit bei sparsamster Geschäftsführung ausschließlich für Zwecke des Sports zu verwenden.

§ 12 Mitgliedsbeiträge

  1. Jedes Mitglied ist zur Zahlung des Beitrages verpflichtet; der Vorstand kann in besonderen Fällen von der Beitragspflicht entbinden.
  2. Die Beitragshöhe wird von der Mitgliederversammlung festgelegt.
  3. Die Beiträge sind halbjährlich zum Ende des ersten Monats im Voraus zu entrichten.
  4. Bei Ausschluss oder Tod besteht kein Rückforderungsrecht.

§ 13 Kassenführung

Die Finanzierung des Sportvereins erfolgt auf der Basis:

  • Der Mitgliedsbeiträge
  • Zuwendungen der Betriebe einschließlich der Kommune
  • Von Eigeneinnahmen aus sportlichen Veranstaltungen
  • Einnahmen aus Werbung und
  • Zuwendungen von Sponsoren

Die Einnahmen verwaltet der Vorstand (Schatzmeister).

V. Sonstige Bestimmungen


§ 14 Auflösungsbestimmung

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Rudolstadt, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zur Förderung des Fußballsports zu verwenden hat.

 

 

§15 Inkrafttreten

Die Satzung tritt am 29. November 2011 in Kraft.