1. FC Greiz- 2. Mannschaft 6:0 (2:0)

Bittere Klatsche im letzten Spiel des Jahres

Die Begegnung gegen den 1. FC Greiz musste an diesem Nachholtermin gespielt werden, da sie wegen der Glätte am 22.11.25 vom Unparteiischen abgebrochen wurde. Den hatten einige Rudolstädter offensichtlich nicht auf dem „Schirm“, denn die Mannschaft reiste aus vielerlei Gründen nur mit zwölf Akteuren auf den Tempelwald.

Von Beginn an dominierte der Gastgeber die Partie, wobei vor allem James-Kevin Nahr, der auch auf eine Oberligasaison (22/23) in Rudolstadt zurückblicken kann und unter anderem beim FC Carl Zeiss Jena I und II sowie im FCC-Nachwuchs, in Luxemburg, Plauen, Greiz, Martinroda und Wismut Gera kickte, den Unterschied machte. Der Stürmer erzielte nicht nur die ersten drei Tore, sondern war auch am vierten Treffer maßgeblich beteiligt. Verständlich, dass ihn sein Trainer Kevin Brettfeld lobte: „Er schießt nicht nur Tore, sondern macht auch viel für die Mannschaft.“

Die Einheit kam kaum einmal in Tornähe und besaß nur eine einzige klare Tormöglichkeit, als der eingewechselte Moumini Sacko das gegnerische Gehäuse aus sechs Metern nur knapp verfehlte (75.).

Dabei sah das Resultat nach der frühen Führung für Greiz und dem zweiten Treffer, der nach 23 Minuten folgte, danach lange Zeit noch ordentlich aus. Doch ab Spielminute 70 trafen die Hausherren auf dem in die Jahre gekommenen Kunstrasen noch vier Mal, zumal man die letzten Minuten nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Norman Enke noch mit einem Mann weniger bestreiten musste. So wurde es am Ende doch noch eine bittere Klatsche für die Gäste an diesem 3. Advent. Greiz kann indes in den letzten drei Punktspielen auf 18 Tore verweisen!

Das sagte der Coach der Platzelf: „„Es war über die 90 Minuten eine einseitige Partie, in der wir, so wie im abgebrochenen Spiel, von Anfang an die Kontrolle übernommen haben. Wir sind seit den letzten beiden Begegnungen im Flow mit vielen Treffern. Wir brauchen wenige Chancen, um Tore zu machen. Das ist das, was uns zu Beginn der Saison etwas misslungen ist. Ich bin hochzufrieden.

Wir wollen am Ende schon im oberen Mittelfeld ankommen. Zunächst war das nicht unser Ziel, weil wir noch nicht konstant genug waren. Aber die letzten drei Spiele haben gezeigt, dass wir einen guten Fußball spielen, Tore schießen und Punkte machen. So wollen wir auch die Rückrunde beginnen.“

Gegenüber Josef Bresigke zog dieses Fazit: „So eine Niederlage ist am 3. Advent natürlich bitter. Wir wussten, dass es hier schwer wird, denn wir sind nur mit zwölf Leuten angereist. Greiz hat einen guten Ball gespielt, war sehr präsent und uns in der Zweikampfführung und der Handlungsschnelligkeit klar überlegen. Das war das ganz große Defizit, warum wir heute nie in das Spiel gekommen sind. So können wir in dieser Liga nicht mithalten. Daran müssen wir arbeiten. Natürlich hatten wir Situationen, wo wir den Ball ordentlich laufen ließen. Aber das allein reicht nicht aus. Wir haben dann entsprechend auch die Quittung bekommen.

Es ist gut, dass jetzt die Winterpause kommt und man abschalten kann. Aber es ist auch ein ganz klarer Fingerzeig für die Rückrunde.“

Die Statistik:

1.FC Greiz

Petersen, Kögler, Schmeißner, Himmer (61. Förster), Nahr, Schwarz (67. Gneupel), Darboe, Liebig (75. Herold), Küstner (75. Fiedler), Kreidemeier, Pfafl (61. Klatt)

FC Einheit II

Unbehaun, Enke, Klaus, Häußer, Messany, Ring, Zirn, H. Czerwonka (67. Sacko), Trunk, Jäger, Sandeck

Schiedsrichter: Leon Breuninger, Zuschauer: 65

Torfolge: 1:0, 2:0, 3:0 James-Kevin Nahr (2., 23., 70.), 78. Lamin Darboe (78.), 5:0 Hannes Schmeißner (88.), 6:0 Ole Herold (90.+1)

Hartmut Gerlach

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