Oberligaspiels vom FC Einheit Rudolstadt in Plauen“ in der OSTTHÜRINGER ZEITUNG (OTZ). Die hat diesmal der Vereinssprecher vollständig verfasst. Fotos sind von Achim Freund, dem Vereinsfotografen. Mit diesem Beitrag beenden wir die umfangreiche Vor – und Nachbereitung der Begegnung im Vogtlandstadion.

Schiri-Assistent musste ersetzt werden
Das gibt es sicher auch nicht alle Tage. In der Pause vermeldete der VFC Plauen über den Stadionfunk, dass ein Linienrichter gesucht werde, da der Assistent eine Zerrung habe und nicht mehr an der Linie stehen könnte. Nach fast einer halben Stunde war ein Ersatz gefunden. Justin Cornelius, A-Junioren-Trainer beim VFC und Polizist sowie im Besitz des SR-Scheins, übernahm die Aufgabe und erfüllte sie zur Zufriedenheit beider Seiten.

Erinnerungen an Regionalliga sind nicht verblasst
Schon beim Einlass spürte man, dass der VFC aus seiner Zeit in der Regionalliga viel gelernt hat. Die Kontrollen waren streng und die Gegentribüne gesperrt. Man spare damit Ordnungskräfte, hieß es. Auch die Seiten der Mannschaften waren getauscht worden. Wie von Plauener Seite zu hören war, hätte es in der 4. deutschen Liga großen Ärger mit einem Verein gegeben.

Plauener Nachwuchs bringt sich ein
Das könnte auch ein Beispiel für den FC Einheit sein. An vielen Ecken und Enden waren Nachwuchsspieler im Einsatz. Sei es als Ordner, Helfer oder Balljungen. So hielt sich die Zahl der hauptamtlichen Sicherungskräfte in Grenzen.
Anhänger und Angehörige unterstützten die Einheit erneut
Mittlerweile ist es eine schöne Tradition. Immer mehr Angehörige der Spieler fahren auch auswärts mit und unterstützen die Mannschaft. Die Zahl der Fans war diesmal hingegen recht gering. Neben der Arbeit gab es dafür sicher zahlreiche Gründe.

VIP-Raum, Pressekonferenz und Programmheft
Dass die Zahl der Sponsoren beim Fußball in Plauen deutlich höher ist als in Rudolstadt, scheint unbestritten. So bietet der VFC auch weiterhin neben dem VIP-Raum eine Pressekonferenz (PK) sowie ein Programmheft an. Eine PK gibt es seit vielen Jahren bei der Einheit auch. Nun sollen Versuche unternommen werden, auch wieder ein Stadion-Journal herauszugeben. Hingegen ist ein VIP-Raum vor allem eine finanzielle Angelegenheit. Vielleicht kann man mal beim Theater kiebitzen, was die Premierenfeiern betrifft … .

Sportlicher Leiter musste arbeiten
Diesmal war das Funktionsteam rund um Holger Jähnisch nicht komplett. Aus beruflichen Gründen fehlte Tim Ackermann, der Sportliche Leiter. Aber der war vor allem durch Michel Schoke, dem Torwarttrainer, bestens über die Partie informiert. In Plauen erfüllt Sedat Gören sowohl die Aufgabe des Coachings als auch die des Sportlichen Leiters. Aber mit einem wichtigen Unterschied. Das ist beim Ex-Regionalligisten eine hauptamtliche Aufgabe.
Robin Ensenbach mit Turban

Max Bresemann stand zwar diesmal nicht im Tor des FC Einheit, aber er hatte als Physiotherapeut reichlich zu tun. Denn immer mal wieder lagen Akteure auf dem Spielfeld und waren verletzt. Besonders arg erwischte es Robin Ensenbach. Bei einem Kopfball stieß er mit seinem Gegenspieler zusammen. Die Folge war eine Platzwunde am Kopf. Doch die wurde von „Brese“ sehr fachkundig versorgt. Wenig später wurde „Ense“, dem ein Turban verpasst wurde, vom Feld genommen-
Hartmut Gerlach