Die schwarze Fläche, der Untergrund für den zuvor ganz in Grün verlegten Kunstrasen im Städtischen Stadion, beweist es: Auf dem Geläuf, das seit 2011 in dieser Form besteht, wird kräftig gearbeitet.

Mittlerweile ist durch eine holländische Firma der Belag entfernt worden. Nun sind Mitarbeiter der Firma Artifex, Weimar-Legefeld, dabei, Stellen, die abgesunken sind, was auch die Platzwarte bestätigen, wieder auf dieselbe Höhe zu bringen.

Dann hofft man von Seiten des Bauherrn, das ist die Stadt Rudolstadt, dass die Temperaturen in den kommenden Wochen nicht unter 5 Grad Celsius fallen. Denn da kann der neue Kunstrasen nicht verlegt werden.

Damit die Einheit-Mannschaften sowie die vom SV 1883 Schwarza und von Traktor Teichel trainieren und spielen können, wurden durch die Firma Elektro Ullrich einige Lichter gedreht. Zudem gibt es mit Diesel betriebene Aggregate, die für zusätzliches Licht sorgen. Das ist auf dem so genannten Zwischenstück, dem Platz 3 und auch auf der Schillershöhe der Fall.


Heute Morgen gab es eine Begehung, an dem neben dem Landrat auch der Bürgermeister von Rudolstadt, der Geschäftsführer von Artifex und das Bauamt anwesend waren (siehe auch den Aushang am Tor zum Kunstrasen und den anderen Sportstätten).

Wenn alles planmäßig verläuft, hofft man auf die Rasenverlegung Ende November. Auch das Flutlicht soll mit LED-Lampen ausgestattet werden. Zudem sollen die Ballfangzäune erneuert werden.

Wie wir von Anett Weidmann, der neuen Sachgebietsleiterin Sport, erfuhren, könnte der Kunstrasen zu Beginn des neuen Jahres für den Trainings- und Wettkampfbetrieb der Fußballer wieder zur Verfügung stehen. Aber wie gesagt, die Temperaturen spielen in der kommenden Zeit eine wichtige Rolle … .

Hartmut Gerlach