Viele Ausfälle verhinderten besseres Ergebnis
Dieses Kellerduell des 7., Stadtilm, gegen den 8., SG FC SV 1883, ging zuhause verloren. Dabei hielt der Gastgeber bis zur Pause gut mit, aber Marco Weitsch hatte etliche Mühe, überhaupt eine Mannschaft auf den Rasen zu bringen. Allein elf Spieler mussten aus unterschiedlichen Gründen ersetzt werden. Erst durch vier Akteure aus den C-Junioren waren die B einsatzfähig.

Der Leistungsrückgang hat seine Ursachen vielleicht bei den fehlenden Kräften oder auch im Willen, sagte uns Trainer Marco Weitsch in seiner Sprachnachricht. Das erste Tor fiel höchst unglücklich, beim zweiten handelte es sich um einen Abstauber.
Die Partie war sehr aufgeheizt. Es habe viele versteckte Fouls gegeben, so Weitsch. Wenig zufrieden war er auch mit der Gästebank, die sich respektlos verhalten habe. Der Frust habe bei den Hausherren sehr tief gesessen, aber man hätte die Klasse ganz entspannt halten können. Jetzt müsse man sehen, wie die letzten drei Spiele laufen.
Das Urteil des Trainers der Einheimischen fällt so aus: „Die Stadtilmer haben die Begegnung verdient gewonnen, auch, weil sie den Sieg mehr wollten. Bei uns ist es wie ein roter Faden: Die Trainingsbeteiligung ist schlecht. Darunter leiden die Laufwege und die Technik. Es ist bitter für die sechs, sieben Leute, die immer da sind. Nie gab es in den letzten Spielen die Startelf, die ich im Kopf hatte. Wir haben nur Löcher gestopft, um überhaupt eine Mannschaft auf die Beine zu stellen.“
Nächster Auswärtsgegner ist am Sonntag, dem 17. Mai, um 12.30 Uhr der Tabellenfünfte VfB Oberweimar
Aufstellung
Fischer, Ott, Wahl, Erjon, Schönefeld, Köhler, Barzan, Weitsch, Quitt, Kaufmann, Schwartz (57, Förster)
Torfolge: 0:1 (49.), 0:2 (55.
Marco Weitsch/Hartmut Gerlach