Die Meinungen der Trainer nach dem Oberligaspiel FC Einheit – 1. FC Lok Stendal (2:0)

Zur Pressekonferenz kurz nach dem Spiel schätzten Jörn Schulz und Holger Jähnisch, die Trainer von Lok Stendal und Einheit Rudolstadt, das Spiel ein. Das sagten sie uns:

Jörn Schulz (1. FC Lok Stendal):

„ Holger, zunächst erst einmal Glückwunsch an dich und deine Mannschaft. Für uns ist das noch ein wenig Neuland. Die ersten zehn Minuten waren recht hektisch. Und dann waren wir ganz gut drin in der Grundordnung und haben ordentlich verteidigt. Ich war vor vielen Jahren hier schon einmal mit Barleben hier. Da weiß ich, wie schwer es als Mannschaft ist, hier zu bestehen.

Wir haben im letzten Jahr eine überragende Saison gespielt und wussten natürlich, dass es in diesem Jahr anders wird. Dann waren wir gut drin im Spiel und beide Mannschaften hatten zwei gute Chancen, wo Tore hätten fallen können. Doch wir waren ganz zufrieden mit dem Halbzeitstand von 0:0.

Es war bis dahin ein Spiel auf Augenhöhe. Wir haben gut verteidigt und hatten ein, zwei gute Umschaltmomente. Wir hätten das 1:0 machen müssen, doch das gelingt uns nicht. Doch wir bekommen das Tor in der 75. Minute und dann ist auch die Kraft bei uns weg. Das zweite Tor ist gefallen, weil wir hinten komplett aufgemacht haben.

Meinen Jungs trotzdem Respekt und ein Dankeschön für ihre leidenschaftliche Leistung und euch natürlich weiterhin viel Erfolg. Ich habe vor dem Spiel in der Analyse gesagt, dass Rudolstadt in diesem Jahr eine ganz, ganz andere Rolle spielen kann. Das hat man heute eindrucksvoll bewiesen.“

Holger Jähnisch (FC Einheit):

„Wir wussten natürlich, was uns erwartet. Man informiert sich über den Aufsteiger. Sie haben zwar letzte Woche gegen Plauen verloren, doch das war in meinen Augen sehr, sehr unglücklich. Sie haben bewiesen, dass sie absolut in der Lage sind, in dieser Liga zu bestehen.

Ihr 5:4:1 ist ganz schwer zu bespielen. Sie haben versucht, schon von hinten heraus den Ball laufen zu lassen. Sie haben uns das eine oder andere Mal gerade bei Standardsituationen vor Probleme gestellt. Und man muss ganz klar sagen, dass wir da auch ein wenig Glück hatten. Von der Chancenverteilung kann es zu diesem Zeitpunkt schon 2.2 oder 3:3 stehen. Jede Mannschaft lässt dort ihre Chancen weg.

Unsere Marschroute war klart: Das wird heute ein enges Ding und dafür müssen wir arbeiten und dran bleiben. Dass ist gegen Stendal genau so gekommen.

Wir haben das eine Tor erzwungen, das zweite war so ein wenig ein Geschenk. Wir haben in der letzten Viertelstunde noch einmal alles auf dem Platz gelassen. Man sieht auch gerade bei so einem Wetter und so einem Verschleiß, dass man den Kader in der Breite auch braucht. Da ist es umso besser, dass unser Kader in diesem Jahr sowohl qualitativ als auch quantitativ etwas besser aufgestellt ist. Da hat man als Trainer noch die eine oder andere Möglichkeit, adäquat nachzuschieben.

Wir sind erst einmal absolut happy, dass wir mit sechs Punkten gestartet sind. Wir wollten einfach alles dafür tun und haben es in der Kaderplanung auch getan, damit wir so eine Saison wie letztes Jahr nicht noch einmal erleben.“

Hartmut Gerlach

Werde Übungsleiter
oder Betreuer
im Nachwuchs
Wir suchen
Dich »
Icon