Nach dem Spiel führte der FC Einheit seine obligatorische Pressekonferenz durch. Hier äußerten sich beide Trainer zunächst zum Spiel:
Patrick Hinze (RSV Eintracht):

„Es war heute ein entspannter Tag. So sind wir auch schon angereist. Die Jungs, die in der letzten Zeit immer ein bisschen hinten dran waren, hatten heute mal das Vergnügen, vorn Anfang an und recht lange zu spielen. Das Unentschieden geht absolut in Ordnung. Ich freue mich jetzt am meisten auf die Rückfahrt. Das ist aus unserer Sicht sicherlich nachvollziehbar.
Ich bin auf meine Mannschaft sehr stolz, auf das, was sie geleistet hat. Wir haben in den letzten zwei, aber auch neun Jahren einen unglaublichen Weg bestritten. Meine Reise ist jetzt vorbei. Wir wollen aber noch den krönenden Abschluss in 14 Tagen gegen Freital schaffen. Dann werde ich mich vom Verein erhobenen Hauptes verabschieden. Ich wünsche dem RSV und auch euch allen alles Gute. Es war wieder einmal schön, hier zu sein. Haltet zusammen und viel Spaß beim Oberligafußball. Mehr ist nicht zu sagen, ich konzentriere mich jetzt voll auf die Rückfahrt.“
Hendrik Faik (FC Einheit):

„Glückwünsche an euch für eine absolut verdiente Saison. Ich wünsche dir auch persönlich alles Gute bei deiner neuen Aufgabe. Wenn ich zum Spiel komme, dann muss ich tief durchatmen. Ich sage ganz ehrlich, dass ich mit der Leistung nicht sofort einverstanden bin. Dass es für beide Mannschaften um nicht mehr viel ging, ist klar. Auch, dass da immer ein paar Prozent fehlen. Aber mit der 2. Halbzeit kann ich mich nicht zufrieden geben und auch nicht leben. Das muss ich ganz klar so sagen. Das gibt es einiges aufzuarbeiten.
Trotzdem haben wir das letzte Heimspiel nicht verloren und einen Punkt geholt. In Ordnung, abhaken. Aber wir haben gerade in den letzten Wochen viel, viel besseren Fußball gespielt, besonders in den letzten beiden Heimspielen. Ich habe es den Jungs auch vorher gesagt, dass wir gegen Bautzen und Halberstadt schon eine Aufbruchstimmung erzeugt haben. Da habe ich gespürt, dass wir auf dem richtigen Weg waren. Aber das heute war eher ein Schritt zurück als vorwärts.“
Fotos: Archiv
Hartmut Gerlach