Wir führten wie meist in den 13 Jahren 5. deutsche Liga auch diesmal eine Pressekonferenz (PK) gut 20 Minuten nach dem Oberligaspiel zwischen Rudolstadt und Halle durch. Hier äußerten sich beide Trainer auch zum Spielverlauf.

Wir wissen vor allem zu schätzen, dass der Gästecoach, der gesundheitlich angeschlagen war, zur PK gekommen ist. Vielen Dank dafür!
Das sagten die Trainer:
Luca Shubitidze (VfL Halle):

„Glückwunsch an Rudolstadt zu einem völlig verdienten Sieg. Aber man muss auch anerkennen, dass es von meiner Mannschaft über das gesamte Spiel hinweg eine sehr, sehr schwache Leistung war.

Wir hatten in der 1. Halbzeit wenig Zugriff und jeden ersten oder zweiten Ball verloren. Ihr habt das auch gut gemacht, wenn ihr nach vorn gespielt habt. Man muss auch fairerweise sagen, dass es auch ein, zwei Tore mehr hätten sein können. In unserem Spiel hat relativ wenig funktioniert.

In der 2. Halbzeit haben wir zumindestens versucht, eine Reaktion zu zeigen und auch etwas Druck aufzubauen. Das hat auch teilweise funktioniert. Es wäre einfach schwierig gewesen, ein Tor zu machen. Das ist sehr ernüchternd. Aber das gehört auch dazu.“

Holger Jähnisch (FC Einheit):

„Zu Einleitung: Letzte Woche war das keine gute Leistung von uns. Es gibt solche Spieltage. Aber die Jungs fühlten sich an der Ehre gepackt und wollten das, was Einsatzwille, also die Basics etc. betrifft, heute deutlich besser machen. Das ist uns gegen eine starke Mannschaft aus Halle, da muss man nur auf die Saison schauen, gelungen. Deshalb bin ich unfassbar stolz auf die Jungs. Man hat beispielsweise zuhause Plauen 3:0 bezwungen. Da wussten wir, was uns für ein Gegner erwartet.


Vom daher ist der Erfolg noch einmal ein Stück weit höher anzusiedeln. Mit der Art und Weise, wie wir es heute gemacht haben und die Tore herausgespielt haben, wie wir gekämpft haben und gelaufen sind und das zu Null gehalten haben, das war schon hervorragend. Und man muss natürlich’ Brese“ ein großes Kompliment aussprechen. Vor allem dafür, wie er den Elfer gehalten hat. Wenn der reingeht, kommt in den letzten Minuten noch einmal Druck ins Spiel und es wird sehr brenzlig. Aber man hätte sogar noch ein drittes Tor machen können. Doch das ist jammern auf hohem Niveau. Ein Tor mehr hätte vielleicht am Chancenverlauf nicht entsprochen.


Am Ende gewinnen wir zu Null gegen einen sehr guten Gegner. Die Mannschaft hat das von letzter Woche heute absolut wettgemacht. Wenn man auf die Tabelle und die Ergebnisse von heute schaut, dann war der Dreier absolut Gold wert.“




Leider liegt uns derzeit (Montagmorgen gegen 8.15 Uhr) noch kein Artikel aus der Sicht des VfL 95 vor. Wir hoffen darauf und werden ihn einstellen, wenn die Sachsen-Anhaltiner über die Partie in Rudolstadt berichten.

Hartmut Gerlach