Die Meinungen der Trainer nach dem Oberligaspiel VfB 1921 Krieschow – FC Einheit Rudolstadt 1:0 (1:0)

Nach der Oberligapartie im brandenburgischen Krieschow, unweit von Cottbus, führte der Gastgeber auch eine Pressekonferenz durch. So schätzten die Trainer die Begegnung ein:

Holger Jähnisch (FC Einheit)

„Zunächst einmal Glückwunsch an Krieschow. Aufgrund der Spielanteile war der Sieg verdient. Natürlich ist es bitter, wie das 1:0 entstanden ist. Andy Hebler hat den Ball dann in einer sehr unnachahmlichen Art eingeloggt. Wir hatten auch Glück, dass Krieschow uns in der 2. Halbzeit so ab der 60., 70. Minute leben lässt. Da haben wir dann auch die Chance gewittert, mit einem Punkt nach Hause zu fahren.

Es war, was die Platzverhältnisse anbelangt, ein schwieriges Spiel. Ich hätte mir gewünscht, dass wir mit dem Ball etwas mutiger unterwegs gewesen wären. Das betrifft die wenigen Chancen aus dem Spiel heraus und auch die Standards. Da haben wir nicht viel gehabt. Dementsprechend hatten wir nicht die ganz klaren Torchancen.

Am Ende haben wir mit dem Mut der Verzweiflung noch mal alles nach vorn geworfen. Doch wir haben 1:0 verloren. Es war ein großer Aufwand durch uns, aber keine Ertrag. Aber wie wir zusammen geblieben sind, auch vom Kämpferischen her, kann ich den Jungs keinen Vorwurf machen. Ich denke, beide Mannschaften hatten in den letzten Wochen nicht die Glückssträhne. Wir müssen es nächste Woche versuchen, gegen Plauen besser zu machen.

Gute Besserung auch dem verletzten Spieler.“

Robert Koch (VfB 1921):

„Danke für die Glückwünsche, Holger. Ich sehe es ähnlich. Es war für uns heute ein hochverdienter Sieg. Das Ergebnis spiegelt nicht die Chancenverhältnisse, vor allem in der 2. Halbzeit, wider. Wir kommen natürlich nicht aus einer Situation, wo einem alles leicht fällt und es einem leichtfüßig von der Hand geht. Gerade was die Offensive betrifft. Defensiv haben wir heute sehr gut gestanden, viele Zweikämpfe gewonnen und wenig zugelassen. Wie Holger schon gesagt hat, eigentlich aus dem Spiel heraus haben wir kaum Chancen zugelassen. Die gefährlichste Situation war sicher der Freistoß von Schlegel in der 2. Halbzeit. Das war es dann auch. Wie hätten hinten heraus noch etwas aggressiver verteidigen können.

Am Ende müssen wir uns einfach nur vorwerfen lassen, dass wir in der 2. Halbzeit den „Sack nicht zugebunden’ haben. Wir konnten zwei, drei Eins-zu-eins Situationen vor dem Tor nicht verwandeln, sind beim letzten Pass schludrig gewesen, haben den ersten Kontakt schlecht mitgenommen und die Bälle sind versprungen. Das kann ich natürlich als Spieler auf den Platz schieben. Da hat man eine Ausrede. Aber grundsätzlich muss sich jeder hinterfragen, ob denn die Qualität auch selbst für die Oberliga ausreicht, um den entscheidenden ‚Lucky Punch’ zu setzen.

Am Ende sind wir natürlich sehr zufrieden, dass wir nun endlich den Bock umstoßen konnten und wir die drei Punkte hier behalten. Trotz allem rückt natürlich alles in den Hintergrund bei der schweren Verletzung von Aaron Stephan. Auf diesem Wege alles Gute für den Jungen. Ich hoffe, dass er schnell wieder aus dem Krankenhaus raus kommt.“

Hartmut Gerlach

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