Die Meinungen der Trainer nach dem Oberligaspiel zwischen dem FC Einheit und dem VfB Empor (0:4)

Da am Sonntag (22.02.) auf dem Kunstrasen gespielt wurde, konnte der FC Einheit keine Pressekonferenz durchführen. Aber wir haben natürlich mit beiden Trainern kurz nach dem Abpfiff des überzeugenden Unparteiischen gesprochen. Das sagten sie uns:

Nico Quade (VfB Empor):

„Wir haben heute einen hochverdienten Auswärtssieg gelandet. In der 1. Halbzeit haben wir noch zu viele Chancen liegen gelassen und leichtsinnig einige Abspielfehler gemacht. Doch das haben wir nach der Pause geändert. Wir haben schärfer und geradliniger gespielt und haben auch in der Höhe verdient gewonnen.

Das Spiel hätte für uns auch noch höher ausfallen können, da wir schon die eine oder andere Möglichkeit hatten. Trotz allem muss man mit dem 4:0 zufrieden sein. Wichtig ist, dass wir kein Gegentor gefangen haben, nicht leichtsinnig geworden sind und bis zum Schluss hochkonzentriert gespielt haben. Wir freuen uns über die drei Punkte, ab Montag konzentrieren wir uns auf das nächste Spiel.

Wir haben uns in einer körperlich guten Verfassung, das ist nach einer Vorbereitung immer wichtig, gezeigt. Wir haben in der Vorbereitung deshalb wohl nicht so viel verkehrt gemacht. Wir waren spritzig, waren wendig und waren da. Natürlich haben wir auch schnelle Spieler in der Mannschaft, die das nutzen können. Der Kunstrasen war auch kein Problem, da wir wie alle Mannschaften nur auf einem solchen Geläuf trainieren können.“

Holger Jähnisch (FC Einheit):

„Wir haben uns für den Auftakt der Rückrunde viel vorgenommen, aber wir sind nicht gut in das Spiel hinein gekommen. Der Gegner war uns 15 Minuten lang deutlich überlegen. Das betraf die Bereitschaft, aber auch die Zweikampfführung.

Nach einer Viertelstunde haben wir uns dann berappelt. Mit großem Aufwand haben wir es geschafft, Gleichwertigkeit in der Intensität herzustellen. Wir hatten sogar meiner Meinung nach bessere Offensivaktionen als der Kontrahent. Da hatten wir durch Max Schlegel, Emilio Heß oder Robin Ensenbach viel versprechende Situationen. Wir hätten es mit mehr Übersicht und Kaltschnäuzigkeit eigentlich schaffen müssen, uns ein Tor herauszuspielen. Natürlich mussten wir immer aufpassen bei Umschaltsituationen und bei Ecken.

Wir wollten nach der Pause das Spiel für uns entscheiden. Aber was dann passiert ist, ist in der Häufigkeit und Klarheit schon zu oft geschehen. Da denke ich an Grimma oder Freital, wo wir zu viele Spiele kurz nach der Halbzeit weggeben haben. Da fehlen mir einfach ein Stück weit die Körpersprache und Bereitschaft auf dem Platz, dabei zu bleiben und das Spiel für sich zu entscheiden. Damit meine ich Mut, Laufintensität, aber als wichtigstes die Bereitschaft, das gemeinsam zu tun.

Da hat uns der Gegner auf eine sehr einfache Art und Weise und bei den Toren auch mit unserem Zutun, wo wir zu passiv und inaktiv waren, die Treffer eingeschenkt. Glauchau hat uns dann, um es vorsichtig auszudrücken, deutlichst mit einfachsten Mitteln dominiert. Wir waren nicht mehr in der Lage, von der Mentalität her dagegen zu halten und wir haben letztlich auch in der Höhe verdient verloren.

Ich hätte mir schon gewünscht, dass wir uns hinten heraus aufbäumen. Doch das hat mir gefehlt. Wir sind gemeinsam untergegangen.“

Foto (A. Freund): Hinspiel (23.08.25) PK beim VfB Empor Glauchau

Hartmut Gerlach

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