Die Meinungen der Trainer nach dem Oberligaspiel zwischen den Einheit-Mannschaften von Rudolstadt und Wernigerode (2:1)

Nach der Oberligapartie vom Sonntag führte der FC Einheit Rudolstadt wie bei fast allen Oberligapartien eine Pressekonferenz durch. Für die Vorbereitung dazu bedanke ich mich bei „Prösche“ ganz herzlich.

Das sagten die Trainer zur PK:

Florian Mehr (FC Einheit Wernigerode):

„Wir sind sehr schlecht in das Spiel gekommen und haben in der 1. Halbzeit so gut wie gar nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Wir waren beim Verteidigen zu weit von den Leuten weg, hatten kein Tempo im Spiel und auch keine Laufbereitschaft. Wir kriegen dann auch zwei ‚blöde’ Tore.

In der Halbzeit haben wir uns noch einmal eingeschworen. Ich denke, wir haben eine Reaktion gezeigt. Hätten wir von der 1. Minute an so gespielt, dann würde das Ergebnis mit Sicherheit anders aussehen. Jetzt stehen wir wieder mit leeren Händen da und haben in der 2. Halbzeit viel Aufwand betrieben. Wir wissen, dass es in der Liga eng zugeht und haben jetzt schon ein paar Punkte verschenkt. Jetzt haben wir zwei Wochen Zeit, uns auf das Freital-Spiel vorzubereiten. Als Bonus steht das Highlight im Pokal (Wernigerode spielt da am Sonntag, dem 7. September, bei Germania Halberstadt im brisanten Harz-Derby – H. G.). Da wollen wir es besser machen.“

Holger Jähnisch (FC Einheit Rudolstadt):

„Wir wussten, was uns erwartet gegen einen Gegner, der bekanntermaßen zweikampfstark ist und der in jeder Phase des Spiels alles in die Waageschale wirft. So war es am Ende auch.

Aber wir haben für meinen Geschmack eine sehr gute 1. Halbzeit gespielt und sind verdientermaßen mit dem 2:0 in die Pause gegangen. Wenn wir unsere Chancen vor dem Wechsel noch besser genutzt hätten, hätte es vielleicht sogar noch für ein drittes Tor reichen können.

In der 2. Halbzeit hat man dann gesehen, wie eng die Liga ist. Es ist jetzt hypothetisch, ob wir in der ersten Stunde etwas überpacet haben. Wir waren meist auf dem Gas und haben immer wieder schnell nach vorn gespielt und bei dem Wetter Tempo hereingebracht. Dem haben wir hinten heraus etwas Tribut gezollt. Dann waren wir nur schwer in der Lage, Bälle festzumachen oder vielleicht ein drittes Tor zu erzielen, obwohl die Chancen dazu da waren.

Am Ende fragt keiner danach. Das zeigt, wie unfassbar ausgeglichen die Liga ist. Man muss so wie heute auch in der Lage sein, die drei Punkte auf dem ‚Zahnfleisch ins Ziel zu bringen’. Das haben wir getan und haben uns in den letzten Minuten gepusht, weil wir es unbedingt ziehen wollten.  Am Ende war es ein verdienter und wie man so schön sagt, ein dreckiger Sieg. Das ist mir völlig egal, weil keiner mehr danach fragt. Wir haben die drei Punkte und damit sind wir natürlich absolut happy.“

Hartmut Gerlach

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