Entspannte letzte Saison-Auswärtsfahrt nach Grimma

Das hat sich der FC Einheit immer gewünscht. Die letzte Auswärtsfahrt in der 14. Oberligaspielserie in Folge soll entspannt verlaufen. Unabhängig vom Ergebnis haben die Rudolstädter den Klassenerhalt längst in „trockenen Tüchern“.

Anders sieht es beim Gastgeber, dem FC Grimma, aus. Der hat es, selbst wenn man gegen die Einheit gewinnt, nicht mehr in der eigenen Hand, auch 2026/27 in der 5. deutschen Liga zu spielen. Denn wenn Bischofswerda, das zuhause Plauen empfängt, oder Stendal, das es im „Hölzchen“ mit dem neuen Brandenburger Pokalsieger, VfB 1921 Krieschow, zu tun hat, siegen, sieht es für die Männer aus dem Muldetal schlecht aus.

Doch im Sport ist vieles möglich. Das hat das Saisonfinale 2025 gezeigt, wo die Gäste dem Abstiegsgespenst im letzten Augenblick auch dank des Erfolgs der Auerbacher in Gera, von „der Schippe gesprungen sind“ und auch die ungeliebte Relegation nicht austragen mussten,

Rudolstadt wird sich nicht hängen lassen und noch einmal alles geben, um vielleicht noch Rang 11 zu erreichen. Denn dieser Platz ist denkbar, wenn der FC Einheit in Grimma siegt und Heiligenstadt zuhause gegen Wernigerode das Gleiche tut.

Die Reise nach Grimma, wo man sich auf ein Wiedersehen mit Tom Rietzschel, dem „Mädchen für alles“ bei den Hausherren, freut, gehört zu den kürzeren Fahrten der Oberligavertretung aus der Schillerstadt. Denn es sind bis in die Nähe von Leipzig nur 150 Kilometer.

Angekündigt hat sich auch Holger Jähnisch, der „Vater der Erfolge“ der Rudolstädter. Er führte als ehemaliger Spieler die Mannschaft in die Oberliga und spielte mit ihr hier fast 14 Jahre.

Wir haben den FC Grimma wie allen anderen Kontrahenten natürlich auf den Kanälen der Einheit ausführlich vorgestellt.

Hartmut Gerlach

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