FC Einheit Rudolstadt – BSG Wismut Gera 6:1 (5:0)

Grundstein für klaren Erfolg in der 1. Halbzeit gelegt

In einem Spiel, das vor allem im ersten Abschnitt klar von den Hausherren dominiert wurde, sah man vor allem vor der Pause kaum, dass beide Teams noch vor wenigen Wochen in derselben Liga gespielt hatten. Doch beide Teams mussten einen Umbruch hinnehmen, wobei der bei der Wismut mit 15 Abgängen noch deutlicher verlief als bei den Rudolstädtern.

Geras neuer Coach Matthias Gast hatte nach Spielende auch reichlich Lob für den Gastgeber parat: „Rudolstadt hat es schon extrem gut gemacht.“ Zufrieden mit den ersten 45 Minuten zeigte sich auch Gegenüber Holger Jähnisch. Bereits nach 17 Minuten führte die Platzelf auf dem sehr gut zu bespielenden so genannten „Platz3“ mit 3:0, wobei sich Probespieler Emilio Heß gleich zwei Mal in die Torschützenliste eintragen konnte und kurz vor der Pause auch noch einmal traf.

Wismut-Keeper Christoph Hasse, der sich ärgerte, dass sein bisheriger Verein auf seine Dienste ganz plötzlich verzichtete, sich aber nun bei seiner neuen Mannschaft offensichtlich sehr wohl fühlt, war es vor allem zu verdanken, dass die Einheimischen bis zur Pause „nur“ zu fünf Treffern kamen. Er verwehrte mit mehren Top-Abwehr Abschlüssen den Weg über die Linie (7., 12., 14., 22., 23., 32., 37.). Doch da waren auch Abschlüsse dabei, die knapp das Gehäuse verfehlten.

Im zweiten Durchgang zeigte der unglücklich abgestiegene Ex-Oberligist ein etwas anderes Gesicht. „Diese Halbzeit war aus unserer Sicht deutlich besser. Nun standen wir etwas tiefer. Das war schon in Ordnung“, freute sich Gast über die Steigerung seiner neuen Schützlinge.

Im selben Maße ärgerte sich Holger Jähnisch über das Nachlassen seiner Elf, wobei er eine Ursache neben den hohen Temperaturen außerdem in den zahlreichen Wechseln auf Seiten der Einheit sah. „Bei uns sind Ordnung, Struktur und auch der Antrieb in den letzten 25 Minuten verloren gegangen“, analysierte der dienstälteste Oberligatrainer, der am Sonntag seinen 55. Geburtstag feiert, am Ende. Herzlichen Glückwunsch!

So hielten sich die Chancen für die Einheit in den zweiten 45 Minuten in Grenzen, wobei es aber trotzdem einige gab (48., 53., 57., 62., 84.) und auch die Feldhohheit weiter bei den Gastgebern lag, Dennoch konnten die Gäste in dieser Zeit in einer fairen Partie, in der der junge Referee ohne Verwarnung auskam, sogar ein 1:1 erreichen.

Den Schlusspunkt unter die Begegnung setzte Justin Smyla mit einem gekonnten Heber nach einem Superpass von Toni Stelzer.

Das sind weitere Meinungen der Trainer: Holger Jähnisch:  „Unsere 1. Halbzeit war ordentlich, obwohl es noch Potential im Abschluss und in der Konsequenz bei der Chancenverwertung gab. Mit dem zweiten Durchgang war ich nicht zufrieden, auch wenn es nicht einfach war, bei diesen Temperaturen zu spielen.“

Matthias Gast: „Die 1. Halbzeit war nicht so, wie wir uns das natürlich vorgestellt haben. Da haben wir zu viele individuelle Fehler gemacht. Das war schon eine große Herausforderung. Aber wir gehen unseren Weg weiter und glauben daran, dass es vorwärts geht.  Da gehören eben auch Niederlagen dazu.“

Schon am Mittwoch (23.07.25) testen beide Teams weiter. Der FC Einheit empfängt um 18.30 Uhr den Vorjahreszweiten der Thüringenliga, den SV SCHOTT Jena. Wismut Gera ist, ebenfalls ab 18.30, zu Gast beim Reichenbacher FC, 12. der Sachsenliga.

Die Statistik

FC Einheit:

Kunth, Heß, Ensenbach, Barthel, Bakavoli, Krahnert, Stelzer, Smyla, Frackowiak, Rupprecht Rühling (Siegel, Floßmann, Riemer, Hoyer, Häußer, Schneider)

BSG Wismut

Haase, Güttich, Tauscher, Kubitz, Wagner, Tschurtschun, Kießling, Bammler, Hartmann , Hofmann, Hoffmann (Schmidt, Romasc, Nori)

Schiedsrichter: Jan Vogt, Zuschauer: 85

Torfolge: 1:0 Yaser Bakavoli (5.), 2:0, 3:0 Emilio Heß (15., 17.), 4:0 Yaser Bakavoli (25.), 5:0 Emilio Heß (43.), 5:1 Franz Hoffmann (73.,), 6:1 Justin Smyla (86.)

Hartmut Gerlach

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