KFA Mittelthüringen spielte bei A-Junioren keine gute Rolle
Von Trainer Jan Bresigke erhielten wir am Sonntagabend diese Sprachnachricht:

„Nachdem wir in den letzten zwei Monaten kein Spiel hatten, durften wir nun zur letzten Begegnung wieder einmal ran. Die Voraussetzungen waren nicht gut, nachdem es in der Nacht noch zwei Absagen gab. So begannen unsere A-Junioren nur mit zehn Akteuren. Doch da Lutz Pfotenhauer seinen Sohn von der Arbeit nach Stadtilm gebracht hatte, konnte man nach zehn Minuten mit elf Spielern agieren.
Man hat deutlich gemerkt, dass sowohl die Abstimmung als auch die Spielpraxis gefehlt haben. Zudem war durch die geringe Anzahl der Partien auch die Trainingsbeteiligung nicht sehr hoch.
Doch wir sind ganz gut in das Spiel hinein gekommen, geraten aber recht unverdient in den Rückstand. Auch dem 0:2 ging ein Fehler in der Abwehr voraus. Hier wurden wir stellenweise überlaufen.
Nach dem 1:3 habe ich an die Mannschaft appelliert, sich noch einmal, zu straffen und alles hinein zu werfen. Nun haben wir fast folgerichtig den Anschluss gemacht und auch das 3:3. Jetzt waren wir klar besser, verpassen es aber bei zwei guten Chancen, das 4:3 zu erzielen, wobei wir auch zwei Mal den Pfosten trafen.
Auch nach dem erneuten Rückstand zeigte die Mannschaft Moral und kam zum Ausgleich. Nun machte der Gast weiter Druck und war dem 5:4 mehrmals nahe. Doch es blieb beim 4:4.
Das Fazit: Da es nur wenige Spiele gab, haben die Jungs in ihrer Entwicklung stagniert. Da muss man auch dem KFA einen Vorwurf machen. Seine Abstimmung hat dazu beigetragen, dass die Jungs nur wenige Wettkämpfe hatten. Hier wäre eine Doppelrunde die richtige Lösung gewesen. Aber nach der Absage von Zollhaus gab es nur noch drei Punktspiele. Hier muss man ganz klar fragen, was das bringen soll. Man muss auch Verständnis dafür haben, dass die Trainingsbeteiligung nicht hoch war. So haben einige Spieler die Lust verloren und Spieler, die eigentlich noch ein Jahr A-Junioren spielen könnten, hören auf. Der KFA, das ist in meinen Augen so, hat keine gute Rolle gespielt und sich gegen die Entwicklung der Spieler gestellt. Denn Wettkämpfe sind ja bekanntlich das ‚Salz in der Suppe’. Und wenn man die nicht hat, ist es fraglich, warum man trainieren soll.“
Aufstellung:
Jäksch, Plomer, Molzon, Bindig, Baum, H. Czerwonka, Pfotenhauer, Kindermann, L. Herrmann, Th. Herrmann, Rusche
Torfolge: 1:0 (15.), 2:0 (50.), 2.1 Leander Herrmann (53.), 3:1 (64./Strafstoß), 3:2 Hannes Czerwonka (75.), 3:3 Julian Pfotenhauer (78.), 4.3 (84.,), 4:4 Colin Bindig (86.)
Hartmut Gerlach