Im Porträt (7): Fußball spielt nicht nur bei Paule eine Rolle

Dass das Thema Fußball zwischen Paul Schneider und seiner Freundin auch zuhause kaum ausgeblendet werden kann, hat einen einfachen Grund. Denn nicht nur „Paule“, wie man ihn auf und außerhalb des Spielfeldes nennt, treibt das runde Leder um. Auch seine Partnerin, mit der er in Lößnitz, das sind gut eineinhalb Stunden von Rudolstadt entfernt, wohnt, kickt nämlich beim Chemnitzer FC in der Landesliga.

Geboren ist der Neu-Rudolstädter in Zwickau. Doch so richtig viel habe er mit der Stadt nicht zu tun gehabt, sagt der nun 20-Jährige, der seit dem 1. August eine Ausbildung im Bereich Groß – und Außenhandelsmanagment bei einem Unternehmen in Chemnitz absolviert.

Mit vier Jahren hat er in Schönfels, einem kleinen Dorfverein, mit dem Fußball begonnen. Als er bei einem Stützpunktturnier in Glauchau spielte, wurde der FC Erzgebirge Aue auf das Talent aufmerksam. Ab der U12 wurde er nach einer gewissen Probezeit durch die „Veilchen“ verpflichtet. Fortan spielte er bis zur U19 in allen Auer Altersklassen und schaffte unter anderem mit der U17 auch den Aufstieg in die Bundesliga.

Als älterer A-Junioren durfte er bereits bei den Profis mittrainieren und auch ein Testspiel bestreiten. Doch dann verletzte er sich durch den Bruch des Mittelfußes schwer. Zwei Mal nahm er danach Anlauf, denn er verletzte sich, irgendwie war da de „Wurm drin“, nach Reha und Einstegstraining erneut zwei Mal. Da er danach keinen Verein hatte, durfte er sich noch ein halbes Jahr in der U19 des FC Erzgebirge fit halten.

Im Winter 2025 erfolgte dann der Wechsel zu Wismut Gera. Dass Paul jetzt in Rudolstadt sportlich zuhause ist, hat viel mit Max Zerrenner zu tun. Der damalige Kapitän der Wismut baute den Kontakt zu Hendrik Faik auf und nach einigen Gesprächen auch mit Holger Jähnisch und Tim Ackermann trug Paul Schneider das Trikot des FC Einheit.

Hier fühlt er sich sehr gut aufgehoben. „Ich habe nichts zu meckern, Die Qualität der Mannschaft ist sehr gut. Ich merke, wie ich mich fußballerisch weiter entwickele. Es war kein Fehler, nach Rudolstadt zu wechseln. Im Gegenteil.“

Die obligatorische Frage nach seinen Stärken auf dem Spielfeld beantwortet „Paule“ so: „Ich habe einen guten linken Fuß. Außerdem verfüge ich über eine gesunde Zweikampfstärke. Darüber hinaus bin ich ein Teamspieler. Und ich habe durchaus auch Offensivqualitäten.“

Neben Ausbildung und Fußball bleibt kaum Zeit für Hobbys. Natürlich gibt es nach wie vor Kontakt zur Familie, die aus Vater, Mutter und einem Zwillingspärchen besteht. Papa Schneider hat sich schon manches Spiel seines Filius’ angeschaut. Nicht nur er wünscht sich sicherlich, dass Paul eine feste Größe im Einheit-Team wird.

Das sind die bisher erschienen Porträts der Saison 25/26:

Eric Kuhnt (1)

Liam Floßmann (2)

Emilio Heß (3)

Justin Smyla (4)

https://www.einheit-rudolstadt.de/wp-admin/post.php?post=37296&action=edit

Szymon-Jan Frackowiak (5)

Yasser Mohammadi (6)

Hartmut Gerlach

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