In Stendal werden am Samstag ganz wichtige Punkte vergeben

Den 1. FC Lok Stendal, Gastgeber für die Rudolstädter Oberligafußballer am Samstag, 28. März, ab 14 Uhr und die Thüringer trennen zwar zwölf Punkte, aber die Hausherren haben auch vier Partien weniger bestritten. Nicht nur deshalb ist das Match im traditionsreichen „Stadion am Hölzchen“, wo zu DDR-Zeiten schon 19 Jahre lang Fußball der höchsten Spielklasse zu sehen war, ein ganz wichtiges für beide Teams. Der Begriff vom so genannten „Sechs-Punkte-Spiel“, oft verwendet, hat natürlich seine Berechtigung.

Deshalb wird der FC Einheit die lange „Dienstreise“, die erst nach gut 590 Kilometer beendet sein wird, mit aller Entschlossenheit in Angriff nehmen, um das Hinrundenergebnis, damals gab es ein 2:0 für Rudolstadt, zu wiederholen.

Doch Stendal ist durchaus keine „Laufkundschaft“. Das zeigt der Blick auf den Kader, der wie immer bei der Vorstellung des 1. FC Lok auf den Kanälen der Einheit veröffentlicht ist. Zahlreiche Spieler aus Nachwuchsleistungszentren werden ergänzt durch einige ausländische Sportfreunde. Mit Jörn Schulz ist immerhin ein Mann Trainer, der dies schon fast acht Jahre tut und unter anderem in seiner aktiven Zeit auch beim FC Carl Zeiss Jena spielte.

13 Neue galt es zu integrieren, Sieben Spieler haben den Verein verlassen.

Stendal, nach fünf Spielzeiten in der Oberliga Nordost 2022 abgestiegen und davor sogar sechs Jahre lang Regionalligist, gehört seit dieser Saiosn wieder der Oberliga an.

Wie schon in den letzten Partien wird der Gast für das Spiel in Sachsen-Anhalt nicht mit der „vollen Kapelle“ antreten können. Marco Riemer fehlt weiter verletzungsbedingt, Szymon-Jan Frackowiak muss nach seinem Feldverweis in Krieschow noch einmal aussetzen. Hingegen könnte mit Oskar Prokopp, ein 20-Jähriger, ein Spieler auflaufen, der im Nachwuchs des FC Rot-Weiß Erfurt und beim VfL Wolfsburg ausgebildet wurde und aus Tonndorf stammt.

Holger Jähnisch, mit großem Abstand der dienstälteste Oberligacoach, wird sich bestimmt von den Trainingseindrucken leiten lassen. Dabei kann er auf die kämpferische Leistung seiner Schützlinge, zuletzt gegen Plauen gezeigt, bauen.

Hartmut Gerlach

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