Interessantes über den letzten Heimspielgegner des FC Einheit im „Kicker“

Im „Kicker“ fanden wir am Mittag des 19.05.26 diesen interessanten Artikel nach dem Aufstieg des RSV Eintracht 1949 in die Regionalliga. Da er vollständig im Internet veröffentlicht ist, sehen wir auch keine rechtlichen Probleme und stellen den Beitrag aus der Fachzeitschrift hiermit ein.

„Größter Erfolg der Vereinsgeschichte

RSV Eintracht 1949: ‚Wollen die Regionalliga-Chance nicht wegschenken’

Der Verein aus dem brandenburgischen Stahnsdorf steht als sportlicher Aufsteiger in die Regionalliga Nordost fest. Jetzt läuft die Suche nach einer geeigneten Heimspielstätte auf Hochtouren.

Für den RSV Eintracht 1949 endet die Saison so, wie sie auch begonnen hatte: Mit überregionalem Medieninteresse. Trat der Verein aus dem brandenburgischen Stahnsdorf im August 2025 durch die Premierenteilnahme am DFB-Pokal (0:7 gegen 1. FC Kaiserslautern) zum ersten Mal bundesweit in Erscheinung, so steht er nun als vorzeitiger Staffelsieger der Oberliga NOFV-Süd und sportlicher Aufsteiger in die Regionalliga in den Schlagzeilen.

Zum einen ist der Meistertitel für die Fußballer des mit komplettem Namen Regionaler Sportverein Eintracht Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf heißenden Großvereins (3.400 Mitglieder in 25 Abteilungen) der bisher größte Erfolg. Zugleich stellt sich allerdings auch die Frage, ob der Verein den großen Schritt seiner Kicker von der 5. in die 4. Liga realisieren kann. ‚Wir setzen alles daran, den Aufstieg auch möglich machen zu können’, sagte Michael Grunwaldt, der Vorsitzende des RSV-Vorstands, an diesem Sonntag.

Er begründete: ‚Sportlich ist es natürlich eine tolle Kiste, die du nicht oft im Leben erreichst, erst recht mit einem Verein, der zu 99 Prozent aus Freizeitsportlern besteht. Das Ganze steht und fällt im Augenblick ausschließlich mit der Spielstätte.’

Zeit bis Ende Mai

Laut Vereinschef muss der RSV Eintracht 1949 bis Ende Mai beim NOFV ein viertligataugliches Stadion nachweisen. Die Sportanlage an der Heinrich-Zille-Straße in Stahnsdorf, auf der die Mannschaft ihre Punktspiele in der Oberliga bestreitet, kommt auch mittel- oder langfristig dafür nicht in Frage. ‚Dort haben wir gar nicht das Umfeld, wenn ich an das Thema Parkplätze, Zufahrten und naheliegende Wohnbebauung denke’, so Michael Grunwaldt.

Gedankenspiele gab es in den vergangenen Wochen verschiedene. Ein permanentes Ausweichen ins Karl-Liebknecht-Stadion Babelsberg, wo die Stahnsdorfer im DFB-Pokal antraten, ist insofern schwierig, da dort neben Regionalligist SV Babelsberg auch die Frauen von Turbine Potsdam ihre Heimspiele austragen. Zwischenzeitlich schien mit dem Ernst-Reuter-Sportfeld von Hertha 03 Zehlendorf eine Lösung gefunden. ‚Wir waren in Verhandlungen mit deutlicher Aussicht auf Erfolg. Das ist dann erst mal von Berliner Seite gestoppt worden. Da sind noch nicht alle Messen gesungen, aber wir sind im Prinzip nicht in der Lage, zu sagen, wir werden da und da spielen’, erläutert Eintracht-Chef Grunwaldt.

Aufgeben werden wir dann, wenn nichts mehr geht.

Vorsitzender Michael Grunwaldt

Er gibt sich aber kämpferisch: ‚Wir halten uns alle Türen offen und wollen die Chance auf die Regionalliga nicht von vornherein wegschenken. Aufgeben werden wir dann, wenn nichts mehr geht.’ Fans spekulieren über Lichterfelde und Ludwigsfelde als mögliche Varianten.

Homogenität und Klasse

Die Mannschaft des RSV Eintracht 1949 hatte am drittletzten Spieltag mit einem Last-Minute-2:1-Sieg gegen den VFC Plauen vorzeitig den Staffelsieg gesichert. ‚Die Kombination aus Homogenität und individueller Klasse hat schlussendlich zum Erfolg geführt’, sagte Trainer Patrick Hinze.

Für ihn spielte auch das Team rund um das Team eine große Rolle. ‚Wir waren wirklich eine Monster-Einheit’, meinte er. So steckte der Vorjahresvierte auch den durchwachsenen Saisonstart (nur ein Sieg und fünf Unentschieden bis zum 6. Spieltag) weg. ‚Wir hatten im Sommer mit dem Pokal-Halbfinale gegen Cottbus, dem Sieg im Brandenburg-Finale und dem DFB-Pokal-Spiel drei Höhepunkte nacheinander. Da waren wir mental in einem Stimmungsloch. Aber die Mannschaft hat sich da selbst rausgeholt’, sagte der Trainer.

Patrick Hinze wird sich mit der Meisterehrung im letzten Heimspiel am 30. Mai gegen den Tabellenzweiten SC Freital nach drei Aufstiegen und zehn Jahren bei der Männermannschaft des RSV Eintracht vom Verein verabschieden. Er und Co-Trainer Jörg Miekley stehen künftig bei Regionalliga-Absteiger Hertha Zehlendorf an der Seitenlinie. Die Nachfolge in Stahnsdorf ist noch nicht geklärt und ein Stück weit wohl auch davon abhängig, ob es mit der Regionalliga klappt oder nicht.

Monty Gräßler“

Zum Link:

https://www.kicker.de/rsv-eintracht-1949-wollen-die-regionalliga-chance-nicht-wegschenken-1220965/artikel

F.d.R. Hartmut Gerlach

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