Wir sprachen nach dem Test mit beiden Trainern. Das sagten sie uns:
Ronald Leonardt (1. FC Eichsfeld):

„Grundsätzlich hat die Mannschaft es gut gemacht. Das Ergebnis ist für mich nicht zufrieden stellend. Doch das hat den Hintergrund, dass wir in zwei Situationen sehr, sehr schlecht ausgesehen haben, Einmal haben wir uns taktisch von der falschen Seite in den Zweikampf bewegt haben und beim zweiten Male haben wir in einer Zwei-gegen-eins-Situation die Auseinandersetzung verloren. Ansonsten hatten wir gerade im Vorfeld dieser Aktionen zwei, drei richtig gute Chancen. Da war die Hoffnung da, vielleicht doch noch den Ausgleich zu machen. Da wäre vielleicht sogar verdient gewesen.

Bei Rudolstadt ist der Ball ein Stück weit sicherer gelaufen. Sie spielen auch den etwas robusteren Fußball. Da müssen wir noch hinkommen. Aber alles andere macht mich bis auf das Ergebnis nicht unzufrieden.“

Hendrik Faik:

„Wir wollten heute gewinnen und auch zu Null spielen. Das haben wir erreicht. Dass es hier und da sicher noch Optimierungsbedarf gibt, ist auch klar. Man muss die Sache aber auch etwas differenzierter sehen, vor allem, wenn man bedenkt, dass wir gegenüber der Startaufstellung komplett durchwechseln. Wir hatten damit 20 Feldspieler auf dem Platz. Da ist es normal, dass wir keinen unendlichen Rhythmus haben. Wichtig war mir, dass wir in Spielfitness kommen, und dass er eine oder andere mit Blick auf Plauen schon etwas länger spielt.

Ich kann insgesamt damit leben, aber das ist noch Potenzial nach oben. Mir der Leistung wie heute wird man gegen Plauen sicherlich nicht gewinnen.

Da sich Glauchau, unser letzten Testgegner, sehr gut verstärkt hat, ist das am kommenden Samstag ein Härtetest, der für mich eine Woche vor dem Ligastart zur richtigen Zeit kommt. Der VfB hat uns in der letzten Saison zwei Mal geschlagen. Insofern kann es jetzt keinen besseren Kontrahenten geben.


Wir wollen schon, wenn etwas Sinn macht, im Kader noch etwas tun. Wir werden auch nicht hektisch werden und es ist nicht so, dass unser Aufgebot, wenn wir in Plauen spielen, perfekt sein muss. Wir haben noch Zeit und sind erst einmal mit dem Stand jetzt zufrieden. Besser geht immer. Wir sind mit einigen Spielern in guten Gesprächen, können es aber final wohl erst Mitte nächster Woche sagen.“

Hartmut Gerlach