Nach dem Spiel sprachen wir mit beiden Trainern. Das sagten sie uns.

Jens Wuttke (SG Taucha):
„Es war von uns eine gute Leistung und der Sieg war für Rudolstadt nicht unverdient. Der Gegner war in den zwei, drei Aktionen, die er hatte, auch gefährlich. Er hat aus den wenigen Chancen auch die Tore gemacht. Trotzdem bin ich mit meiner Mannschaft eigentlich sehr zufrieden. Wir haben nach vorn gespielt und uns auch die eine oder andere Möglichkeit erarbeitet. Aber wir müssen im Abschluss das eine oder andere verbessern. Daran müssen wir arbeiten und auch daran, dass wir noch weniger zulassen und noch besser im Block stehen. Wir sind auf einem guten Weg.
Im Angesicht der Tatsache, dass wir Erster sind, auch mit Blick auf das Umfeld und die Jungs, die alle Vollgas geben, wollen wir schon aufsteigen. Natürlich haben wir nun noch 15 Endspiele und wenn wir die positiv bestreiten und am Ende oben stehen, dann steigen wir auf.“
Holger Jähnisch (FC Einheit):
„Im Gegensatz zu den letzten Wochen ist es natürlich schön, wenn man wieder mal auf einem vernünftigen Geläuf spielen konnte. Der Gegner, immerhin Tabellenführer in der Sachsenliga, war sehr ordentlich und ist sehr ambitioniert. Von daher war es ein guter Prüfstein. Wir haben das, was wir uns vorgenommen haben, ohne dass wir es auf dem Platz zuvor trainieren konnten, eine Stunde lang sehr ordentlich umgesetzt.
Es war ein relativ chancenarmes Spiel, wobei wir auch das eine oder andere Mal zu oft im Abseits gestanden haben. Wir machen ein wunderschönes erstes Tor, das wir von hinten nach vorn richtig gut herausgespielt haben. Aber davor gab es schon einige sehr ordentliche Ballstafetten. Wir sind verdient in Führung gegangen. Auch der Gegner hatte ein paar ‚halbe’ Chancen. Wir haben manchen Ball noch geblockt oder der Hüter hat gehalten. Das zweite Tor war ähnlich wie das erste gut herausgespielt, diesmal über links.
Dann ging nach einer Stunde die Kraft etwas weg und man bekommt durch die Wechsel auch Strukturverlust. Das ist aber normal. Mir hat dann nicht gefallen, wie wir die beiden Gegentore bekommen haben. Hinten heraus haben wir noch einen Zahn zugelegt, um das Spiel verdient mit 3:2 nach Hause zu bringen.“
Hartmut Gerlach