Meinungen der Trainer nach der Oberligapartie VfB Empor Glauchau und dem FC Einheit Rudolstadt (4:3)

Nach der Oberligapartie fand auch eine Pressekonferenz statt. In der äußersten sich beide Trainer zum Spiel. Das sagten sie:

Nico Quade (VfB Empor):

„Wir haben es vom Ergebnis her getan, an das Spiel in Plauen anzuschließen. Es gibt für beide Trainer jetzt aber ganz viel zu besprechen. Wir sind nicht so in das Spiel gekommen, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir waren zu statisch, selbst in der 1. Halbzeit, wo uns die Führung hätte Selbstvertrauen geben müssen. Wir hätten mehr Ruhe haben müssen und waren vor dem Ball zu wenig in der Bewegung. Dann haben wir verdientermaßen den Ausgleich bekommen.

Ich gebe Recht, die ersten zehn bis 15 Minuten gehörten dem Gast. Da haben wir keine Mittel gefunden. Doch dann ist es halt so, mit einer Möglichkeit machen wir das 2:1 und sind in den nächsten Minuten so da, wie wir es uns das ganze Spiel vorgestellt haben. Wir gehen 4:1 in Führung und dann müssen wir einfach sauberer spielen. Das haben wir heute von Anfang an nicht hinbekommen. So haben wir am Ende sehr glücklich mit 4:3 gewonnen. Das muss man einfach so sagen, aber wir nehmen natürlich das Ergebnis mit.

Das ist das Positive, dass wir als Aufsteiger nach drei Spielen sechs Punkte haben. Ich denke, wir haben trotz allem eine gute Leistung abgeliefert. Aber wir haben auch gesehen, woran wir arbeiten müssen. Da sind ganz viele Sachen, die wir aufarbeiten müssen, die heute nicht funktioniert haben, sei es in der Laufbereitschaft vor dem Ball, im Zweikampfverhalten und wie stelle ich mich hier clever an. Wir müssen ganz viele Sachen besprechen. Aber das ist normal und auch gut so, und wir werden den Weg auch noch weiter gehen.“

Holger Jähnisch (FC Einheit):

„Erst einmal Glückwunsch an Glauchau. Wir wussten, was uns erwartet und das ist letzten Endes auch eingetreten. Es war ein intensives Spiel mit vielen Zweikämpfen auf einem Geläuf, was auch ein Stück weit gewöhnungsbedürftig war. Am Ende gehen wir mit der ersten Chance nicht in Führung, bekommen dann relativ früh das 0:1 durch einen Elfmeter. Wir haben uns dann in das Spiel hineingearbeitet und holen, auch durch einen Elfmeter, das 1:1.

Dann sind wir die ersten 15 Minuten der 2. Halbzeit richtig gut im Spiel und gehen auf das 2:1. Das muss bei der Qualität der Chancen auch fallen. Leider wurde der Angriff, bei dem wir das 2:1 hätten machen können, wegen Abseits abgepfiffen. Doch ich stehe auf derselben Höhe, das stimmte nicht.

Zehn Minuten später 4:1, weil wir auch einen gehörigen Anteil an den Toren von Glauchau hatten. Da haben wir uns einfach im Abwehrverbund nicht clever genug angestellt und nicht schnell genug die Lücken geschlossen. Bei zwei von drei Gegentoren haben wir im Vorwärtsgang den Ball verloren, waren sperrangelweit offen und hatten auch keine gute Konterabsicherung.

Dann sind wir mit dem Mut der Verzweiflung dran geblieben, stellen auf 3:4, verschießen aber den Elfmeter. Das kann mal passieren. Aber die Qualität der Chancen muss am Ende doch noch für ein Unentschieden reichen. Das haben wir nicht geschafft.  Da wurde uns viel aufgezeigt, teilweise auch von uns selber, woran wir arbeiten müssen. Glauchau ist kein normaler Aufsteiger. Viele Spieler kennen wir und sie begleiten uns schon eine ganze Zeit. Die Niederlage ist sicher bitter für uns, aber wir haben jede Menge, woran wir arbeiten müssen.“

Hartmut Gerlach

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