Punkte müssen her

Noch ist an diesem Donnerstagmorgen nicht klar, ob am Samstag auf dem Hauptplatz – nur der steht am Wochenende zur Verfügung – ab 13 Uhr gegen den FC Grimma gespielt werden kann. Die Entscheidung darüber fällt sicher erst am Freitagnachmittag.

Doch klar ist, dass die Rudolstädter gegen den aktuellen 14. der Tabelle zuhause unbedingt punkten wollen. Und das mit optimaler Anzahl. Aber der Blick auf die Ergebnisse der Gäste aus Sachsen zeigt, dass man gegen Halberstadt und Glauchau gewonnen hat und in den Vergleichen mit Auerbach und dem RSV Eintracht beachtliche Remis erreichen konnte.

Grimma, gegen die man schon zehn Begegnungen bestritten hat, wobei die Einheit nur auf drei Siege und drei Unentschieden verweisen kann, aber vier Mal verlor, kommt also durchaus mit viel Positivem in die 160 Kilometer entfernte Schillerstadt.

Die sportlichen Biographien des Teams aus dem Landkreis Leipzig zeigen darüber hinaus, dass zahlreiche Akteure in Nachwuchsleistungszentren ausgebildet wurden oder wie Torjäger Kind viel Erfahrung aus anderen Vereinen mitbringen. Zudem hat man in der laufenden Saison den Trainer gewechselt. Benjamin Förster führt seit dem 30. Oktober die „Geschäfte“, wobei der 36-Jährige selbst noch drei Mal zum Einsatz kam und einer der Männer ist, die mit zehn Vereinen schon das Innenleben vieler Gemeinschaften kennenlernen konnte.

Für Gegenüber Holger Jähnisch wird es darauf ankommen, seine Mannschaft nach der derben Schlappe beim RSV Eintracht wieder aufzurichten und neuen Mut einzuimpfen. Ob es aufgrund der Erfahrungen von Kleinmachnow zu personellen Änderungen im Team kommt, werden wohl die Trainingseindrücke des dienstältesten Oberligacoaches zeigen.

Vorteilhaft wäre es, wenn die Zuschauer diesmal etwas früher als gewöhnlich in Stadion pilgern würden. Denn so verpassen sie nicht die Choreographie der jungen Einheit-Fanszene zum 75. Vereinsjubiläum, für die alle Zustimmung bei den Behörden und Sicherheitskräften eingeholt wurden. Nun hofft man darauf, dass auch der angekündigte NOFV-Beobachter keinen Grund zur Kritik hat … .

Hartmut Gerlach

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