Nach Spielende sprachen wir, da es keine Pressekonferenz gab, mit beiden Trainern über die Partie. Das sagten sie uns:

Sven Köhler (VfB Auerbach):

„Für uns ist das Ergebnis sicher ein wenig enttäuschend. Denn wir haben das Spiel über weite Strecken dominiert. Wir sind nach einer Standardsituation zeitig in Rückstand geraten. Das war schade, weil es aus meiner Sicht keine Ecke, sondern ein Abstoß gewesen wäre. Da war unser Spieler auf keinen Fall al letzter am Ball.

Wir haben dann vieles probiert und hatten aus meiner Sicht noch die Situation, wo unser Tim Kaiser im Strafraum fällt. Doch das kann ich aus der Ferne nicht beurteilen, ob das ein Elfmeter war.

In der Gesamtheit waren wir bei unseren Abschlüssen, davon gab es relativ viele, einfach zu ungenau. Und wir haben auch den Torhüter nicht so richtig gefordert.

Die 2. Halbzeit war dann ähnlich. Da waren zwei, drei sehr schöne Angriffe dabei, wo wir das Tor nicht machen. Dann machen wir es und ich denke, dass das trotzdem irgendwie überfällig war.

Ihr hattet in der 1. Halbzeit noch die Kopfballchance von Starke. Dann wäre es natürlich ganz bitter gewesen.

Im Großen und Ganzen war es dann in der 2. Halbzeit ein Spiel auf ein Tor. Aber uns hat vielleicht am Ende etwas die Klarheit gefehlt, um es dann richtig auf unsere Seite zu ziehen.“

Hendrik Faik (FC Einheit):

„Wir sind gut in das Spiel gestartet und machen bereits nach vier Minuten das 1:0. Besser kann man das nicht machen. Dann war der Plan, dass wir etwas tiefer stehen und das Ganze kompakt verteidigen. Das ist natürlich schwierig über 80 Minuten gegen eine Mannschaft, die schon mit Ball am Fuß weiß, was los ist. Wir wussten, dass sie über die linke Seite stark sind. Da ist Auerbach auch immer mal wieder durchgebrochen und hat uns vor Probleme gestellt.

In Gänze haben wir es sehr, sehr lange bis zur 75. Minute ausgehalten. Dann war es ein Kampf, um alles wegzuverteidigen.


Unser Kader war heute schmal und einige Spieler waren angeschlagen. Wir haben es trotzdem sehr, sehr ordentlich gemacht und sind froh, dass wir jetzt den Klassenerhalt eintüten konnten.“

Hartmut Gerlach