Mit diesem Artikel und einigen Fotos beschließen wir die gewohnt umfangreiche Berichterstattung über das Auswärtsspiel unserer 1. Mannschaft am Samstag beim RSV Eintracht 1949 Stahnsdorf. Bis auf vier Inhalte findet man ihn heute im Printmedium der OSTTHÜRINGER ZEITUNG (OTZ) , im Internet und hinter der Bezahlschranke.

Was sonst noch beim Auswärtsspiel der Einheit in Kleinmachnow passierte
Zeiss-Bus als schlechtes Omen
Eine Alternative hatte der Busfahrer des Unternehmens KomBus am Samstagmorgen nicht wirklich. Da das vorgesehene Gefährt nach einem 14-tägigen Urlaub des Fahrers nicht ansprang, blieb nur der Bus, mit dem sonst der FC Carl Zeiss Jena zu seinen Regionalligaspielen fährt. Doch mit dem hatte Jena am Freitagabend das Thüringenderby verloren. Auch der FC Einheit unterlag in Kleinmachnow. Allerdings noch deutlicher als die Zeissianer. Ein schlechtes Omen … ?

Kay Seiferth hat den Bus fotografiert
Da Kay Seiferth, eine ehemaliger Schiedsrichter aus dem Freistaat, der seit einigen Jahren für den RSV tätig ist, nicht genau wusste, ob der Vereinssprecher in Kleinmachnow anwesend sein würde, hat er schon mal vorab das Busfoto geschickt. Auch sonst kümmerte sich der einstige Thüringer rührend um den Mann für die Öffentlichkeitsarbeit beim FC Einheit.

Kunstrasen in Kleinmachnow mit wenigen Besuchern
Der RSV Eintracht 1949 ist in der glücklichen Lage, bei schwierigen Witterungsverhältnissen auf einen Kunstrasen auszuweichen. Der wurde, so war zu hören, in Kleinmachnow vor drei Jahren gebaut. Doch in Berlin und Umgebung spielen ganz viele Fußballmannschaften. Wohl ein Grund, dass noch nicht mal 70 Besucher beim immerhin ungeschlagenen Tabellenzweiten der Oberliga zuschauen wollten.

Kein so angenehmer Geburtstag
Es gibt sicherlich angenehmere Tage, an denen man Geburtstag feiert. Denn Torsten Hölbing, Teammanager der 1. Mannschaft des FC Einheit, wurde am 29. November 47 Jahre und unterlag mit Rudolstadt beim RSV mit 0:5. Den größten Teil des Tages verbrachte der ehemalige Spieler vom SV SCHOTT Jena, der auch beim FC Erfurt Nord, Thüringen Weida, dem 1. FC Zeitz und GW Stadtroda aktiv war, im Bus und auf dem Kunstrasen, Zudem dauerte es länger, bis der Bauingenieur zuhause ankam, da man den verletzten Eric Kuhnt noch aufsammeln musste. Aber bestimmt wird am Sonntag noch richtig gefeiert.

Verletzung von Eric Kuhnt wurde in Potsdam behandelt
Ein unglücklicher Zusammenprall führte schon in der 16. Minute zur Auswechslung von Eric Kuhnt. Er wurde später von einem Krankenwagen abgeholt und in eine medizinische Einrichtung nach Potsdam gebracht. Hier wurde der Schlussmann im Gesicht genäht. Die Mannschaft nahm ihn dann wieder mit. So gegen 20 Uhr war er in Jena zurück. Nun müssen die Fäden mindestens eine Woche drin bleiben. Es ist kaum zu erwarten, dass der angehende Regelschullehrer in diesem Jahr noch einmal zum Einsatz kommt. Wir wünschen auf jeden Fall gute Besserung!

Navi versagte
Auf fussball.de war in der Vorschau zu lesen, dass die Partie zwischen dem RSV Eintracht und dem FC Einheit auf dem Kunstrasen in der Celsiusstraße in Kleinmachnow stattfinden sollte. Doch diese Straße war neu und von Navi des Vereinssprechers noch nicht erfasst. So musste sich der Mann am Steuer des eigenen Autos mehrmals durchfragen, um das Ziel zu erreichen.
Schiedsrichter hatten noch weiter zu fahren
Das gute Schiedsrichterkollektiv hatte ebenfalls eine weite Anreise bis Kleinmachnow zurück zu legen. Während die Rudolstädter knapp 280 Kilometer fuhren, waren es bei den Unparteiischen, die aus Wernesgrün (Sachsen) und Umgebung kamen, mehr als 300. Da werden die Einnahmen, die der RSV Eintracht an diesem Nachmittag generierte, wohl nicht ganz ausreichen … .
Kaum Fans der Einheit in Kleinmachnow
Die Zahl der Anhänger, die den FC Einheit gegen die Eintracht unterstützten, war übersichtlich. Nur die Eltern von Ole Barthel waren samt Freundin anwesend. Dazu Edelfan Dieter, der ungeachtet des Ergebnisses Kaltgetränke im Bus verfrachtete. Dass die Weihnachtsmärkte lockten, auch berufliche Tätigkeiten dazwischen kamen und die Reise mit der Bahn auch wenig erbaulich ist, waren vielleicht einige Gründe dafür.
Hartmut Gerlach