Erst im letzten Verbandsligaspiel von Sachsen-Anhalt sicherte sich der 1. FC Lok Stendal den Aufstieg in die Oberliga. Während der SSC Weißenfels zuhause nur 1:1 spielte, siegte Stendal in Gadelegen. Dieses Team stieg damit ab. Mit 72 Punkten, einem Zähler mehr als Weißenfels, sicherte sich Lok Stendal die Rückkehr in die 5. deutsche Liga.
Denn hier war der frühere DDR-Oberligist schon einige Male: 91/92 bis 93/94, 2001/02 bis 02/03, 2017/18 bis 21/22. Zudem kickte man von 94/95 bis 99/00 in der Regionalliga.
Auch unsere 1. Mannschaft hat schon zwei Mal gegen das Team aus Sachsen-Anhalt gespielt. Am 1. Spieltag 17/18 verlor man in Stendal 0:2. Das Rückspiel endete mit einem 7:1 für die Rudolstädter.
Das war damals die Statistik:
FC Einheit:
Bresemann, Seturidze, Riemer, Szymanski, Röppnack, Thönnessen, Reetz, Schirrmeister (82. Fa. Franke), Amaro Raul Xavier (68. Becker), Rupprecht (90. Gehrmann), Bahner. Trainer: Holger Jähnisch
1. FC Lok:
Kycek, Erdmann (70. Alergush), Gross, Gebauer, Buschke, (80. Bubke), Schubert, Nellessen, Salge (62. Breda), Schaarschmidt, Marhold, Krüger. Trainer Sven Krüger
Torfolge: 1:0 Lukas Schirrmeister (14.), 2:0 Benjamin Bahner (34.), 3:0, 4:0 Amaro Raul Xavier (35., 42.), 5:0 Arne Reetz (64.), 6:0 Amaro Raul Xavier (67.), 6:1 Lukas Breda (69.), 7:1 Benjamin Bahner (81.)
Von damals sind bei der Einheit auch heute noch Max Bresemann, Marco Riemer und Sven Rupprecht mit dabei. Bei der Lok standen vor sieben Jahren Tim Schaarschmidt, Max Salge und Niclas Buschke in der Aufstellung.
Zum Kader unserer Gäste gehören 25 Akteure. Zehn Neue galt es zu integrieren: Witte (Ottersleben), Kohl (Nordhausen), Meychuk, Kovalov (Bismark), Dzhurylo, Matvivv (MSM), Grigo (Stendal II), Barrie, Günther, Handge (eigene U19).
Nicht mehr zum Aufgebot zählen diese fünf Spieler: Bubke (Eberdorf), Baron (Lüderitz), Radomski (Tangermünde), Breda, Schubert (2. Mannschaft).
Natürlich schauen wir auch bei der Vorstellung der Stendaler auf die biographischen Hintergründe der Spieler.
Poser (31/Freiburg-Nachwuchs, Hawks, Huskies, Dutch Lions, Samorin, Houston, Untermünstertal, Bernburg, Ballrechten-D., Teningen), Meychuk (20(Ukraine, Bismark), Balliet (24/eigener Nachwuchs), Schaarschmidt (30/1. FC Magdeburg-Nachwuchs, Burger BC, Lok Stendal, MSC Preußen), Marhold (28/Lok Stendal), Ilchenko (21/Ukraine, DVUFK, Zorya), Handge (18/Lok Stendal), Stark (27/Lok Stendal-Nachwuchs, Tangermünde), Kovalov(19/Kremin-Nachwuchs, Kremin II, Bismark), Dzhurylo (20/Ukraine, MSM), Salge (28/Stendal-Nachwuchs), Knoblich (31/Bismark-Nachwuchs,. Bismark I), Grigo (19/eigener Nachwuchs, 2. Mannschaft), Flöther (23/eigener Nachwuchs), Schleicher (23/Oranienburg-Nachwuchs), Konieczny (19/Polen, Knurow), Kaschlaw (24/Haldensleben-Nachwuchs, Haldensleben), Buschke (29/Lok Stendal-Nachwuchs, Westerhausen, Magdeburg II), Schulze (28/Tangerhütte, Tangermünde), Witte (24/Magdeburg-Nachwuchs, Heyrothsberge, Westerhausen, Ottersleben), Barrie (19/Stendal-Nachwuchs), Pfeiffer (24/Stendal-Nachwuchs).
Trainer des 1. FC Lok ist Jörn Schulz. Der 47-Jährige ist Inhaber der B-Lizenz und seit dem 25.11.18 Übungsleiter beim Gast. Zuvor war er Trainer in Barleben und Uchtspringe. Die Liste der Vereine, bei denen er aktiv war, ist lang. Es sind der 1. FC Union berlin, Werder U19, Lok Stendal, Carl Zeiss Jena, Optik Rathenow, BSC Süd 05, Germania Klietz und Uchtspringe.
Bei „Wikipedia“ fanden wir das zum Verein: „Der 1. FC Lok Stendal ist ein deutscher Fußballclub, dessen Vorgänger BSG Lok Stendal in den 1950er und 1960er Jahren mit seiner Fußballmannschaft in der höchsten DDR-Fußballklasse, der Oberliga, spielte … .
Im Jahr 2004 begannen weitgehende Umbauarbeiten für etwa 9 Millionen Euro; am 13. Februar 2005 wurde das Stadion mit 5000 Steh- und 1000 Sitzplätzen neu eröffnet. Auf Initiative des Stadtrates trug es nunmehr wieder seinen alten Namen ‚Stadion am Hölzchen’.
Als Magdeburger Bezirksmeister 1989/90 kam die BSG Lok in der Saison 1990/91 in die Staffel A der DDR-Liga, die nun NOFV-Liga hieß, und erreichte Platz 8. 1991/92 ging aus der NOFV-Liga die drittklassige Oberliga Nordost hervor. In ihr erreichte Stendal 1994 mit Platz 4 sein bestes Ergebnis und durfte daher ab 1994 in der neu geschaffenen, damals drittklassigen Regionalliga Nordost antreten. 1996 erzielte der Verein in der Regionalliga sein bestes Ergebnis (Platz 8), bevor er 2000 in die nun viertklassige Oberliga Nordost und aus dieser 2003 in die fünftklassige Verbandsliga Sachsen-Anhalt abstieg. Seit der Einführung der 3. Liga zur Saison 2008/09 ist die Verbandsliga nur noch die sechsthöchste Spielklasse. 2017 gelang Lok Stendal als Verbandsligameister die Rückkehr in die Oberliga Nordost … . Nach 5 Spielzeiten in der Oberliga Nordost musste 2022 der Abstieg in die Verbandsliga hingenommen werden. 2025 konnte mit dem Gewinn der 2. Verbandsligameisterschaft der Wiederaufstieg in die Oberliga Nordost erreicht werden.“
Und auch das gehört als Info zum 1. FC Lok: „Die Hansestadt Stendal ist die Kreisstadt des Landkreises Stendal und mit 37.850 Einwohnern die größte Stadt sowie Verkehrsknotenpunkt in der Altmark in Sachsen-Anhalt.“ Von Stendal nach Rudolstadt sind es rund 290 Kilometer.
Hartmut Gerlach