Der 1. FC Lok Stendal ist der nächste Auswärtsgegner unserer Oberligavertretung am Samstag, dem 28. März, um 14 Uhr. Da ja Pokalwochenende ist, gibt es nur drei Nachholer in der 5. deutschen Liga.

Stendal nimmt nach nur 17 Partien, zum Vergleich, die Einheit hat bereits 21 Mal gespielt, mit 23:42 Toren und zwölf Punkten den 15. und damit vorletzten Platz ein.
Der 1. FC Lok hat drei Vergleiche gewonnen: Auerbach 4:1 (H), Grimma 5:4 (H), Heiligenstadt 3:2 (A).
Drei Mal spielte man remis: Bautzen 1:1 (A), Halle 2:2 (A), Auerbach 1:1 (A).
Elf Begegnungen wurden verloren: Plauen 0:2 (H), Rudolstadt 0:2 (A), Freital 0:3 (H), Halle 0:2 (H), Halberstadt 1:3 (A), RSV Eintracht 1:3 (A), Bischofswerda 1:3 (A), Glauchau 2:3 (H), Krieschow 1:4 (A), Plauen 1:4 (A), Halberstadt 0:2 (H).
Bisher wurden 24 Spieler eingesetzt: Witte (17), Ichenko, Poser, Kaschlaw (16), Knoblich, Schulze, Buschke (15), Saige, Schaarschmidt (14), Mahrhold, Stark (13), Schleicher, Masuth, Scheffler (12), Grigo (9), Konieczny, Barrie (3), Pfeiffer, Matiiv, Dzhrylo, Tovkach (2), Kovalyov, Mechuk (1). Darüber hinaus wurden noch fünf Akteure nicht eingesetzt.
Die Tore erzielten diese sechs Spieler: Witte (10), Schulze, Buschke (4), Schaarschmidt, Scheffler (2), Masuth (1).
13 Spieler haben die Stendaler verstärkt: Witte (Ottersleben), Kohl (Nordhausen), Meychuk, Kovalyov (Bismark), Dzhurylo, Matvivv (MSM), Grigo (Stendal II), Barrie, Günther, Handge (eigene U19). Tovkach (SK Metallurg), Masuth (Halberstadt), Scheffler (Magdeburg U19).
Nicht mehr zum Aufgebot gehören diese sieben Spieler: Bubke (Eberdorf), Baron (Lüderitz), Radomski (Tangermünde), Breda, Schubert (2. Mannschaft), Dzhurylo (MSM), Meychuk (vereinslos),
Natürlich geht unser Blick auch immer auf die sportlichen Biographien der Stendaler Kicker:
Poser (32/Freiburg-Nachwuchs, Hawks, Huskies, Dutch Lions, Samorin, Houston, Untermünstertal, Bernburg, Ballrechten-D., Teningen),
Meychuk (20/Ukraine, Bismark),
Balliet (25/eigener Nachwuchs),
Schaarschmidt (30/1. FC Magdeburg-Nachwuchs, Burger BC, Lok Stendal, MSC Preußen), Mahrhold (29/Lok Stendal),
Ilchenko (21/Ukraine, DVUFK, Zorya),
Handge (19/Lok Stendal),
Stark (27/Lok Stendal-Nachwuchs, Tangermünde),
Kovalyov(19/Kremin-Nachwuchs, Kremin II, Bismark), Dzhurylo (20/Ukraine, MSM), Salge (29/Stendal-Nachwuchs),
Knoblich (31/Bismark-Nachwuchs,. Bismark I),
Grigo (19/eigener Nachwuchs, 2. Mannschaft),
Flöther (23/eigener Nachwuchs),
Schleicher (23/Oranienburg-Nachwuchs),
Konieczny (20/Polen, Knurow),
Kaschlaw (25/Haldensleben-Nachwuchs, Haldensleben),
Buschke (30/Lok Stendal-Nachwuchs, Westerhausen, Magdeburg II),
Schulze (28/Tangerhütte, Tangermünde),
Witte (25/Magdeburg-Nachwuchs, Heyrothsberge, Westerhausen, Ottersleben),
Barrie (20/Lok Stendal),
Pfeiffer (24/Stendal-Nachwuchs).
Tovkach (23/fünf Vereine in der Ukraine),
Matiiv (21/Ukraine, MSM)
Scheffler (20/Salzwedel, Halle,. Magdeburg, W. Bremen-Nachwuchs),
Kohl (19/Sangerhausen, Nordhausen-Nachwuchs),
Masuth (21/Magdeburg-Nachwuchs, Halberstadt).
Trainer des 1. FC Lok ist Jörn Schulz. Der 48-Jährige ist Inhaber der B-Lizenz und seit dem 25.11.18 Übungsleiter beim Gast. Zuvor war er Trainer in Barleben und Uchtspringe. Die Liste der Vereine, bei denen er aktiv war, ist lang. Es sind der 1. FC Union Berlin, Werder U19, Lok Stendal, Carl Zeiss Jena, Optik Rathenow, BSC Süd 05, Germania Klietz und Uchtspringe.
Bei „Wikipedia“ fanden wir das zum Verein: „Der 1. FC Lok Stendal ist ein deutscher Fußballclub, dessen Vorgänger BSG Lok Stendal in den 1950er und 1960er Jahren mit seiner Fußballmannschaft in der höchsten DDR-Fußballklasse, der Oberliga, spielte … .
Im Jahr 2004 begannen weitgehende Umbauarbeiten für etwa 9 Millionen Euro; am 13. Februar 2005 wurde das Stadion mit 5000 Steh- und 1000 Sitzplätzen neu eröffnet. Auf Initiative des Stadtrates trug es nunmehr wieder seinen alten Namen ‚Stadion am Hölzchen’.
Als Magdeburger Bezirksmeister 1989/90 kam die BSG Lok in der Saison 1990/91 in die Staffel A der DDR-Liga, die nun NOFV-Liga hieß, und erreichte Platz 8. 1991/92 ging aus der NOFV-Liga die drittklassige Oberliga Nordost hervor. In ihr erreichte Stendal 1994 mit Platz 4 sein bestes Ergebnis und durfte daher ab 1994 in der neu geschaffenen, damals drittklassigen Regionalliga Nordost antreten. 1996 erzielte der Verein in der Regionalliga sein bestes Ergebnis (Platz 8), bevor er 2000 in die nun viertklassige Oberliga Nordost und aus dieser 2003 in die fünftklassige Verbandsliga Sachsen-Anhalt abstieg. Seit der Einführung der 3. Liga zur Saison 2008/09 ist die Verbandsliga nur noch die sechsthöchste Spielklasse. 2017 gelang Lok Stendal als Verbandsligameister die Rückkehr in die Oberliga Nordost … . Nach 5 Spielzeiten in der Oberliga Nordost musste 2022 der Abstieg in die Verbandsliga hingenommen werden. 2025 konnte mit dem Gewinn der 2. Verbandsligameisterschaft der Wiederaufstieg in die Oberliga Nordost erreicht werden.“
Und auch das gehört als Info zum 1. FC Lok: „Die Hansestadt Stendal ist die Kreisstadt des Landkreises Stendal und mit 37.850 Einwohnern die größte Stadt sowie Verkehrsknotenpunkt in der Altmark in Sachsen-Anhalt.“ Von Rudolstadt nach Stendal sind es rund 290 Kilometer.
Hartmut Gerlach