Vorgestellt: Bischofswerdaer FV 08 – Auswärtsgegner unserer Ersten am Samstag, 2. August, um 14 Uhr in der Oberliga

Das erste Punktspiel der Oberligasaison 2025/26 findet für den FC Einheit im von Rudolstadt gut 240 Kilometer entfernten Bischofswerda statt. Hier werden die Gäste, die sich durch acht Neuzugänge verstärkt haben, dem gegenüber stehen ebenso viele Abgänge, der Bischofswerda FV 08.

Das ist eine Mannschaft, die vor der Wende in der DDR-Oberliga (86/87 und 89/90) und danach auch der Regionalliga (94/95 u. 95/96; 2018/19 bis 20/21) gespielt hat. Wie gewohnt, stellen wir die „Schiebocker“ (siehe unten), wie sie häufig genannt werden, vor.

Der BFV 08 wurde im letzten Spieljahr nach zwölf Siegen, zehn Remis und acht Niederlagen mit 38:40 Toren und 46 Punkten Achter. Aber auch hier tat sich, so wie bei der Einheit, in der Wechselperiode einiges.

In der Sommerpause verpflichtete man neun Neue: Scheunert (VfB Auerbach), Baum (FC Grimma), Seibt (FC Hoyerswerda), Dolla (HFC Nachwuchs), Ziesche, Gries, Töppel, Witschke (eigener Nachwuchs). Göbel (Borea Dresden).

Neun Akteure sind nicht mehr im Kader: Marrack (Co-Trainer) Wockatz (unbekannt), Ziska (Krieschow), Schiemann (Freital), Gerlach (unbekannt), Salewski (Karriereende), Achtenberg (SV BW Markendorf), Wenzel (unbekannt), Seifert (Deutschbaselitz).

In der Vorbereitung gewannen die Gastgeber vom Samstag vier Partien: Dresdener SC (6:3 –A), Borea Dresden (2:1-H), Neugersdorf (5:1-A), Pirna-Copitz (4:1-A). Zwei Mal wurde verloren; Ceska Lipa (0:1-H) und Dynamo Dresden U 23 (0:4-H).

Trainer ist auch weiterhin, selbst wenn da die Angaben etwas auseinander gehen, Frank Rietschel. Der 54-Jährige war zuvor Trainer in Kamenz und spielte einst bei Erzgebirge Aue, Sachsenn Leipzig und Budissa Bautzen.

In der Vorbereitung gewannen die Gastgeber vom Samstag vier Partien: Dresdener SC (6:3 –A), Borea Dresden (2:1-H), Neugersdorf (5:1-A), Pirna-Copitz (4:1-A). Zwei Mal wurde verloren; Ceska Lipa (0:1-H) und Dynamo Dresden U 23 (0:4-H).

Wie immer geht unser Blick auf die sportliche Herkunft der Spieler des Kontrahenten:

Kiefer (24/Dyn. Dresden-Nachwuchs, Dyn. Dresden Bayreuth II), Weiß (28/Dyn. Dresden Nachwuchs, Hildesheim, Bautzen, Meuselwitz, Fürstenwalde, Auerbach), Fromm (24/Borea, Dresden Nachwuchs, Carl Zeiss Jena II), Hoffmann (26/Borea Nachwuchs, Auerbach, Neugersdorf), Sobe (29/Bautzen, Chemnitz, Neugersdorf Nachwuchs, Neugersdorf, Kamenz), Krautschick (28/Dresden, Neugersdorf Nachwuchs, Neugersdorf), Rettig (26/Hoyerswerda, Wittichenau, Kamenz), Neugersdorf Nachwuchs), Scharfe (23/Borea, Dyn. Dresden-Nachwuchs, Großenhain, Bautzen), Hecker (23/Chemnitz, Wolfsburg, Braunschweig, Chemnitzer Nachwuchs, Greifswald), Hofmann (20/Dresden, Neugersdorf Nachwuchs), Scholze (Bautzen, Dresden, Magdeburg, Cottbus Nachwuchs, Krieschow), Jentsch (20/Borea Dresden, Dyn. Dresden-Nachwuchs, Bischofswerda II), Reh (20/Chemnitzer, 1. FC Magdeburg-Nachwuchs), Hahn (23/Neugersdorf-Nachwuchs), Wenzel (21/Dyn. Dresden, Borea Dresden-Nachwuchs), Weyh (18/eigener Nachwuchs), Stopp (20/Erzgebirge Aue-Nachwuchs), Seifert (19/Dynamo Dresden-Nachwuchs), Born (19/eigener Nachwuchs), Bürger (21/Dyn. Dresden, Zwickau-Nachwuchs, Lößnitz, Bayern Hof). Jentsch (20/Borea Dresden, Dynamo Dresden-Nachwuchs, BFV 08 II), Dolla (19/HFC, Magdeburg, HFC-Nachwuchs), Scharfe (23/), Scheunert (22/Fortuna Chemnitz, CFC-Nachwuchs, Auerbach), Seibt (2/), Baum (23/Spremberg, VfB Cottbus-Nachwuchs, Döbern, Spremberg, Neugersdorf, Zorbau, Grimma), Scholze (20/Bautzen, Dyn. Dresden, Energie Cottbus-Nachwuchs, Krieschow), Ziesche (18/eigener Nachwuchs), Gries (18/Burkau, Dyn. Dresden, BFV 08-Nachwuchs), Seibt (22/Deutschbaseltiz, Thonberg Hoyerswerda)

Unter dem weiter unten genannten Link erfuhr man den Grund, warum die „Schiebocker“, die, auch dank des Auswärtssieges der Rudolstädter in Plauen, Oberligaerster in der Saison 23/24 wurden, auf den Aufstieg in die Regionalliga 24/25 verzichteten.

https://www.alles-lausitz.de/bfv-08-verzichtet-auf-die-regionalliga1.html

Alles-Lausitz.de schrieb unter anderem:

„Doch nun musste der Vereinsvorstand eine schmerzhafte Entscheidung treffen: ‚Neben der sehr erfolgreichen sportlichen Entwicklung ist es uns allerdings nicht gelungen, trotz intensiver Bemühungen in den vergangenen Monaten die wirtschaftlichen und zusammen mit der Stadt Bischofswerda die infrastrukturellen Voraussetzungen für eine nachhaltige Rückkehr in die Regionalliga Nordost realisieren zu können. 

Doch es gibt auch Gründe, die außerhalb des Vereins liegen: ‚Auch infrastrukturell stehen wir vor zahlreichen Herausforderungen. Sowohl die Spielstätten der Stadt Bischofswerda, deren Nutzer wir lediglich sind, als auch die dazugehörigen Sozialtrakte werfen uns „altersbedingt’ regelmäßig neue Aufgaben vor die Füße.“’

Im Stadtportal ist außerdem unter anderem zu lesen: „Vom wunderschönen Lausitzer Hügelland eingebettet, wird die Stadt Bischofswerda nicht nur als das „Tor zur Oberlausitz“ bezeichnet, sondern im Volksmund auch liebevoll „Schiebock“ genannt. Viele Legenden ranken sich um die Namensgebung. Eine von ihnen geht auf eine einrädrige, hölzerne Karre zurück, mit der früher Waren transportiert wurden. Drei von ihnen sind auf dem Altmarkt als Sitzbänke verankert … „

„Bischofswerda ist eine Große Kreisstadt im Landkreis Bautzen am westlichen Rand der sächsischen Oberlausitz. Sie ist Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Bischofswerda. Der Ortsname ist mittelhochdeutschen Ursprungs und bedeutet ‚am Wasser gelegene Siedlung des Bischofs.“ (Wikipedia)

2008 wurden knapp 13.000 Einwohner gezählt. Von Rudolstadt nach Bischofswerda sind es etwas mehr als 240 Kilometer, wofür man mit dem Auto ungefähr 2:40 Stunden braucht.

Hartmut Gerlach

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