Vorgestellt: FC Grimma, Oberliga-Heimgegner der Ersten am Samstag, 06.12., 13 Uhr

Der FC Grimma ist, wenn es wettertechnisch passt, der vorletzte Heimgegner in der Oberliga Süd in diesem Jahr. Die Mannschaft, die seit dem 30. Oktober interimsmäßig von Benjamin Förster trainiert wird, steht nach 13 Runden mit 20:32 Toren und elf Punkten auf Tabellenrang 14.

Sie hat drei Spiele gewonnen: Halberstadt 1:0 (A), Heiligenstadt 3:0 (A), Glauchau 3:2 (H). Zwei Mal spielte man remis: Auerbach 2:2 (H), RSV Eintracht 0:0 (A). Acht Partien wurden verloren: Freital 1:2 (H), Bautzen 0:7 (A), Halle 1:3 (H), Bischofswerda 2:3 (H), Stendal 4:5 (A), Wernigerode 1:3 (A), Sandersdorf 2:4 (H), Krieschow 0:1 (A).

In den bisherigen Begegnungen – ausgefallen ist das Heimspiel gegen Plauen – wurden diese 22 Akteure eingesetzt: Vogel, Rieger (13), Spreitzer, Pistol, Werner, Cap (12), Ziffert, Kind (11), Hübner, Katzenberger, Janz (9), Mattheus, Bartsch, Seidl, Kaba (8), Markus, Wächtler (8), Nitzschke, Tröger, Öner (4), Förster (3), Lumpitzsch. Außerdem gehören drei weitere Spieler zum Kader.

Die Tore erzielten acht Schützen: Vogel, Werner (5), Kind (3), Spreitzer, Hübner (2), Janz, Nitschke, Tröger (1).

Zehn Spieler haben Grimma verstärkt: Rieger (Lok Leipzig), Werner (Plauen), Vogel (Eilenburg), Katzenberger (Tapfer Leipzig), Cap (Wismut Gera), Öner (Wiehl), Janz (Zorbau), Kaba RW Erfurt U19), Seidl, Reisinger (Grimma U19).

13 sind nicht mehr dabei: Hauswald (Riesa), Schubert (Plauen), Nakano. Silla, Walter (Sandersdorf), Baum (Bischofswerda), Goldammer (Colditz), Sanderson, Tsarenko (Eutritzsch), Worbs (pausiert), Gomes, Pechmann (vereinslos), Schumann (Karriereende).

Wir blicken natürlich wie immer auch auf die sportlichen Biographien der Spieler:

Cap (31/Tschechien-sechs Vereine in Tschechien, Deggendorf, Plauen, Wernigerode, Bautzen Wismut Gera),

Lumpitzsch (28/Lok Leipzig-Nachwuchs, Colditz, Bernburg, Dessau, Bernburg, Thalheim, Radefeld, Engelsdorf),

Pistol (21/RB, Babelsberg-Nachwuchs, Babelsberg 03, Rathenow),

Rieger (22/Rehberghausen, Eislingen, Lok Leipzig), Ulm. Heidenheim-Nachwuchs, Hansa Rostock II,

Vogel (28/RB-Nachwuchs, RB II, Eilenburg),

Katzenberger (26/RW Erfurt-Nachwuchs, Wismut Gera, Aubstadt, Plauen, Merseburg, Halle 96, Tapfer Leipzig),

Janz (22/Braunschweig, Chemnitz-Nachwuchs, Neugersdorf, Wolfenbüttel, Sandersdorf, Zorbu),

Markus (33/S. Leipzig, RB-Nachwuchs, Leipzig Leutzsch, Sachsen Leipzig, Chemie Leipzig),

Wächtler (20/F. Chemnitz, Chemnitzer FC-Nachwuchs, Auerbach),

Bartsch (27/Meuselwitz-Nachwuchs, Meuselwitz II),

Tröger (38/Grimma-Nachwuchs, Grimma, S. Leipzig, HFC Colditz),

Spreitzer (23/Grimma, Chemnitzer FC, RB, Energie Cottbus, Luckenwalde),

Hübner (26/RB, Magdeburg-Nachwuchs, Plauen, Grimma, Zorbau);

Nitschke (26/RB, Dynamo Dresden, Erzgebirge Aue-Nachwuchs, Chemie Leipzig),

Matheus (25/Grimma-Nachwuchs),

Seidl (19/Grimma-Nachwuchs),

Ziffert (26/Erzgeb. Aue, Borna-Nachwuchs),

Öner (23/Erntdebrück-Nachwuchs, Langenaubach, Hünsborn, Deutz, Wiehl),

Werner (28/Marienberg, Chemnitzer FC-Nachwuchs, Marienberg, Plauen),

Förster (36/Rabenstein, Chemnitzer FC-Nachwuchs, Chemnitzer FC, Elversberg, Nordhausen, Energie Cottbus, Altglienicke, BFC, Meuselwitz, Wismut Gera, Zorbau),

Kind (36/Fortuna Leipzig, Stötteritz, VfB Leipzig, Lok Leipzig-Nachwuchs, Lok Leipzig, Meuselwitz, Markranstädt, Eilenburg, Chemie Leipzig, Halle 96, Zorbau, Plauen),

Kaba (18/RB, Borea Dresden, RW Erfurt-Nachwuchs).

Seit dem 30. Oktober 2025 ist nun Benjamin Förster (36), der zwischen 2011 und 2014 knapp 80 Drittligaspiele für den Chemnitzer FC absolvierte, auf der Trainerposition installiert. Er löste Renè Behring als Trainer ab. In einer Mitteilung des Vorstandes hieß es damals dazu: „In ausführlichen und offenen Gesprächen zwischen dem Vorstand des Vereins und dem Trainerteam wurde deutlich, dass sich die Ansprüche beider Seiten nicht in der tatsächlichen aktuellen Situation widerspiegeln. Im Ergebnis ist man daher zu dem Entschluss gekommen, die Zusammenarbeit einvernehmlich zu beenden und der Mannschaft somit nochmals einen anderen Impuls zu geben.“ Die Stationen des Spielers Förster finden Sie in der Vorstellung der Akteure des Gastes. 

Der „gute Geist“ beim Team aus Sachsen – das wiederholen wir natürlich auch für diese Saison sehr gern – ist ohne Zweifel Tom Rietzschel. Ihn lernte der Verfasser einst bei Chemie Leipzig als engagierten Sportfreund, der auch die damalige Einheit ausführlich vorgestellt hat, kennen. Die Arbeit mit der Homepage ist eine der zahlreichen Tugenden des Team-Managers, der viel für den FC Grimma tut. Hut ab, lieber Tom, und nach einem schwierigen gesundheitlichen Abschnitt weiterhin alles Gute!

Noch ein paar Sätze zur Vereinsentwicklung und zur Stadt: Grimma gehört zum Landkreis Leipzig. In der Großen Kreisstadt mit 64 Ortsteilen wohnen knapp 20.000 Einwohner im Tal der Mulde, wobei Grimma flächenmäßig die viertgrößte Stadt Sachsens ist. Von Grimma bis Rudolstadt sind es knapp 160 Kilometer.

Und das ist aus der Vereinsgeschichte nach der Wende interessant: „Mit dem 3. Bezirksligaplatz von 1990 hatte sich der neu gegründete SV Motor für die damals viertklassige Landesliga Sachsen qualifiziert. 1997 wurde der SV 1919 Grimma sächsischer Landesmeister und stieg damit die Fußball-Oberliga Nordost auf. Dort erreichte die Mannschaft in der Saison 1999/2000 mit Rang 4 die beste Platzierung. Die Spielzeit 2005/06 endete für den SV 1919 nach nur fünf Siegen in 30 Spielen mit dem vorletzten Platz, sodass die Mannschaft wieder in die Landesliga Sachsen absteigen musste. Seit 2008 ist die Landesliga die sechsthöchste Spielklasse. In der Saison 2018/19 wurde man mit 14 Punkten Vorsprung Landesmeister in Sachsen und spielt seit 2019/20 wieder in der Oberliga. Im Jahr 2009 wurde die Fußballabteilung des SV 1919 Grimma aus dem Verein ausgegliedert und im neu gegründeten FC Grimma eigenständig. Insgesamt 13 Jahre spielte man in Sachsens höchster Klasse, der Landesliga.“ (Quellen: ´Wikipedia und Verein).

Hartmut Gerlach

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