Der RSV Eintracht 1949, zu dem der FC Einheit Rudolstadt zum zweiten Mal in seiner Vereinsgeschichte reist und dazu hin und zurück gut 550 Kilometer fährt, ist die einzige noch ungeschlagene Mannschaft in der Oberliga Süd. Aber die Mannschaft, die meist in Stahnsdorf spielt – diesmal weicht man auf den Kunstrasen in Kleinmachnow aus – ist kein Spitzenreiter. Das hängt vor allem damit zusammen, dass man vom 2. bis zum 6. Spieltag gleich fünf Mal hintereinander remis spielte:

Die Gastgeber können, obwohl sie wie zuletzt die Einheit, deren Spiel gegen Auerbach ausfiel, gegen Plauen nicht spielten, auf diese sieben Siege blicken:
Bautzen 4:2 (H), Bischofswerda 1:0 (A), Stendal 3:1 (H), Glauchau 2:1 (A), Wernigerode 3:1 (H), Sandersdorf 4:1 (A), Krieschow 2:1 (H). Hinzu kommen die bereits erwähnten fünf Unentschieden: Halle 96 4:4 (A), Halberstadt 1:1 (H), Auerbach 1:1 (A), Heiligenstadt 1:1 (A), Grimma 0:0 (H).
Das sind die fünf Unentschieden: VfL Halle 4:4 (A), Halberstadt 1:1 (H), Auerbach 1:1 (A), Heiligenstadt 1:1 (A), Grimma 0:0 (H).
Patrick Hinze, der Trainer, hat bisher 23 Spieler eingesetzt, wobei fünf weitere noch zum Aufgebot gehören:
Kruska, Mustapha (12), Fron, Samson, Plumpe (11), Krüsemann, Seeger, Güllmeister, Brenn (10), Hellwig, Göth, Sommer (8), Steinborn, Ekallè, Yatkiner (8), Jupolli, Koschemba, Hauck (7), Wurster (6), Brackmann, Lehmann (2), Aydin, Vujic (1).
Das sind die 14 (!!!) Torschützen der Brandenburger: Mustapha (4), Krüsemann, Steinborn (3), Kruska, Plumpe, Göth, Wurster (2), Seeger, Hellwig, Sommer, Yatkiner Jupolli, Hauck. Lehmann (1).
Als Zugang werden zehn Akteure geführt: Sommer (Braunschweig II), Wurster (Ratchaburi FC) Brenn (Hertha BSC U19), Güllmeister (Magdeburg U19), Hauck (BFC U19), Löffler (Babelsberg 03), Ekallè(vereinslos), Koschembahr, Yatkiner, Lehmann (RSV Eintracht U19).
Acht Kicker sind nicht mehr am Start: Bilbija (TeBe), Kausch, Hemicker (Ludwigsfelde), Schultze, Schüßler (Viktoria), Smailovic (Zehlendorf), Nogueira (vereinslos).
Wir blicken an dieser Stelle wie immer auf die sportliche Entwicklung der RSV-Spieler:
Brenn (19/Hertha BSC-Nachwuchs),
Löffler (21/Babelswerg-Nachwuchs, Babelsberg 03, Ludwigsfelde, Babelsberg 03),
Mustapha (31/Tasmania Berlin, Chemnitzer FC – Nachwuchs, Chemnitzer II, RW Erfurt, TSG Neustrelitz, Malchower SV, FC Villingen, Torgelower FC, Brandenburger FC),
Matjaz (23/Berliner AK – Nachwuchs),
Samson (30/D u. Nigeria, TeBe Berlin, Hertha BSC – Nachwuchs, Hertha BSC II, Erzgebirge Aue, Eintracht Braunschweig, Schalke 04, Erzg. Aue, Hallescher FC, TuS Makkabi),
Hellwig (34/ TeBe – Nachwuchs, Optik Rathenow, Babelsberg 03, Berliner AK, Optik Rathenow, FSV Luckenwalde),
Göth (27/Union Berlin U19, BW Berlin, FSV Luckenwalde),
Kruska (26/Viktoria Berlin),
Seeger (19/SC Staaken, Hertha Zehlendorf),
Fron (21/Hertha Zehlendorf, Union Berlin, Hertha Zehlendorf – Nachwuchs),
Krüsemann (29/RSV Eintracht U19, SV Zehdenick);
Takahashi (24/Japan, Verein in Japan, SV Baumberg),
Steinborn (36/BFC – Nachwuchs, BFC II, 1. FC Magdeburg, Babelsberg 03, BFC Dynamo, Lok Leipzig, BFC Dynamo, Babelsberg 03),
Kahoussi (23/Trinidad und Tobago, FC Brandenburg, Torgelo-Ück.),
Wolf (22/SC Staaken, Hertha Zehlendorf, Berliner SC Nachwuchs, TuS Makkabi, Ludwigsfelde, SV Todesfelde),
Aydin (20/Berliner SC, Union Berlin – Nachwuchs),
Jupolli (20/Union Berlin, TeBe Berlin, Berliner AK, TeBe Berlin, Viktoria Berlin – Nachwuchs),
Plumpe (24/VfL Bergen-Nachwuchs, Binz, Luckenwalde),
Koschembahr (19/unbekannt, RSV),
Ekallè (29/Kamerun; Spandau, Berliner AK, Babelsberg, Wuppertal-Nachwuchs, Goslar, Berliner AK, Kaiserslautern II, Verl, Berliner AK, Koblenz, BFC, Hohkeppel),
Güllmeister (19/RSV, Energie Cottbus, 1. FC Magdeburg-Nachwuchs),
Hauck (19/BFC, Union, BFC-Nachwuchs),
Sommer (20/Vi. Berliner Jugend, Hertha BSC, Braunschweig II),
Kruska (27/Viktoria Berlin-Nachwuchs),
Lehmann (18/Babelsberg, RSV-Nachwuchs),
Yatkiner (19/RSV Eintracht),
Wurster (19/Thailand, D.; TeBe, Babelsberg, BFC-Nachwuchs, Ratchaburi).
Als Trainer fungiert Patrick Hinze. Der 39-Jährige ist seit dem 1. Juli 2017 der Coach des RSV. Zuvor war er Sportlicher Leiter bei der Eintracht, Co-Trainer bei Hertha Zehlendorf und Nachwuchstrainer beim RSV. Gespielt hat Hinze im eigenen Verein, bei Ludwigsfelde, Meuselwitz und im Nachwuchs von TeBe U19.
Beide Teams trafen zwei Mal aufeinander. Zuhause gewann der FC Einheit mit 3:2. In Stahnsdorf verlor man 2:5.
Da der FC Einheit erst, wie bereits erwähnt, zum zweiten Male beim RSV Eintracht 1949 anreist, hier noch einige Informationen (Quelle: Wikipedia) zum 57. Gegner, gegen den man seit 2012 in der Oberliga Süd gespielt hat:
„Der Verein wurde am 2. August 1949 als TSG Einheit Teltow-Kleinmachnow gegründet und nannte sich später BSG Elektronik Teltow. Er ist Rechtsnachfolger der TSG Einheit (beziehungsweise der späteren BSG Elektronik Teltow) und des Vereins Fußballjugend Kleinmachnow/Teltow.[1] Nach der deutschen Wiedervereinigung nahm der Verein seinen heutigen Namen an. Neben Basketball und Fußball bietet der Verein noch Aerobic, Badminton, Rollstuhlbasketball, Freizeitsport für Erwachsene, Cheerleading, Turnen, Gesundheitssport, Handball, Judo, Leichtathletik, Reha- und Behindertensport, Triathlon und Volleyball an.
Die Fußballer des RSV Eintracht spielten jahrzehntelang lediglich auf Kreisebene. 2009 gelang der Aufstieg in die Landesklasse, dem zwei Jahre später der Aufstieg in die Landesliga folgte. Im Jahre 2014 stiegen die Eintrachtler in die Brandenburg-Liga auf. Dort hielten sich die Stahnsdorfer für zwei Jahre, ehe der Abstieg in die Landesliga folgte. 2017 und 2018 wurde der RSV Eintracht jeweils Vizemeister der Landesliga hinter dem FSV Bernau bzw. Blau-Weiß Petershagen-Eggersdorf, bevor 2019 der Wiederaufstieg in die Brandenburg-Liga gelang. Die Saison 2019/20 wurde wegen der COVID-19-Pandemie vorzeitig abgebrochen. Die Stahnsdorfer hatten beim Abbruch zehn Punkte Vorsprung auf den Zweitplatzierten und schafften so den Durchmarsch in die Fußball-Oberliga Nordost.[34]
Die Fußballer des RSV Eintracht tragen ihre Heimspiele auf dem Sportplatz Heinrich-Zille-Straße in Stahnsdorf aus. Die Anlage bietet Platz für 1.800 Zuschauer. Es wird auf Naturrasen gespielt.“
Stahnsdorf ist eine Gemeinde mit gut 16.000 Einwohnern im Landkreis Potsdam-Mittelmark (Brandenburg). Die Postleitzahl ist die 14532, die Vorwahl 03 329. Von Rudolstadt nach Kleinmachnow (270 km) sind es mit dem PKW mehr als zweieinhalb Stunden.
Mehr Vorschau veröffentlichen wir am Freitagmorgen.
Hartmut Gerlach