Vorgestellt: RSV Eintracht 1949, letzter Heimgegner der 1. Mannschaft in der Oberliga, am 17.05.26, 14 Uhr

Zunächst gilt der Mannschaft des RSV Eintracht 1949 der herzliche Glückwunsch zum Aufstieg in die Regionalliga Nordost. Das Team von Trainer Patrick Hinze ist die erste Mannschaft der Oberliga des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), die das geschafft hat. Sie ist mit acht Punkten Vorsprung vor Verfolger SC Freital nicht mehr von der Spitze zu verdrängen.

Die Gastgeber können auf diese 19 Siege blicken: Bautzen 4:2 (H), Bischofswerda 1:0 (A), Stendal 3:1 (H), Glauchau 2:1 (A), Wernigerode 3:1 (H), Sandersdorf 4:1 (A), Krieschow 2:1 (H), Rudolstadt 5:0 (H), Freital 1:0 (A), Bautzen 3:1 (A), Halle 3.2 (H), Auerbach 3:2 (H), Heiligenstadt 2:0 (H), Bischofswerda 3:1 (H), Stendal 1:0 (A), Glauchau 3:1 (H), Wernigerode 3:1 (A), Sandersdorf 2:1 (H), Plauen 2:1 (H).

Hinzu kommen sieben Unentschieden: Halle 96 4:4 (A), Halberstadt 1:1 (H), Auerbach 1:1 (A), Heiligenstadt 1:1 (A), Grimma 0:0 (H), Halberstadt 0:0 (A), Grimma 0:0 (A).

Zwei Begegnungen wurden verloren: Plauen 1:2 (A), Krieschow 0:1 (A).

Patrick Hinze, der Trainer, hat bisher 25 Spieler eingesetzt, wobei fünf weitere noch zum Aufgebot gehören:

Mustapha (28), Plumpe (27), Kruska, Fron, Samson, Güllmeister (26), Hellwig /23), Yatkiner (22), Steinborn, Göth, Brenn (21), Seeger, Jupolli (20), Krüsemann, Ekallè, Sommer (19), Koschemba (12), Bilbija (11), Wurster (9), Hauck (7), Löffler (5), Vujic (3), Brackmann, Lehmann (2), Aydin (1).

Die Tore verteilen sich auf diese 16 (!!) Schützen: Steinborn (10), Plumpe (8), Mustapha (7), Krösemann (5), Kruska, Fron, Göth, Ekallè (4), Wurster (3), Hellwig, Yatkiner. Seeger, Jupolli, Sommer, Hauck, Lehmann(1)

Als Zugang werden elf Akteure geführt: Sommer (Braunschweig II), Wurster (Ratchaburi FC) Brenn (Hertha BSC U19), Güllmeister (Magdeburg U19), Hauck (BFC U19), Löffler (Babelsberg 03), Ekallè (vereinslos), Koschembahr, Yatkiner, Lehmann (RSV Eintracht U19), Wöll (vereinslos)

Acht Kicker sind nicht mehr am Start: Bilbija (TeBe), Kausch, Hemicker (Ludwigsfelde), Schultze, Schüßler (Viktoria), Smailovic (Zehlendorf), Nogueira (vereinslos), Brackmann (Vikt. Potsdam), Kahoussi (Greifswald II).

Wir blicken an dieser Stelle wie immer auf die sportliche Entwicklung der RSV-Spieler:

Brenn (20/Hertha BSC-Nachwuchs),

Löffler (21/Babelswerg-Nachwuchs, Babelsberg 03, Ludwigsfelde, Babelsberg 03),

Mustapha (31/Tasmania Berlin, Chemnitzer FC – Nachwuchs, Chemnitzer II, RW Erfurt, TSG Neustrelitz, Malchower SV, FC Villingen, Torgelower FC, Brandenburger FC),

Samson (30/D u. Nigeria, TeBe Berlin, Hertha BSC – Nachwuchs, Hertha BSC II, Erzgebirge Aue, Eintracht Braunschweig, Schalke 04, Erzg. Aue, Hallescher FC, TuS Makkabi),

Hellwig (35/ TeBe – Nachwuchs, Optik Rathenow, Babelsberg 03, Berliner AK, Optik Rathenow, FSV Luckenwalde),

Göth (27/Union Berlin U19, BW Berlin, FSV Luckenwalde),

Kruska (27/Viktoria Berlin),

Seeger (20/SC Staaken, Hertha Zehlendorf),

Fron (22/Hertha Zehlendorf, Union Berlin, Hertha Zehlendorf – Nachwuchs),

Krüsemann (29/RSV Eintracht U19, SV Zehdenick);

Steinborn (37/BFC – Nachwuchs, BFC II, 1. FC Magdeburg, Babelsberg 03, BFC Dynamo, Lok Leipzig, BFC Dynamo, Babelsberg 03),

Wolf (22/SC Staaken, Hertha Zehlendorf, Berliner SC Nachwuchs, TuS Makkabi, Ludwigsfelde, SV Todesfelde),

Aydin (20/Berliner SC, Union Berlin – Nachwuchs),

Jupolli (20/Union Berlin, TeBe Berlin, Berliner AK, TeBe Berlin, Viktoria Berlin – Nachwuchs),

Plumpe (25/VfL Bergen-Nachwuchs, Binz, Luckenwalde),

Koschembahr (19/unbekannt, RSV),

Ekallè (29/Kamerun; Spandau, Berliner AK, Babelsberg, Wuppertal-Nachwuchs, Goslar, Berliner AK, Kaiserslautern II, Verl, Berliner AK, Koblenz, BFC, Hohkeppel),

Güllmeister (20/RSV, Energie Cottbus, 1. FC Magdeburg-Nachwuchs),

Hauck (19/BFC, Union, BFC-Nachwuchs),

Sommer (21/Vi. Berliner Jugend, Hertha BSC, Braunschweig II),

Kruska (27/Viktoria  Berlin-Nachwuchs),

Lehmann (19/Babelsberg, RSV-Nachwuchs),

Yatkiner (19/RSV Eintracht),

Wurster (19/Thailand, D.; TeBe, Babelsberg, BFC-Nachwuchs, Ratchaburi).

Als Trainer fungiert Patrick Hinze. Der 40-Jährige ist seit dem 1. Juli 2017 der Coach des RSV. Zuvor war er Sportlicher Leiter bei der Eintracht, Co-Trainer bei Hertha Zehlendorf und Nachwuchstrainer beim RSV. Gespielt hat Hinze im eigenen Verein, bei Ludwigsfelde, Meuselwitz und im Nachwuchs von TeBe U19.

Beide Teams trafen drei Mal aufeinander. Zuhause gewann der FC Einheit mit 3:2. In Stahnsdorf verlor man 2:5 und zuletzt 0:5.

Einige Angaben zum 57. Gegner, gegen den man seit 2012 in der Oberliga Süd gespielt hat:

„Der Verein wurde am 2. August 1949 als TSG Einheit Teltow-Kleinmachnow gegründet und nannte sich später BSG Elektronik Teltow. Er ist Rechtsnachfolger der TSG Einheit (beziehungsweise der späteren BSG Elektronik Teltow) und des Vereins Fußballjugend Kleinmachnow/Teltow.[1] Nach der deutschen Wiedervereinigung nahm der Verein seinen heutigen Namen an. Neben Basketball und Fußball bietet der Verein noch Aerobic, Badminton, Rollstuhlbasketball, Freizeitsport für Erwachsene, Cheerleading, Turnen, Gesundheitssport, Handball, Judo, Leichtathletik, Reha- und Behindertensport, Triathlon und Volleyball an.

Die Fußballer des RSV Eintracht spielten jahrzehntelang lediglich auf Kreisebene. 2009 gelang der Aufstieg in die Landesklasse, dem zwei Jahre später der Aufstieg in die Landesliga folgte. Im Jahre 2014 stiegen die Eintrachtler in die Brandenburg-Liga auf. Dort hielten sich die Stahnsdorfer für zwei Jahre, ehe der Abstieg in die Landesliga folgte. 2017 und 2018 wurde der RSV Eintracht jeweils Vizemeister der Landesliga hinter dem FSV Bernau bzw. Blau-Weiß Petershagen-Eggersdorf, bevor 2019 der Wiederaufstieg in die Brandenburg-Liga gelang. Die Saison 2019/20 wurde wegen der COVID-19-Pandemie vorzeitig abgebrochen. Die Stahnsdorfer hatten beim Abbruch zehn Punkte Vorsprung auf den Zweitplatzierten und schafften so den Durchmarsch in die Fußball-Oberliga Nordost.[34]

Die Fußballer des RSV Eintracht tragen ihre Heimspiele auf dem Sportplatz Heinrich-Zille-Straße in Stahnsdorf aus. Die Anlage bietet Platz für 1.800 Zuschauer. Es wird auf Naturrasen gespielt.“ Zudem gibt es mit dem Sportplatz Dreilinden noch einen Kunstrasen in Kleinmachnow.

Stahnsdorf ist eine Gemeinde mit gut 16.000 Einwohnern im Landkreis Potsdam-Mittelmark (Brandenburg). Die Postleitzahl ist die 14532, die Vorwahl 03 329. Von Kleinmachnow bis Rudolstadt sind es 270 km und mit dem PKW knapp drei Stunden.

Foto: Hinspiel in Kleinmachnow am 30.11.25

Hartmut Gerlach

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