Was am Rande des Fußballspiels Einheit Wernigerode – Einheit Rudolstadt passierte

Im Stau

Dass das Oberligapunktspiel in Wernigerode erst eine halbe Stunde später beginnen konnte als geplant, hing mit einem Stau auf der A9 zusammen. In dem stand der Bus mit dem Tross der Rudolstädter mehr als eine Stunde lang. So wurde der Kontakt zum Staffelleiter hergestellt, der die Partie nach Rücksprache mit den Unparteiischen auf 14 Uhr festlegte.

Von Jena nach Wernigerode

Der Papa von Tim Rühling, Henry, fährt bis auf den Sonntag jeden Tag von Jena nach Wernigerode. Der Mann aus der Zeiss-Stadt betreibt hier ein Geschäft, das als Travelcamp alles anbietet, was man für sportliche Bewegung im Freien benötigt. Klar, dass sich der Vater von Tim, der am Freitag Geburtstag hatte, das Einheit-Duell nicht entgehen ließ.

Urlaub in Wernigerode

Wenn Einheit Rudolstadt in Wernigerode spielt, dann nutzt Frank Häßner, der Hauptkassierer der Gäste, die Gelegenheit, um einen familiären Kurzurlaub in der Stadt im Harz durchzuführen. Während sich seine Frau kulturelle Stätten im Erholungsort des Landkreises Harz in Wernigerode anschaut, geht Frank zum Fußball. Diesmal waren sogar zwei Freunde mit.

Schmuckkästchen Mannsberg-Stadion mit VIP-Raum und Fanplatz

Das Mannsberg Stadion in Wernigerode ist eine reine Fußballsportstätte. Dazu gehört neben einem Funktionsgebäude auf der anderen Stirnseite auch ein Platz für die Fans. Beim FC Einheit Wernigerode gibt als eine der wenigen Gelegenheiten in der Oberliga sogar einen VIP-Raum. Zudem führt der Verein, aber das macht der Namensvetter aus Thüringen auch, eine Pressekonferenz durch. Das Stadion ist übrigens durch die Stadt an den Verein verpachtet.

Lange Auswärtsfahrt mit Hindernissen

Dass man mehr als zweieinhalb Stunden unterwegs ist, um das Mannsberg Stadion zu erreichen, ist dem Vereinssprecher, der alle Auswärtspartien der Ersten mit dem eigenen Auto begleitet, seit fünf Fahrten nach Wernigerode bekannt. Aber die Reise in den Harz ist jedes Mal eine Herausforderung, denn unterwegs sind einige recht enge Straßen zu bewältigen. Dass es aber nicht immer gut ist, eine andere Route zu wählen, spürten auch die Mitfahrer, der Vereinsfotograf und der „Edelfan“ des Rudolstädter Oberligavereins. So kamen statt der 220 Kilometer schon mal locker mehr als 260 zusammen.

Wenn es einen Spielbericht aus der Sicht von Wernigerode gibt, stellen wir den natürlich ein.

Den Beitrag findet man heute auch in leicht veränderter Form in der Printausgabe der OSTTHÜRINGER ZEITUNG (OTZ) und im Internet.

Hartmut Gerlach

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