In unserer Rubrik ist uns dies in Stendal aufgefallen:

Weite Reise

Dass die Fahrt zum Auswärtsspiel nach Stendal noch ein Stückchen weiter war als die nach Krieschow, hatte der Vereinssprecher, der die Auswärtsreise von mehr als 610 Kilometern wie immer und natürlich selbstverständlich ohne jegliche Zuwendung vom Verein – das wäre auch in all den Jahren nicht zu bezahlen gewesen – so nicht auf der Rechung. Umso so schlimmer die hohe Niederlage und die Dauerfahrt im Regen, die erst gegen 20 Uhr in Rudolstadt endete.

Mit drei Bussen zum Match nach Sachsen-Anhalt

Für das Wochenende hatte KomBus keinen Reisebus, der den Einheit-Tross in die Hansestadt Stendal kutschierte, zur Verfügung. So machten sich drei Kleinbusse auf die lange Fahrt. Besten Dank den Sponsoren, Frank Häßner und Wilfried Schardt, die das Ganze bezahlten.

Neuer Mann war einziger Lichtblick

Mit Oskar Prokopp lief beim Vierfachwechsel von Holger Jähnisch ein Neuzugang auf, der bei Rot-Weiß Erfurt und dem VfL Wolfsburg ausgebildet wurde. Den Kontakt zu ihm stellte Ralf Alex, der Vereinsvorsitzende von Traktor Teichel, her. Der 20-jährige Mittelfeldspieler erwies sich wohl als einer der wenigen Lichtblicke an diesem regnerischen Tag im „Hölzchen“.

Dauerunterstützung der Lok-Fans

Allen Grund zur Freude hatten an diesem Nachmittag die Fans des 1. FC Lok Stendal. Sie trommelten pausenlos und standen natürlich auch angesichts des Ergebnisses wie ein Mann hinter ihrer Mannschaft. Dagegen hatten nur wenige Angehörige der Spieler und keine Anhänger die weite Reise in die Altmark angetreten.

Verspätete Pressekonferenz

Ein wenig Geduld mussten die Teilnehmer der Pressekonferenz haben, weil sich der Gästetrainer Holger Jähnisch verspätete. Er bat um Entschuldigung, denn er habe, so seine Antwort, noch etwas mit seinem Team zu besprechen gehabt. Das war sicherlich kein „Smalltalk“. Übrigens gab der 1. FC Stendal als eine der wenigen Vereine ein Programmheft heraus, führte die PK durch und hatte auch zahlreiche Souvenirs im Angebot.

Offensichtlich Unruhe im Umfeld der Stendaler

Leider konnte der Vereinssprecher (bisher) nicht wie gewohnt auch die Meinung des Gastgebercoaches veröffentlichen. Eine technische Panne verhinderte dies und so hofft der Mann für die Öffentlichkeitsarbeit beim FC Einheit auf die Zusendung des Beitrages aus Stendal. Wie jedoch von Jörn Schulz, der einst unter anderem auch beim FC Carl Zeiss Jena spielte, zu hören war, habe es nach den bisherigen Ergebnissen viel Umruhe im Umfeld im Verein gegeben. Deshalb galt sein Dank dem Vorstand, der immer zu ihm gehalten habe.

Damit beenden wir unsere umfangreiche Berichterstattung vom Oberligaspiel beim 1. FC Lok Stendal.

Hartmut Gerlach