Was am Rande des Oberligaspiels vom FC Einheit Rudolstadt gegen VFB 1921 Krieschow passierte

Auch für das letzte Oberligaspiel zwischen dem FC Einheit Rudolstadt und dem VfB 1921 Krieschow (0:3) gab es reichlich Randnotizen. Die stammen einerseits von Peter Scholz, Sportredakteur der OSTTHÜRINGER ZEITUNG (OTZ), und auch vom Vereinssprecher der Rudolstädter. Hier sind auch die veröffentlicht, die man nicht in der OTZ findet:

Der Thüringer Oberligist zwischen zuschauendem Kapitän, einem Referee als Dauergast und einer ungewöhnlichen ersten Halbzeit.

Das ist der Link dazu:

https://www.otz.de/sport/sport-saalfeld-rudolstadt/article410001695/was-am-rande-des-oberligaspiels-vom-fc-einheit-rudolstadt-in-sandersdorf-passierte.html

„Job-Sharing“ bei Riemer und Ensenbach

Erst recht spät wechselte Trainer Holger Jähnisch den etatmäßigen Kapitän Marko Riemer in der Partie ein. Bis zur 67. Minute saß er auf der Bank. Der Grund war ein einfacher: Der ehemalige Profi war in der Woche vor dem Spiel erkrankt, da reicht die Kraft nur eine knappe halbe Stunde. Er nahm dann den Platz von Robin Ensenbach ein, der ebenfalls angeschlagen war und somit mit Riemer ein „Job-Sharing“ praktizierte.

„Falsche“ Richtung für Rudolstädter

Ungewöhnliche erste Halbzeit für den FC Einheit Rudolstadt am vergangenen Samstag: Die Thüringer spielten praktisch in die falsche Richtung! Die gewonnene Platzwahl sorgte dafür, dass Kapitän Max Schlegel entschied, dass die Rudolstädter zunächst in Richtung Saale spielten. Er kam damit einem Wunsch von Torhüter Max Bresemann nach, der sich wegen der Sonne eine erste Halbzeit in diese Richtung wünschte.

Krieschow schon zeitig unterwegs

Bereits in den frühen Morgenstunden trafen sich die Kicker des VfB Krieschow zur Fahrt nach Rudolstadt: Den gesamten Vormittag war man auf der Autobahn unterwegs, um aus dem Spreewald in Richtung Rudolstädter Heinepark zu fahren. Und auch die Rückfahrt endete erst in den Abendstunden, als es schon dunkel war.

Überraschungen zum Kindertag

Wer mit seinen Eltern oder auch ganz alleine zum Oberligaspiel kam, der durfte sich, wenn er Kind war, bei Kassierer Fran Häßner zum Weltkindertag eine Süßigkeit aus dem Karton nehmen. Natürlich haben viele davon Gebrauch gemacht. Das war übrigens die Idee von Torhüter Max Bresemann.

„Baum-Challenge“ erfüllt und weitergegeben

Die SG Traktor Teichel hatte den FC Einheit herausgefordert, an der so genannten „Baum-Challenge“ teilzunehmen. Wenn dies nicht erfolgt wäre, wäre der Oberligaverein den Traktoristen ein Essen schuldig gewesen. Doch natürlich erfüllte der FC im Beisein von Nachwuchsspielern, Eltern, Trainern, dem Sportlichen Leiter Tim Ackermann und Max die Aufgabe mit Unterstützung der Stadt, insbesondere der neuen Sachgebietsleiterin Sport, Annett Weidmann, sowie der Platzwarte die Herausforderung am Samstagvormittag. Sie pflanzten einen Baum im Freibad. Anschließend wurden drei weitere Vereine nominiert Max Bresemann hielt dazu eine kleine Rede und nannte die Vereine: Jugendfeuerwehr Rudolstadt, FC Saalfeld und, weil dort der Bruder des Keepers kickt, Berolina Stralau.

Pressekonferenz fiel aus

Leider konnte diesmal keine Pressekonferenz durchgeführt werden. Der Grund: Die kleine Anlage, die auch mit einem Mikrofon ausgestattet ist, war nicht auffindbar. Aber der Vereinssprecher sprach natürlich mit beiden Trainern. Der Inhalt der Einschätzungen der Übungsleiter kann auf den Kanälen der Einheit nachgelesen werde. Dazu gibt es, wie auch zum Spielbericht, jede Menge Fotos von Achim Freund.

Zuschauern saßen und standen auf der Tribünenseite

Die Sonne wollte es so, dass kaum ein Besucher auf der Seite des Sprecherturms stand. So fanden sich die meisten der 169 Zahlenden auf der Tribünenseite im Schatten wieder. Mit Ausnahme von Conrad Bretschneider, Ehrenvorsitzender vom FC Einheit. Der hielt es auf „seiner Bank“ selbst bei 30 Grad und mehr aus.

Schiedsrichter war zum l7. Mal in Rudolstadt

Wie kein Zweiter kennt Benjamin Seidl, seines Zeichens Schiedsrichter aus Werdau, die Route bis nach Rudolstadt. Die ist er insgesamt elf Mal als Unparteiischer und sechs Mal als Assistent gefahren. Hinzu kommen sechs Auswärtsspiele, je drei als Schiri und Linienrichter. Seidl ist neben dem Schiedsen auch im fußballerischen Ehrenamt tätig. Der 36-Jährige leitet den Schiedsrichterausschuss des Kreisverbandes Zwickau. In den meisten Fällen waren die Rudolstädter, wie auch diesmal, mit dem Sachsen sehr zufrieden. Die Daten über ihn hat Frank Dresselt, der Schiedsrichterbetreuer des FC Einheit, gesammelt.

Stadionsprecher der Einheit war gleich zwei Mal im Einsatz

Seit fast 25 Jahren ist Henry Conradi, Fahrschullehrer aus Bad Blankenburg, Hallensprecher bei den Handballspielen des HSV. Doch diesmal musste er passen und eine private Verpflichtung erfüllen. So kam der Vereinssprecher des FC Einheit ins Gespräch. Keine Frage, da die Partie gegen Krieschow, inklusive Trainerbefragung gegen 16.30 Uhr zu Ende war, blieb noch genug Zeit, um rechtzeitig in der GutsMuths-Halle zu sein und die Moderation zu übernehmen. Wichtige Hilfe war dabei Sohn Christian, denn er bediente die Technik und war auch zur Stelle, wenn es die Torschützen zu registrieren galt. Dass alles ehrenamtlich passierte, ist fast unnötig zu nennen.

Hartmut Gerlach/Peter Scholz

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