14-stündige Fahrt bringt Busfahrer in Schwierigkeiten
Dass man sich nicht immer auf sein Navi verlassen kann, spürte selbst der Busfahrer von KomBus auf der Fahrt nach Krieschow. Denn er musste ein Stück weit umkehren, weil eine Brücke die Durchfahrt des Kraftfahrzeuges nicht zuließ. Aber er war noch pünktlich vor Ort. Nach gut 14 Stunden war die Oberligadienstreise, die mehr als 600 Kilometer betrug, um 7.45 Uhr begann und erst 21 Uhr beendet war, leider ohne Ertrag (siehe Trainermeinung) abgeschlossen.

Keine schwarze Katze und kein Freitag, der 13.
Am Ende hätte der FC Einheit die Niederlage auf eine Katze, die munter am Rande des Platzes während des Spiels in Krieschow entlang rannte, schieben können. Aber das Tier war weder schwarz noch am Freitag, dem 13., der war bekanntlich vor zwei Tagen, unterwegs. Der Vereinsfotograf hat die Katze auf jeden Fall im Bild festgehalten.
Aufstieg wird schwierig, aber VIP-Raum und PK finden statt
Mit 18 Punkten Rückstand wird es für den VfB 1921, wie selbst erhofft, schwer, in die Regionalliga aufzusteigen. Doch man führt in der hübschen Sportstätte am Randes des Dorfes mit gut 500 Einwohnern, wobei man vom Nachwuchsleistungszentrum Energie Cottbus profitiert, eine Pressekonferenz durch und öffnet auch einen VIP-Raum. Denn der Verein verfügt über reichlich Sponsoren. Auf einen Zugang zu diesem hoffte der Vereinsfotograf allerdings vergeblich. Es sei eine private Veranstaltung, wurde ihm trotz seines Ausweises bedeutet.
Gute Besserung für den verletzten Ex-Erfurter
Bei einem Zweikampf kam der eingewechselte Aaron Stephan kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit auf dem Boden auf und schrie sofort ganz laut. Die Betreuer eilten auf das Feld und später sah man, dass auch eine Trage von Nöten war. Der junge Mann (19), der in den Nachwuchsschulen von Energie Cottbus und Rot-Weiß Erfurt ausgebildet wurde, musste leider ins Krankenhaus eingeliefert werden. Begleitet wurde er von den besten Genesungswünschen beider Teams.

Tolle Unterstützung von der Bank
Diesmal hielt sich der Vereinssprecher ganz gegen seine Gewohnheit einen Großteil des Spiel unmittelbar neben der Wechsel – und Trainerbank auf. Das war keine schlechte Idee, denn so konnte er gut wahrnehmen, wie die Trainer auf die Partie reagierten und welche Hinweise sie gaben. Besonders beeindruckend war für den Schreiberling, der die Mannschaft auch beim längsten Auswärtsspiel der Saiosn privat und ehrenamtlich begleitete, wie die Wechselspieler, allen voran Max Bresemann, die Einheit unterstützten. Da wurde jeder gewonnene Zweikampf abgefeiert und auch viele Rufe gaben dem Team Rückhalt. Man hatte nie den Eindruck, dass jemand ärgerlich war, vorerst nicht zur Stammformation zu gehören.
Hartmut Gerlach