Was sonst noch beim Pokalspiel in Erfurt passierte

Dieser Text sollte eigentlich in der OSTTHÜRINGER ZEITUNG (OTZ) im Sportteil erscheinen, aber es gab noch viele andere Themen, die Sportredakteur Peter Scholz unter der Woche bringen musste. Deshalb an diesem Freitag, einen Tag vor dem Auswärtsmatch in Glauchau., diese Rubrik. Dabei ist die Auslosung schon Geschichte … .

Besorgte Gastgeber

Die Gastgeber waren an diesem Nachmittag sehr bemüht um die Rudolstädter. So wurden sowohl der Mannschaft als auch dem Vereinssprecher unter anderem Getränke angeboten. Das hat der Mann für die Öffentlichkeitsarbeit beim FC Einheit in mehr als 13 Jahren Oberliga noch nicht erlebt.

Fans auch aus der Zweiten

Zahlreiche Anhänger waren auch diesmal dabei. Natürlich zuerst die Angehörigen zahlreicher Spieler. Aber auch „Edelfan“ Dieter Kemptner war mit seinem Gartennachbarn anwesend, nachdem er sich zuvor das Testspiel der DI-Junioren beim SV 09 Arnstadt II, das die SG FC Einheit mit 4:0 gewann, angesehen hatten. Darüber hinaus waren zahlreiche Spieler unserer Zweiten zugegen. Sie hatten zuvor eine teambildende Maßnahme in Tautenhain beim Paintball Jungle absolviert hatten danach in der Landeshauptstadt einen Stopp gemacht.

II. Hauptrunde im Landespokal wird bereits am Montagnachmittag ausgelost

Für den Landespokal wurden durch den Thüringer Fußball-Verband (TFV)  Durchführungsbestimmungen festgelegt. So auch unter anderem zur Auslosung. Wörtlich heißt es:

„2.) Für die Auslosung der Qualifikationsrunde und der 1. und 2. Hauptrunde werden

regionale Lostöpfe zusammengestellt, die Mannschaften der Regionalliga und

Oberliga werden in Sondertöpfen ebenfalls regional eingeteilt.

3.) Die Zuordnung in die jeweils zu bildenden Lostöpfe nimmt der Verbandsspielausschuss

nach geographischen, verkehrstechnischen und spieltechnischen Gesichtspunkten

vor.“

Nur ein Spieler war zehn Jahre später dabei

Das letzte Pokalspiel zwischen beiden Mannschaften liegt nicht ganz zehn Jahre zurück. Am 10.10.2015 gewann der FC Einheit als Oberligist erst in der Verlängerung gegen den damaligen ungeschlagenen Tabellenzweiten der Landesklasse 2 mit 4:2 nach Verlängerung. Auf Seite des Gastgebers war damals noch Stephan Wetzold, heute 37 Jahre, dabei. Bei den Gästen gehörten Marco Riemer (37), der diesmal nicht mitspielen konnte, sowie Torwarttrainer Michael Schoke (50) zum Aufgebot. Schlussmann Tim Ackermann (36), heute Sportlicher Leiter beim Oberligaverein, fiel damals verletzungsbedingt aus.

Kunstrasen wertet Sportstätte auf

Seit 2017 ist die Sportanlage in der Grubenstraße aufgewertet, denn statt des Hartplatzes kann man nun ebenso auf einem sehr guten Kunstrasengeläuf spielen. Das taten auch einige Kinder, als das Pokalspiel auf dem gepflegten Rasenplatz nebenan lief.

Hartmut Gerlach

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