Weite Auswärtsfahrt zu starkem Kontrahenten

Wenn der FC Einheit mit seinem Oberligateam am frühen Sonntagmorgen nach Bautzen reist, dann haben die Mannschaft sowie das Trainer- und Betreuerteam die drittweiteste Auswärtsfahrt mit ca. 270 km vor der Brust. Aber schwieriger ist sicher noch die Aufgabe, die auf der Müllerwiese gegen den FSV Budissa Bautzen, der als Tabellenachter nur drei Zähler Rückstand zu den Thüringern hat, zu lösen ist.

Denn der Gastgeber hat vor allem in seinen letzten beiden Spielen dicke Ausrufezeichen gesetzt. Man gewann zuhause gegen den VfR Krieschow, siegte auch beim VFC Plauen und fegte Grimma gar mit 7:0 vom Rasen. Krieschow und Plauen sind zwei Vertretungen, die ihr Ziel, nämlich die Regionalliga, klar formuliert haben.

Die Stärke der Budissen ist kein Wunder, denn allein zehn Akteure wurden in Nachwuchsleistungszentren ausgebildet. Andere haben schon in mehreren Vereinen gespielt und hier Erfahrungen, auch höherklassige, gesammelt. Aber man verfügt auch über eigene Nachwuchsspieler, die vor dem Sprung in die Erste stehen oder hier schon im Kader waren. Allein 16 Spieler bewegten sich auf dem Transfermarkt, darunter waren neun Neue.

Für den FC Einheit wird das Spiel auch deshalb nicht einfacher, weil einige Rudolstädter angeschlagen oder verletzt sind. Da muss Holger Jähnisch zum Abschlusstraining am Freitagabend erst einmal seine Schäfchen zählen, um eine vollständige Truppe formieren zu können. Klar ist wohl schon jetzt, dass er Spieler aus der Zweiten, die bereits am Samstagnachmittag in Kahla in der Landesklasse spielt, benötigt.

Hartmut Gerlach

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