Zum „Drumherum“ des Besuchs der Kicker aus unserer Partnerstadt Bayreuth

Seit kurzem befinden sich die B-Junioren vom TSV 07 St. Johannis Bayreuth sowie ihre Trainer und Begleiter, hier ist insbesondere CSU-Stadtrat Mirko Matros, der „Mann für alles“ beim TSV 07, zu nennen, auf dem Nachhauseweg. Im Gepäck hat die sehr sympathische Delegation neben dem klaren und sehr verdienten 4:1-Erfolg gegen die Gleichaltrigen aus Rudolstadt in einem verkürztem Spiel bei Gluthitze sicher ganz viele Eindrücke von den knapp drei Tagen in der Schillerstadt, die ja Partnerstadt der Oberfranken ist, gesammelt.

Von Mirko Schreiber, dem 1. Beigeordneten des Bürgermeisters, wurde ein Ablaufplan „gestrickt“, der für interessante Tage und auch Freiraum für die „Kanzer“ – Erklärung folgt am Ende – beinhaltete.

Schon die Unterkunft in den Räumen der Schillerschule sorgte für gute Stimmung, denn hier war es im Gegensatz zu draußen durchaus angenehm.

An Stelle des Trainings auf dem Kunstrasen folgte am Freitag ein Sprung ins kühlere Nass und das Abendessen in der Pizzeria von Carlo, einem ausgesprochenen Fußballfan. Dass man dabei sogar ein WM-Spiel auf einem großen Bildschirm schauen konnte, fand natürlich den Geschmack aller Gäste aus Bayern.

Nach dem Frühstück am Samstag – Mirko Schreiber und der Vereinssprecher der Einheit hatten die Semmeln besorgt – folgte das Spiel, über das wir ausführlich berichtet haben. Von Conny Näther, übrigens eine Mitarbeiterin von Schreiber, folgen demnächst weitere Bilder.

Dann war Bratwurstessen angesagt. Babette Hartmann und vor allem Florian Schebesta, beide sind Nachwuchstrainer, sorgten am Rost dafür, dass die Würste gut gebraten und an den Mann bzw. die Frau gebracht wurden. Wir haben nicht gefragt, wie heiß es für „Flori“ am Rost war. Wollte jemand tauschen … ?

Danach war natürlich Baden angesagt, wobei sich die Kicker nach dem Aufenthalt in der Kreisstadt für die etwas ruhigere Einrichtung unweit des Rudolstädter Sportgeländes entschieden. Das war zudem mit einer Absage einer Pizzeria in Saalfeld und dem Besuch von Burger King in der Schwarzburger Chaussee verbunden.

Nach dem Frühstück am Sonntagmorgen sorgte auch der Hitzerekord für die Absage des Trainings. Stattdessen wurde gefrühstückt und dem Geburtstagskind des Tages durch den FC Einheit gratuliert.

Dann erfolgte die Verabschiedung  der Freunde aus der Partnerstadt durch Mirko Schreiber und die Versicherung der Einheit-Fußballer, gern im 120. Jahr des Vereinsbestehens nach Bayreuth zu kommen.

Ach so, was hat es nun mit den „Kanzern“ auf sich. Hier ist die Erklärung:

Als „Kanzer“ werden laut Bayreuther Volksmund die Einwohner des Stadtteils St. Johannis im Nordosten von Bayreuth bezeichnet. Dieser mundartliche Ausdruck ist aus der Verkürzung und lautlichen Veränderung des Namens „Johannes“ entstanden. Der Stadtteil wird umgangssprachlich als „Kanz“ bezeichnet. Der TSV St. Johannis, der 1907 und im nächsten Jahr 120 Jahre wird, ist der größte Sportverein vor Ort.

Damit haben wir nun auch das geklärt. Aber es gibt demnächst noch mehr Fotos von Conny.

Fotos: Mirko Matros

Hartmut Gerlach

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