Zweitägiges Benefizturnier der D-Junioren brachte 6.000 Euro

Wir sprachen mit dem Cheforganisator und Nachwuchsleiter des FC Einheit Rudolstadt, Dirk Locker, kurz bevor er seine Vater-Kind-Kur im Norden Deutschlands antrat beim Frühstück im Cafe Wenzel über das zweitägige Benefizturnier der D-Junioren des FC Einheit Rudolstadt.

Wer hatte die Idee, ein Zwei-Tages-Hallenturnier durchzuführen?

„Die kam eigentlich von meinem Vorgänger in dieser Funktion, Renè Löhmer. Ich habe den Gedanken aufgegriffen und gesagt, dass wir dann etwas Gutes tun sollten. Daraus entstand dann das Benefizturnier. Unser Orga-Team war einverstanden, zumal wir dadurch unseren Verein nach außen präsentieren konnten.

16 Mannschaften waren beteiligt. Auch ein Team aus unserer Partnerstadt Bayreuth war vor Ort. Einige Vertretungen haben an unterschiedlichen Orten übernachtet.“

Dazu brauchte man ja Sponsoren. Wie habt ihr die akquiriert?

„Eine Schweizer Firma mit einer Niederlassung in Ilmenau hat uns finanziell sehr gut unterstützt. Geld haben wir auch pro Tor vom Verein bekommen.“

Und wie war das mit Schiedsrichter „Qualle“?

„Ich habe bei ihm angefragt, ob er uns zur Verfügung steht. Er hat zugesagt und wir haben ihn eingeladen. Er hat ganz bodenständig gewirkt und am Sonntag bei uns gepfiffen. Zum Plan gehörte auch ein Workshop. Der hat vielen Kinder etwas gebracht.“

Wieviel Geld hat das Benefizturnier eingebracht?

„Am Ende waren es 6.000 Euro. Das Geld wurde eingenommen durch eine Tombola, an der sich die Sepp-Herberger-Stiftung, der FC Carl Zeiss Jena und der FC Rot-Weiß mit Trikots beteiligt haben. Die haben wir dann versteigert. Mit hinein geflossen sind Gelder aus der Pauschale für die Verpflegung sowie aus dem Verkauf der Eltern der D-Junioren. Um es zusammenzufassen: Sämtliche Einnahmen sind in dieses Projekt geflossen.“

Wer hat das Geld bekommen?

„3.000 Euro bekommt das Kinderhospiz Mitteldeutschland, da war auch der Spendenengel anwesend, und die anderen 3.000 gehen an die Sepp-Herberger-Stiftung. Wir durften auch den Geschäftsführer der Stiftung, Tobias Wrzesinski, am Sonntag in der Dreifelderhalle begrüßen.“

Welche Helfer sollte man nennen?

„Das waren recht viele. Da waren die Eltern der D-Mannschaften. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat eine Gulaschkanone aufgestellt und alle kindgerecht versorgt. Danken möchten wir auch dem Thüringer Tanz – und Folkloreensemble, das uns, wie die Schillerschule – Dank an den Bürgermeister und 1. Beigeordneten – Räume zur Verfügung gestellt hat. Besonders die Unterstützung von Franziska Wolf und Diana Wieche, die ganz viel getan haben, ist herauszuheben. Alle haben sich richtig reingehängt und dafür gesorgt, dass alles gut läuft. Das Feedback war von allen Seiten im Nachhinein sehr positiv. Schön war, dass vieel Zuschauer  an beiden Tagen auf den Rängen saßen.

Gefreut haben wir uns über das Interesse des Bürgermeisters, der uns manche Tür geöffnet hat, und die Anwesenheit von Vorständen unsers FC Einheit.“

Ein letztes Wort zum Endstand?

„Gewonnen hat der TSV 1865 Langewiesen vor Empor Erfurt I und dem FSV Martinroda. Unsere 1. Mannschaft belegte Rang 4.“

Hartmut Gerlach

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