07.08.2017  09:34 Uhr  Alter: 17 Tage
Von: Textauswahl: Hartmut Gerlach

Presseschau: So sah man in Stendal das Spiel zwischen dem 1. FC Lok und dem FC Einheit

Bericht auf www.1fc-lok-stendal.de/Elf Minuten auf Lok-TV

Auf der Internetseite des 1. FC Lok Stendal www.1fc-lok-stendal.de findet man sowohl einen Spielbericht von der Partie als auch bewegte Bilder mit einer Dauer von 7:17 Minuten und weiteren 4:47 Minuten über die Pressekonferenz. Dazu der Link von Lok-TV:

www.1fc-lok-stendal.de/lok-tv/saison-201718/hinrunde/

Mit Volldampf in die Oberliga

06.08.2017 Vereins News

Fußball-Herz was willst du mehr? Vor beeindruckender Kulisse von rund 700 Fans gewann der 1. FC Lok Stendal den Oberliga-Auftakt bei bestem Fußballwetter mit 2:0 (2:0) gegen den FC Einheit Rudolstadt und legte einen Start nach Maß hin.

So rosig das auch alles klingen mag, die ersten Oberliga-Minuten waren zumindest aus Lok-Sicht noch äußerst gewöhnungsbedürftig. Die Gäste übernahmen von Beginn an die Kontrolle und drängten die Eisenbahner schnell in die Defensive. Vor allem der physisch enormen Präsenz der Rudolstädter hatte die Körner-Elf zunächst wenig entgegen zu setzen.

Aber die Rolandstädter, deren Anfangself einzig und allein aus den Aufstiegshelden bestand, kämpfte sich in die Partie. Angefangen von der gleich zu Beginn unter Druck stehenden Defensive, die alles reinwarf und irgendwie immer noch ein Bein dazwischen bekam, gelang es der Heimelf sich nach gut 20 Minuten aus der Umklammerung der Thüringer zu befreien. Die Stendaler agierten mutiger und dann wurde es auch schon gefährlich. Nachdem sich Niclas Buschke erstmals durschetzen konnte und das Leder über Martin Gödecke ins Zentrum befördert wurde, rutschte Max Salge um nur wenige Zentimeter am Glück vorbei. Nun merkten die Hausherren, dass hier und heute etwas geht. Nach einer Ecke brannte es lichterloh im Einheit-Strafraum, doch trotz gleich mehrerer Abschlüsse, wurde die Kugel immer wieder kurz vor dem Einschlag abgeblockt. Keine Zeigerumdrehung später war es aber soweit. Bei einer erneuten Ecke köpfte Innenverteidiger Tim Schaarschmidt zum 1:0 ein (25.).

Die Oberliga erprobten Gäste waren allerdings nicht um eine Antwort verlegen. Reklamierten die Gelb-Grünen zunächst ein Foul im Lok-Strafraum, scheiterte Rudolstadts Kapitän nur kurz darauf mit einem Heber, der auf dem Tornetz landete. Genau in dieser Drangphase schlug Stendal noch einmal mit einem Nadelstich zu. Ein Freistoß im Mittelfeld wurde schnell ausgeführt und fand Buschke auf dem Flügel, dieser hatte auch ausreichend Zeit zum Flanken und fand Benedikt Nellessen im Zentrum, der gekonnt einnetzte - 2:0.

Nach dem Seitenwechsel versuchten die Gäste erneut auf einen Treffer zu drängen, doch mit einer enorm kämpferischen Einstellung gelang es den Einheimischen immer wieder Überzahlsituationen zu schaffen und den Gegner somit am Abschluss zu hindern. Auch wenn die Gäste im Verlauf der zweiten Hälfte deutlich mehr Spielanteile hatten, fiel ihnen im letzten Drittel doch relativ wenig ein. Lange Bälle waren die Folge. Gefährlich wurde es weiterhin eigentlich nur auf der Gegenseite. Durch einige gekonnte Nadelstiche, besonders durch schnelle Umschaltsituationen, blieben die leidenschaftlich kämpfenden Altmärker stets brandgefährlich. Da aber sowohl die Körner-Elf, als auch die Gäste, die kurz vor Schluss noch eine Großchance verbuchten, nicht mehr trafen, blieb es beim vielumjubelten gelungenen Heimdebüt.