02.10.2017  16:19 Uhr  Alter: 139 Tage
Von: Hartmut Gerlach

Gute Organisation entschied das Spiel

Die Meinung der Trainer nach dem Oberligaspiel FC Einheit - FC Inter (2.1)

Wie die Trainer die Oberligabegegnung zwischen unserem FC Einheit und dem FC Inter auf der Pressekonferenz einschätzten, lesen Sie hier. Damit beenden wir unsere umfangreiche Berichterstattung über das Spiel vom Samstag.

Heiner Backhaus (FC Inter Leipzig)

„Anscheinend können wir hier nicht gewinnen, aber wir haben heute das erste Tor in Rudolstadt geschossen. Das ist ein Meilenstein. Aber wir haben eine katastrophale erste Halbzeit gespielt und uns das erste Tor zu allem Überfluss fast noch selbst reingehauen. Dann haben wir gewechselt, aber in der allerersten Aktion wird dieser Spieler überlaufen und hebt das Abseits auf. So steht es 2:0. In der ersten Halbzeit habe ich von Rudolstadt eine Chance in der ersten Minute gesehen. In der Pause habe ich der Mannschaft gesagt, dass niemand der Kopf abgerissen wird, wenn man hier fünf Stück bekommt. Aber sie soll das Herz in die Hand nehmen, mehr investieren und Fußball spielen, wie man ihn auf der Straße spielt. Das hat wohl geholfen und so haben wir in der zweiten Halbzeit ein Spiel gesehen, das relativ auf ein Tor ging. Aber ganz klare Chancen habe ich vielleicht zwei, drei gezählt. Aber ich denke, wir habe das Spiel selbst verloren, als dass uns Rudolstadt geschlagen hat, ohne dass ich meinem Trainerkollegen den Sieg nicht gönne.“

Holger Jähnisch (FC Einheit Rudolstadt)

„Ich erinnere mich an das Spiel gegen Barleben, wo wir auch führen und danach Punkte fahrlässig verschenkt haben. Für mich zählt Inter zu den absoluten Top-Teams der Oberliga. Inter ist mit SCHOTT nicht zu vergleichen. Man kann gegen solche technisch guten und schnellen Spieler nur mit einer guten Organisation bestehen, Das haben wir so versucht und sicher das Quäntchen Glück auf unserer Seite gehabt. Deshalb waren das heute für uns drei Bigpoints, die so nicht eingeplant waren. Wir haben heute Fußball gespielt mit sehr guter Zweikampfgestaltung und Aggressivität. Aber wir haben uns auch in die Partie hinein gespielt. Sicherlich haben die Leipziger an unseren Toren eine große Aktie. Ein 3:0 kurz vor der Pause, wo Bahne am kurzen Pfosten jemanden abschießt, wäre sicherlich des Guten zuviel gewesen. Wir haben in der Druckphase die fast die gesamte zweite Halbzeit angedauert hat, zu wenig für Entlastung gesorgt, auch wenn dazu die Möglichkeiten da waren.

Aber haben mit Geschick, Glück und großem Zittern die drei Punkte eingefahren und die verlorenen Zähler von Barleben wieder wettgemacht.“